Forum: Gesundheit
Immunsystem: Was Stadtkinder vor Allergien schützen könnte
DPA

Hausstaubmilben, Hundehaare, Mäusekot: All das kann bei Kindern Allergien auslösen. Wie schützt man sie davor? Eine Studie untermauert die Idee, dass die Kleinen möglichst früh mit den Allergenen in Kontakt kommen sollten.

Seite 1 von 3
alt_f4 06.06.2014, 14:35
1. Nicht zu vergessen

Die vielen denaturierten Lebensmittel, Impfstoffe mit komplexen Nebenwirkungen, Aluminium in Hygieneartikeln, Plastik-Weichmachern (Bisphenol-A) in Lebensmittelbehältern (Trinkflaschen), Quecksilber in Zahnfüllungen uvam... In Afrika haben die Menschen nicht diese Allergien wie wir hier bei uns... Ob die weniger Milben etc haben?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dr.nick 06.06.2014, 15:02
2. Es muss etwas anderes sein...

Ich glaube nicht, dass bis jetzt eine vernünftige Ursache des ganzen gefunden wurde. Ich habe meine ganze Kindheit im Dreck gespielt. Trotzdem eine Allergie mit 8 Jahren bekommen. Und das von Null auf Hundert mit allergischem Asthma.
Es liegt sicherlich an einer genetischen Disposition aber das ist nicht alles. Ich habe auch eher die Milch und Zahnpasta im Verdacht. Ich weiß nicht ob es eine Mär ist, aber vor der Wende gab es im Osten vor der Wende viel viel weniger Allergiefälle als danach. Die werden wohl nicht ihre Gene gewechselt haben?
Es muss etwas sein, dass alle benutzen um deshalb sich die Anzhal langsam angeglichen hat.
Verstehe nicht warum es keine Studien dazu gibt. Es müsste doch relativ leicht sein über Daten aus Ländern, die weniger Allergiker haben einige Kandidaten herauszufiltern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
luisvo 06.06.2014, 15:49
3. An alle die, die keine ahnung haben.

Bevor ihr hier kommentare postet in denen ihr davon schreibt, dass es in der DDR weniger Allergien gab aufgrund von anderer Milch oder sagt es wäre genetisch bedingt was ihr im nächsten Satz schon selbst widerlegt schaut euch mal an was (nachgewiesen) die Ursache für Allergien ist. Kurz gesagt: Überfunktion des Immunsystems welches Pollen im Blut als "Feind" wahrnimmt und bekämpft. Es gibt in Afrika und gab in der DDR weniger Allergien, da dort der Lebensstandard sehr niedrig ist/war und das Immunsystem somit genügend zu tun hat und deswegen kein

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schlappohr 06.06.2014, 15:50
4. In Afrika?

Da hier sowieso wieder eine Impfdiskussion entstehen wird, gleich am Anfang eine Richtigstellung. Mein Vorredner dr.nick hat vollkommen korrekt bemerkt, dass in der ehemaligen DDR signifikant weniger Allergien als in der BRD registriert wurden. Das ist eine „dank“ des totalen Überwachungsstaates hervorragend dokumentierte Tatsache. Und genauso gut dokumentiert ist die Tatsache der vollständigen Durchimpfung der Bevölkerung.
Zwar nicht schön zu beobachten, aber gut zu sehen ist nun folgendes: Im Osten sank die Impfmoral nach der Wende drastisch (ist auf West-Niveau), dafür gibt es heutzutage jede Menge Allergien (auch West-Niveau). Aber Leute wie alt_f4 wettern lieber universal gegen alles inklusive das ach-so-böse-Impfen, anstatt diese Zusammenhänge zu diskutieren.
Auf dem riesigen Kontinent Afrika mag „Allergie“ übrigens auch deshalb kein Thema (in unseren Medien) sein, weil die Kinder an in Europa dank Impfungen gar nicht mehr auftretenden Krankheiten massenweise krepieren. (Sorry, mir fällt für diese Art des vermeidbaren Dahinsiechens kein anderes Wort ein.)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
luisvo 06.06.2014, 15:58
5.

