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Heuschnupfen: Röchelnde Monster
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Pollenallergiker haben es schwer. Sie sollen nur morgens lüften, ständig Hände und Gesicht waschen - und manch einer wird gar zum röchelnden Menschenschreck. Da ist es doch besser, sich Medikamente reinzupfeifen und den Sommer zu genießen, meint Frederik Jötten.

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agua 04.06.2014, 17:36
1.

Ich habe Heuschnupfen seit meinem 4.Lebensjahr,
hinzu kam nach einigen Jahren eine Allergie gegen Antihistaminika.
Abends die Haare zumindest mit Wasser auszuspülen ist hilfreich, um die Pollen nicht mit in das Bett zu nehmen.
Ansonsten nehme ich Augentropfen und vermeide die Augen zu berühren, wenn sie jucken.
Antihistaminika der neuen Generation vertrage ich und nehme abends eine halbe Tablette, was für 3 Tage Linderung bringt.
Den Sommer genieße ich trotzdem, und ich bin auch kein röchelndes Monster.

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Thorkh@n 04.06.2014, 17:50
2. Um das Niesen ...

... zu lindern und auch die Augenreizung, einfach eine großglasige Sonnebrille tragen. Das Zusammenkneifen der Augen führt nämlich durch Spannung der Gesichtsmuskulatur zur Reizung der Schleimhäute. Mit Sonnenbrille bleibt die Gesichtsmuskulatur locker und die Anfälle fallen schwächer und in größeren Abständen aus. Nur das Tränen der Augen und Naselaufen bleibt, wie es ist. Aber damit kann man auch ohne Medikamente leben.

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salmo 04.06.2014, 18:10
3. Harmlos

Antihistamine der 2ten und 3ten Generation sind mit die harmlosesten Medikamente die es gibt.
Wer sie bei starken Beschwerden nicht nimmt, ist selbst schuld.
Von Gewöhnungseffekten habe ich bisher noch nie etwas gemerkt. Ausserdem gibt es verschiedene Wirkstoffklassen zu denen man dann notfalls wechseln kann.

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Der_Widerporst 04.06.2014, 18:16
4.

Diese Vitamin D - Kiste ist in der Tat problematisch.

Grundsätzlich halte ich eine Substitution durch Medikamente bei einigermaßen gesunder Ernährung für unnötig, Ausnahmen bilden Vitamin D, Vitamin A und das Spurenelement Fluor, wo das Wirkungsspektrum was über- oder Unterdosierung betrifft recht eng ist. Die Vitamin A - Problematik lässt sich leicht lösen, indem man auf ß-Carotin zurückgreift, der Körper holt sich dann, was er braucht.

Eine ausreichende Vitamin D - Versorgung ist gerade im Winter problematisch, aber auch im Sommer sollte man gerade wenn man keine 20 mehr ist und die Reparaturmechanismen gegen UV-Strahlung nicht mehr effizient sind, besser eine Abwägung zugunsten einer mengenmäßig gezielten Substitution (also Vitamin D3 Tabletteneinnahme) vornehmen und UV-Strahlung besser aus dem Weg gehen.

Ich weiß, das die Naturapostel jetzt wieder über mich herfallen, aber was richtig ist, muss gesagt werden.

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emporda 04.06.2014, 18:39
5. Was für ein saudummer Rext

Meine Fru ist Allergiker und Asthmatiker. Es sind nicht nur die Pollen in den Monaten Mai und Juni, auch Staub, Milben, Schimmel und diverse Partikel der Luftverschmutzung lösen fatale Immunreaktionen aus.

Man kann nicht immer sofort Cortison spritzen, auch wenn sonst kaum etwas hilft. Der Körper fängt an auch darauf "komisch" zu reagieren. Irgendwann kann man keinen Ort mit schlechter Luft mehr besuchen, großen Bauten mit schlechter Klimatisierung sind komplett unnmöglich, ebenso alte Gebäude mit feuchtem Mauerwerk.

Das bedeutet ein große Stadt, eine Klinik oder Behörde, ein feuchter Altbau, ein Restaurant mit Gestank von Frittenfett usw. sind alles no-go Bereiche. Derzeit liegt die Mutter mit 92 schwer krank in der Klinik, wir können sie nicht besuchen. Nach 10 Minuten liegt die Frau auf der Bahre in der Intensivstation

Was bleibt sind rein ländliche Gegenden am besten mit einem Holzhaus. Wer etwas wil muss uns besuchen, wir können dort nicht hin

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perestroika 04.06.2014, 19:53
6.

Jeden Abend zwei Cetirizin und morgens Nasenspray und Augentropfen und ruh ist!

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iris_koelbach 04.06.2014, 20:23
7. Verzicht auf tierisches Eiweiß

Meine zum Glück nur leichte Pollenallergie habe ich nun wieder in den Griff bekommen, indem ich auf tierisches Eiweiß verzichte. Es überlastet das Immunsystem. Mir hat es super geholfen.

Außerdem gibt es Studien, dass MSM (organischer Schwefel) hochdosiert nach wenigen Wochen genauso gut hilft wie Antihistaminika, nebenwirkungsfrei.

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anamarie 04.06.2014, 20:29
8. es war für mich unerträglich:

im frühling, herbst - schnupfen, husten, mandelenzündungen, ohrenschmerzen... seitdem ich mich vollwert ernähre, und LAKTOSEFREI, bin ich neugeboren! ausprobieren lohnt sich!

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bernd.stromberg 04.06.2014, 21:54
9.

Zitat von iris_koelbach
Meine zum Glück nur leichte Pollenallergie habe ich nun wieder in den Griff bekommen, indem ich auf tierisches Eiweiß verzichte. Es überlastet das Immunsystem. Mir hat es super geholfen. Außerdem gibt es Studien, dass MSM (organischer Schwefel) hochdosiert nach wenigen Wochen genauso gut hilft wie Antihistaminika, nebenwirkungsfrei.
Zitat von anamarie
im frühling, herbst - schnupfen, husten, mandelenzündungen, ohrenschmerzen... seitdem ich mich vollwert ernähre, und LAKTOSEFREI, bin ich neugeboren! ausprobieren lohnt sich!
Gleich kommt der/die nächste laut dem Gluten an allem Schuld ist, beim nächsten sind es Kohlenhydrate per se, oder Aluminium, oder Fluorid, oder Fructose, oder oder oder.

Solange man selbst dran glaubt ist ja alles in Ordnung ;-)

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