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Heuschnupfen: Hatschi!
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Die Birkenblüte klingt ab - so weit die gute Nachricht für Allergiker. Bald aber werden Gräserpollen juckende Augen und Triefnasen verursachen. Dieses Jahr sind die Beschwerden oft stärker, und das hat besondere Gründe.

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tmayer 01.05.2018, 13:43
1. Die Natur hilft auch

Honig kann helfen, um den Körper an die Pollen, die im Honig vorhanden sind, zu gewöhnen. Es muss aber Honig aus der Region sein, denn nur da sind die Pollen enthalten, denen wir täglich begegnen.
Und Eltern sollten ihre Kinder nicht einer übertriebenen Hygiene aussetzen. Das Immunsystem sollte ständig gefordert sein. Die können also ruhig mal "Dreck" essen (dieser Satz dürfte gleich zu einem Shitstorm führen). Ich habe dadurch 2 allergiefreie gesunde KInder.

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merk! 01.05.2018, 14:37
2. ...Sport im Freien sollte vermieden werden...

Wenn ich dauernd Sport absetze, wird der innere Schweinhund immer fauler. Und der Bauchumfang grösser.
Als nächstes kommt ein Ozonloch, dann der nächste Sturm, der dir garantiert im Wald zur Todesfalle wird, falls die Gewitterblitze dich nicht vorher verbruzeln usw undsofort.
Wenn man in die freie Natur kommt, wird ausserdem die Luft sowieso besser, je weiter weg von Ortschaften, desto besser.

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hennersens 01.05.2018, 14:38
3.

Zitat von tmayer
Ich habe dadurch 2 allergiefreie gesunde KInder.
Woher wissen Sie, dass die Kinder dadurch gesund und allergiefrei sind? Haben sie zusätzlich noch 2 weitere ihrer Kinder als Testgruppe verwendet, die keinen Honig und Dreck bekommen haben und nun Allergien haben?

Nichts für ungut, ist ja schön dass ihre Kinder gesund sind. Menschen die an Allergien leiden gegenüber ist allerdings nicht besonders nett sich hinzustellen und zu sagen: Selbst schuld, weil ich so toll und clever bin, bin ich gesund und ihr nicht.

Allergien können übrigens in jedem Lebensalter auftreten.

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Hirn gefragt? 01.05.2018, 15:04
4. Wenn es doch so einfach wäre...

Zitat von tmayer
Honig kann helfen, um den Körper an die Pollen, die im Honig vorhanden sind, zu gewöhnen. Es muss aber Honig aus der Region sein, denn nur da sind die Pollen enthalten, denen wir täglich begegnen. Und Eltern sollten ihre Kinder nicht einer übertriebenen Hygiene aussetzen. Das Immunsystem sollte ständig gefordert sein. Die können also ruhig mal "Dreck" essen (dieser Satz dürfte gleich zu einem Shitstorm führen). Ich habe dadurch 2 allergiefreie gesunde KInder.
Meine Familie und ich haben unser Leben lang "Dreck" gegessen, wir haben Jahre lang bei Wind und Wetter gezeltet, sind auch heute noch egal zu welcher Jahreszeit aktiv mehr draußen als drin. Regionaler Honig wird seit gefühlten Ewigkeiten auf dem Wochenmarkt gekauft. Desinfektionszeugs kommt höchstens mal im Winter für die Hände ins Haus, wenn jemand eine Infektionskrankheit hat. Ich habe seit ca. 20 Jahren einen schweren Heuschnupfen, meine Töchter nicht - trotz gleicher Lebensweise, und nun? Solche Verallgemeinerungen helfen nicht unbedingt...
Übrigens hatte ich bis 2010 noch schweres allergisches Asthma, dann habe ich sehr spät Diabetes Typ 1 bekommen, laut Ärzteaussagen könnte das kortisonhaltige Asthmaspray Mitauslöser gewesen sein. Seit dem Diabetesausbruch habe ich komischerweise kein Asthma mehr, keine Ahnung warum...

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carlitom 01.05.2018, 15:26
5.

Zitat von tmayer
Honig kann helfen, um den Körper an die Pollen, die im Honig vorhanden sind, zu gewöhnen. Es muss aber Honig aus der Region sein, denn nur da sind die Pollen enthalten, denen wir täglich begegnen.
Richtig. Ich kenne einige, die damit gute Erfahrungen gemacht haben und heute beschwerdefrei sind (im Gegensatz zur Immunisierung, die auch hier wieder hoch gepriesen wurde, obwohl ich zumindest keinen kenne, bei dem das funktioniert hat).

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carlitom 01.05.2018, 15:28
6.

Zitat von hennersens
Woher wissen Sie, dass die Kinder dadurch gesund und allergiefrei sind? Haben sie zusätzlich noch 2 weitere ihrer Kinder als Testgruppe verwendet, die keinen Honig und Dreck bekommen haben und nun Allergien haben? Nichts für ungut, ist ja schön dass ihre Kinder gesund sind. Menschen die an Allergien leiden gegenüber ist allerdings nicht besonders nett sich hinzustellen und zu sagen: Selbst schuld, weil ich so toll und clever bin, bin ich gesund und ihr nicht. Allergien können übrigens in jedem Lebensalter auftreten.
Meine Güte, man kann auch alles böswillig auslegen. Wie wäre es denn mit der logischen Annahme, dass der Forist vorher (vor dem Honig) allergiekranke Kinder hatte?

Und alles andere, was Sie da vom Stapel lassen, ist wirklich total daneben. Fühlen Sie sich persönlich angegriffen, wenn Ihnen jemand Honig als Therapie empfiehlt? Dann ist Heuschnupfen Ihr kleinstes Problem.

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Hirn gefragt? 01.05.2018, 15:45
7. Beides nichts gebracht

Zitat von carlitom
Richtig. Ich kenne einige, die damit gute Erfahrungen gemacht haben und heute beschwerdefrei sind (im Gegensatz zur Immunisierung, die auch hier wieder hoch gepriesen wurde, obwohl ich zumindest keinen kenne, bei dem das funktioniert hat).
Ich habe zwei Arten Immunisierung hinter mir - nichts gebracht, zumindest nicht langfristig. Regionaler Honig - auch nichts gebracht (aber auch nichts erwartet - er schmeckt einfach nur lecker). Und wer es trotzdem mit Honig probieren möchte, sollte ihn in der Heuschnupfenzeit selbst vermeiden, da könnte es zum "Overkill" in Sachen Belastung kommen...

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irobot 01.05.2018, 15:47
8.

Ich als Schwestallergiker (seit 45 Jahren) kann jedem Betroffenen nur zu einer Hyposensibilisierung raten. Ich habe das bereits zwei mal gemacht und es hat wahre Wunder gewirkt. Es hilft zwar nicht jedem, man sollte es aber zumindest ausprobieren.

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Hirn gefragt? 01.05.2018, 15:55
9. Auch Honig ist übrigens eine Immunisierung...

Zitat von carlitom
Richtig. Ich kenne einige, die damit gute Erfahrungen gemacht haben und heute beschwerdefrei sind (im Gegensatz zur Immunisierung, die auch hier wieder hoch gepriesen wurde, obwohl ich zumindest keinen kenne, bei dem das funktioniert hat).
Bei der Immunisierung beim Arzt wird im Prinzip nichts anderes gemacht: Zufuhr der Allergene, um das Immunsystem daran zu gewöhnen...

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