Forum: Gesundheit
Homöopathie in Frankreich: Krankenkassen zahlen nicht mehr für Globuli
Leemage/ imago images

Wirksamkeit nicht ausreichend belegt: Frankreichs Gesundheitsministerium streicht die Kassenerstattung für homöopathische Mittel. Auch in Deutschland wird darüber diskutiert.

Seite 1 von 15
OraculusMaximus 10.07.2019, 12:17
1. Patiententäuschung pur

Der Ausbleib eines Wirknachweises für Homöopathie ist, aufgrund der Vielzahl an Studien, und gemeinsam mit dem vollständigen Fehlen eines plausiblen Wirkmechanismus, gleichbedeutend mit einem Nachweis der Unwirksamkeit.

Dementsprechend ist Homöopathie - genau wie der Rest der so genannten Alternativmedizin - nichts Anderes als Schlangenöl. Der einzige Zweck liegt darin, Kasse bei den Leichtgläubigen zu machen.

Deshalb gehören diese Methoden auch in Deutschland aus den Katalogen der Krankenkassen und aus den Verkaufräumen der Apotheken entfernt, die eine Garantenstellung gegenüber den Patientinnen und Patienten inne haben.

Behauptungen über eine positive Wirkung müssen verboten werden, entsprechende Werbung unterbunden.

Alternativmedizin ist unethisch, weil sie klar den Grundsatz des aufgeklärten Einverständnis verletzt. Der Alternativmediziner oder Heilpraktiker - das Wort meint einen Unqualifizierten, der am Patienten pfuscht - wird seinen Patienten wohl kaum über die Unwirksamkeit der Thearapie aufklären.

Beitrag melden
Mr Bounz 10.07.2019, 12:26
2. Super

In Frankreich hat die Vernunft gesiegt. Die Australier haben das umfangreich geprüft und festgestellt, alles humbug, somit wird nichts bezahlt.
Ich hoffe das es in D endlich auch bald so weit ist.
Zu wenig Geld im Gesundheitssystem und wir bezahlen unsummen für unwirksames Wasser und Traubenzucker!

Beitrag melden
Grummelchen321 10.07.2019, 12:26
3. Interessant wäre

es zu erfahren wieviel Geld die Kassen für den Hokupokus zum Fenster hinaus werfen.Wer an die Wirkung von Zuckerkugeln glaubt soll sie selbst bezahlen oder sich den Zucker bei Aldi beschaffen.

Beitrag melden
dannhaltnet 10.07.2019, 12:30
4. Nicht im Interesse der Patienten

Die ständige Behauptung, es gäbe keine Studien, die die Wirkung von Homöopathie beweisen, sind auch nach der unzähligsten Wiederholung sachwidrig und absolut falsch. Man kann sich beispielsweise auf der Internetseite der Carstens- Stiftung darüber informieren.
Karl Lauterbach gehört zur GWUP- Die Skeptiker- Gesellschaft. Genau wie die Experten über Homöopathie ( Dr Grams z. B.), die weit in journalistische Bereiche vernetzt sind. Der Spiegel ist schon lange ein Sprachrohr von GWUP, die journalistische Sorgfaltspflicht wird mit Füßen getreten. Die Skeptiker agieren europa- oder weltweit und machen sich stark für Abschaffung für die meisten Bereiche der Naturheilkunde.Dafür plädieren sie für Pestizide( Glyphosat) und Gentechnik. Ihre Wunschwelt ist mein Horror und Alptraum.
In Frankreich hat nicht die Vernunft gesiegt, sondern die Infiltration der Politiker von Skeptikerkreisen hat funktioniert.

