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Die Birkenblüte klingt ab - so weit die gute Nachricht für Allergiker. Bald aber werden Gräserpollen juckende Augen und Triefnasen verursachen. Dieses Jahr sind die Beschwerden oft stärker, und das hat besondere Gründe.

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simplicissimus-2015 01.05.2018, 16:23
10. Auch Spontanheilungen sind möglich!

Ich hatte mind. 25 Jahre eine Allergie auf die Frühblüher Hasel, Erle, Birke.

Letztes Jahr waren es nur noch Hasel und Erle, keine Birke mehr!
Dieses Jahr dasselbe, die Birkenpollen waren für mich kein Problem mehr.

Ich wüsste gerne, woran das liegt. Ich habe weder anders gegessen noch sonst irgendwas bewusst anders gemacht.

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karlm99 01.05.2018, 16:33
11. Leide

selber erheblich unter der Allergie. Dieses Jahr ist es wirklich extrem. Ohne Medikamente wäre ich nicht mehr arbeitsfähig. Aber warum sind wir in steigendem Maas allergisch auf Pollen? Ich bekam das auch plötzlich und viele andere auch.

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Hirn gefragt? 01.05.2018, 16:47
12. natürliche Immunisierung?

Zitat von simplicissimus-2015
Ich hatte mind. 25 Jahre eine Allergie auf die Frühblüher Hasel, Erle, Birke. Letztes Jahr waren es nur noch Hasel und Erle, keine Birke mehr! Dieses Jahr dasselbe, die Birkenpollen waren für mich kein Problem mehr. Ich wüsste gerne, woran das liegt. Ich habe weder anders gegessen noch sonst irgendwas bewusst anders gemacht.
Bei mir war es ähnlich: Jahrelang hätte ich die Birke verfluchen können. Keine anderen Pollen wirkten bei mir so aggressiv. Und genau die Birke macht mir in diesem Jahr am wenigsten aus... Vielleicht hat sich das Immunsystem daran gewöhnt, oder Frage an die Pflanzenkundler: Kann sich die "Zusammensetzung" der Pollen, sprich der Stoffe, die Allergien auslösen, ändern?

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ark95630 01.05.2018, 16:58
13. und noch mehr

Leider wurde in der Liste die "gelbe Pest" = der Raps vergessen! Durch heftigste EU-Förderung wird diese Pflanze üppigst angebaut.

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isar56 01.05.2018, 16:59
14. Nix hat geholfen

als ehemals extreme Pollenallergikerin half mir rein gar nichts, was diese Experten empfehlen. Kleiderwechsel, Haare waschen, Antihistaminika, Sprays, zeitaufwändige Hyposensibilisierung, Globuli...... hatten 0 Wirkung. Schließlich war ich so angeschlagen (Augen, Nase, Asthma), dass ich mich auf ein niedrig dosiertes Cortisonspray einließ. Jetzt ist Ruhe. Mögliche gesundheitliche Konzequenzen muss ich ggf tragen.

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irobot 01.05.2018, 17:07
15.

Zitat von isar56
als ehemals extreme Pollenallergikerin half mir rein gar nichts, was diese Experten empfehlen. Kleiderwechsel, Haare waschen, Antihistaminika, Sprays, zeitaufwändige Hyposensibilisierung, Globuli...... hatten 0 Wirkung. Schließlich war ich so angeschlagen (Augen, Nase, Asthma), dass ich mich auf ein niedrig dosiertes Cortisonspray einließ. Jetzt ist Ruhe. Mögliche gesundheitliche Konzequenzen muss ich ggf tragen.
Naja, zumindest beim Globuli brauchen Sie sich nicht zu wundern. Und Cortison muss ich auch noch nehmen, wenn es mal ganz heftig ist. Gottlob kommt das nur alle paar Jahre vor.

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Sibylle1969 01.05.2018, 19:01
16.

Ob man Allergien bekommt oder nicht, ist meist eine Mischung aus genetischer Veranlagung und Umwelteinflüssen, vor allem in der Kindheit. Durch eigenes Verhalten kann man also nur die Wahrscheinlichkeit beeinflussen, ob man selbst oder die Kinder an Allergien erkranken. In meiner Familie haben fast alle Allergien, hinzu kommt, dass ich als Säugling nicht gestillt wurde (1969 war man der Meinung, das sei sinnvoll, heute als Allergie-Risikofaktor bekannt) und in einem Kettenraucherhaushalt aufwachsen musste. Ich bin am stärksten von der Hausstaubmilbe geplagt, was würde ich dafür geben, wenn meine Allergiebeschwerden sich auf 2-3 Monate im Jahr beschränken würden. Bei Hausstaubmilbenallergie hat man leider ganzjährig Beschwerden, wobei der Winter immer am schlimmsten ist. Wenn ich in Rente gehe, werde ich den Winter immer auf den Kanaren verbringen, denn da gibts keine Hausstaubmilben.

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Sibylle1969 01.05.2018, 19:06
17. @13

Raps wird von Bienen bestäubt, da gibt es m.W. also keinen Pollenflug, den haben nur Windbestäuber. Wie man momentan unschwer feststellen kann, riecht Raps während der Blüte intensiv und leuchtet gelb, um Insekten anzulocken. Windbestäuber riechen nie, und die Blüte ist auch immer unscheinbar.

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donatellab 01.05.2018, 22:06
18. Sport

Dieses Jahr bemerke ich frühe und intensive Symptome der Allergie. Ich habe die letzten Tage Sport im Freien gemacht und es geht mir besser. In meinem Fall hilft nicht das Abschotten von der Natur nicht. Ganz im Gegenteil.

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beegee 02.05.2018, 11:25
19. So ein Schmarrn

Zitat von tmayer
Honig kann helfen, um den Körper an die Pollen, die im Honig vorhanden sind, zu gewöhnen. Es muss aber Honig aus der Region sein, denn nur da sind die Pollen enthalten, denen wir täglich begegnen. Und Eltern sollten ihre Kinder nicht einer übertriebenen Hygiene aussetzen. Das Immunsystem sollte ständig gefordert sein. Die können also ruhig mal "Dreck" essen (dieser Satz dürfte gleich zu einem Shitstorm führen). Ich habe dadurch 2 allergiefreie gesunde KInder.
Ich habe als Kind im "Dreck" gespielt, war im Wald unterwegs, habe Honig gegessen - mach ich heute noch, von einem heimischen Imker - und trotzdem habe ich mit ca. 15 zunächst eine Hausstauballergie, danach Tierhaare und schließlich Frühblüher, Bäume, Gräser etc. entwickelt. So extrem, dass auch zwei Hyposensibilisierungen nicht nachhaltig geholfen haben.

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