Allergien entstehen dadurch, dass das Immunsysten keine "echten Feinde" und somit die Pollen im Blut angreift, da diese unbekannt sind und als potentiell gefährlich eingestuft werden. Sie werden also nur aus Übervorsichtigkeit bekämpft. Da der Körper sich immer merkt was für Bakterien, Viren usw er schon bekämpft hat, so auch bei Pollen und deswegen denkt der Körper immer wenn er mit diesen konfrontiert wird er müsse sie bekämpfen. Also an alle die, die offensichtlich keine Ahnung haben: Informiert euch erstmal was Allergien eig sind. In der DDR gab es weniger Allergien aufgrund des Lebensstandards der dort herrschte. Der Körper hatte genug zu tun und hatte somit zu viel zu tun um aus übervorsichtigen Gründen pollen zu bekämpfen. Es hat ganz bestimmt nichts mit Milch und Zahnpasta in der DDR zu tun. Geschweigeden mit den Genen, dies würde keinen Sinn ergeben, da dann nicht nur in Industrienationen und nicht erst zur heutigen Zeit Allergien ein Problem sind.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ernieb 06.06.2014, 16:04
6. Demnach dürfte ich keine Allergie haben...

Ich bin als Kind neben einer Wiese aufgewachsen, und hab auch fast nie Staub geputzt.
Trotzdem bin ich allergisch gegen Gräser und Hausstaub.
Nachdem mein Oma erzählte, dass sie nie Allergien hatte, aber ein anderes Mal erwähnte, dass ihr im Frühjahr auch immer die Nase lief ("Frühjahrs-Schnupfen). Glaube ich auch, dass das eher eine falsche Wahrnehmung ist, dass die Allergien zunehmen. Es wurde nur weniger darüber gesprochen, man kannte es nicht unter dem Begriff, es wurde nicht dokumentiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nine1011 06.06.2014, 16:09
7. ist doch nur logisch...

... dass eine Vermeidungsstrategie (kein tierisches Eiweiss und ausschließlich stillen und so ein blabla...) dazu führt, dass das Immunsystem keine Toleranten entwickelt, eher im Gegenteil.
Unsere Kinder bekamen so früh wie möglich (Alter: 3-Monate) Fisch, Erdnüsse und Kuhmilch.
Und @dr.nick: ich könnte mir vorstellen, dass diese ganze Sojafutterei ein Grund für viele Volksleiden ist. Soja ist ja nun fast überall drin (Sojalecithin). Und Vegetarier und Veganer futtern es schließlich kilo- und literweise freiwillig ungeachtet der Allergen- und Östrogenwirkung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Themata 06.06.2014, 16:16
8. Widerstandskraefte erhoehen

ist die einzige Loesung. Als mein Sohn mit 3 Jahren eine starke Allergie entwickelte, vor allen gegen Tiere, hatte ich die Wahl zwischen den Aerzten (Cortison ) oder meine Behandlungu: das Kind jeden Tag dem allergieausloesenden Faktor aussetzen, angefangen bei 5 Minuten......bis nach einem Jahr mein Sohn geheilt war. Nicht vermeiden sondern die Allergie durch Kontakt ueberwinden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mhampel 06.06.2014, 16:33
9.

Zitat von alt_f4
Die vielen denaturierten Lebensmittel, Impfstoffe mit komplexen Nebenwirkungen, Aluminium in Hygieneartikeln, Plastik-Weichmachern (Bisphenol-A) in Lebensmittelbehältern (Trinkflaschen), Quecksilber in Zahnfüllungen uvam... In Afrika haben die Menschen nicht diese Allergien wie wir hier bei uns... Ob die weniger Milben etc haben?
Erst einmal sterben viele Kinder in Afrika bevor sie eine allergische Reaktion zeigen können. Die Kindersterblichkeit ist erheblich höher als hierzulande.

Dann sind die halt in jungen Jahren viel mehr mit Dreck und Bakterien aufgewachsen. Genau da scheint ja der Knackpunkt zu sein. Das Immunsystem wird unter hygienischen Verhältnissen nicht richtig eingestellt und führt dann zu Überreaktionen.

Die ganzen Stoffe die Sie ausführen haben damit erst einmal nichts zu tun. Außerdem gibt es die auch in Afrika. Aufgrund der viel laschen Gesetzgebung sicherlich auch nicht im geringen Maße.

Die Frage ist, was die Lösung sein soll. Denn ein Mangel an Hygiene würde auch wieder die Kindersterblichkeit erhöhen. Daher muss erst einmal erforscht werden, wie das Immunsystem in jungen Jahren am besten zu aktivieren ist ohne die sonstige Gesundheit der Kinder aus Spiel zu setzen. Solange wird man sich wohl auf die Allergien einstellen müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3