Beitrag melden
marthaimschnee 10.07.2019, 12:31
5. auch hier wäre mal wieder was ganz anderes viel nötiger

nämlich allen voran das knallharte Unterbinden von rein kommerziellen Diagnosen. Viele leichte Krankheiten verschwinden auch ganz ohne Medikamente, einfach indem man den Körper seine Selbstheilungskräfte entfalten läßt. Während allerdings homöopathischer Kram einfach nur keine nachweisbare Wirkung auf den Körper hat, sind Medikamente mit Wirkstoffen schlimmstenfalls schädlich. Und das Hirn ist sowieso noch ein völlig anderer Faktor. Wenn das nämlich der Meinung ist, ein Schmerzmittel erhalten zu haben, stellt es Schmerz ab. Egal ob tatsächlich ein Wirkstoff enthalten, oder es nur ein Placebo war. Und gerade bei Menschen, die an Homöopathie glauben, wirkt diese in so einem Fall eben auch. Natürlich heilt das weder Krebs noch einen Schienbeinbruch, aber die psychische Ursache für viele Leiden und entsprechend auch die psychologische Behandlung, die Homöopathie zum Teil darstellt, ist viel zu wenig erforscht.

Beitrag melden
soulflare 10.07.2019, 12:31
6. Sehr gute Entscheidung

Das ist eine gute Entscheidung. Ich hoffe, dass es auch in Deutschland eine entsprechende Änderung geben wird. Esoterische, unwirksame Produkte sollten nicht aus den Sozialsystemen finanziert werden. Wer meint, solche Produkte verwenden zu müssen, soll die bitte selber zahlen.

Beitrag melden
großwolke 10.07.2019, 12:36
7. Das könnte helfen

Paradoxer Effekt: wenn Patienten für die Globuli selbst zahlen, also quasi ein "Opfer bringen" müssen, könnte das sogar dazu führen, dass die Wirksamkeit der Therapie sich verbessert. Es ist ja durchaus nicht so, dass Homöopathie nicht wirkt, sie wirkt nur nicht besser als der Placebo-Effekt, der teils Erstaunliches zu leisten vermag. Vor dem Hintergrund ist es vielleicht sogar ganz gut, wenn die Franzosen da jetzt die Marktkräfte ins Spiel bringen. Wer die eigene Brieftasche zücken muss, der muss sich selbst stärker von der Sinnhaftigkeit seines Tuns überzeugen als jemand, dem einfach gegeben wird.

Beitrag melden
freiheitimherzen 10.07.2019, 12:45
8. Reine Pharma-Propaganda

Überall, wo eine forschende Pharmaindustrie dominiert, wird Homöopathie verteufelt.

Und Länder, die sich gegen die Ausbeutung der Pharmariesen wehren, setzen erfolgreich auf Homöopathie.

Siehe Indien, wo 50% der Medikamente homöopathisch sind.

Ich wundere mich nur immer wieder wie sich die deutschen Medien bei dem Thema kaufen lassen.

Weniger Fake News wäre mehr.

Viele Grüße

Beitrag melden
benmartin70 10.07.2019, 12:47
9.

Zitat von dannhaltnet
Die ständige Behauptung, es gäbe keine Studien, die die Wirkung von Homöopathie beweisen, sind auch nach der unzähligsten Wiederholung sachwidrig und absolut falsch. Man kann sich beispielsweise auf der Internetseite der Carstens- Stiftung darüber informieren. Karl Lauterbach gehört zur GWUP- Die Skeptiker- Gesellschaft. Genau wie die Experten über Homöopathie ( Dr Grams z. B.), die weit in journalistische Bereiche vernetzt sind. Der Spiegel ist schon lange ein Sprachrohr von GWUP, die journalistische Sorgfaltspflicht wird mit Füßen getreten. Die Skeptiker agieren europa- oder weltweit und machen sich stark für Abschaffung für die meisten Bereiche der Naturheilkunde.Dafür plädieren sie für Pestizide( Glyphosat) und Gentechnik. Ihre Wunschwelt ist mein Horror und Alptraum. In Frankreich hat nicht die Vernunft gesiegt, sondern die Infiltration der Politiker von Skeptikerkreisen hat funktioniert.
Man braucht keine Studien um die Unwirksamkeit (ungeachtet eines evtl eintretenden Placebo-Effektes) mit gesundem Menschenverstand zu erkennen.
Wenn kein Wirkstoff enthalten ist kann keine Wirkung erzielt werden.

Beitrag melden
Seite 1 von 15
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!