Forum: Gesundheit
Hilfe bei Elephantiasis: Der Fluch von Madagaskar
Till Mayer

Elephantiasis ist eine tückische Erkrankung, sie lässt Körperteile massiv anschwellen, verursacht Schmerzen - und lässt sich nur in einem frühen Stadium lindern. Doch was tun, wenn die Patienten in entlegenen Dörfern leben?

Emil Peisker 05.01.2016, 11:21
1. Fragen und Diskrepanzen...

"Ivermectin ist hoch wirksam gegen eine Reihe von Parasiten und hat überschaubare Nebenwirkungen", heißt es in der Begründung des Nobelpreis-Komitees. Die Behandlung sei so erfolgreich, dass die Flussblindheit und die Elephantiasis an der Schwelle zur Ausrottung stünden.
Die Ausgabe des SPON vom 5. Oktober 2015 spricht von Auslöschung der Krankheit.

Der heutige Artikel sieht das wohl ganz anders:

Geschätzt mehr als hundert Millionen Menschen sollen weltweit von Filariose betroffen sein.

Hat diese Diskrepanz etwas mit der Wirksamkeit der Behandlung in Bezug auf sehr frühzeitigen Einsatz der Medikamente zu tun?
Sind die schon länger Erkrankten unheilbar?

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cindy2009 05.01.2016, 21:43
2. an alle Chirurgen

Kann man da wirklich nicht die Würmer aus den lymphatischen bahnen entfernen?

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lavama 06.01.2016, 03:07
3.

Zitat von cindy2009
Kann man da wirklich nicht die Würmer aus den lymphatischen bahnen entfernen?
Doch scheinbar kann man. Die Behandlung, wenn überhaupt, erfolgt allerdings meist zu spät, wodurch sich das Krankheitsbild Elephanthiasis ausbilden kann und das ist scheinbar in späteren Phasen dann meist nur noch schwer behandelbar. Schon gar nicht in den oft betroffenden medizinisch recht rückständig Gebieten.

mfg

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