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Impfstoff Pandemrix: Gericht wertet Impfschaden als Arbeitsunfall
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Ein Impfschaden nach der Grippe-Impfung mit dem Wirkstoff Pandemrix kann ein Arbeitsunfall sein. Das hat zumindest das Sozialgericht Mainz entschieden. Eine Kinderkrankenschwester hatte sich 2009 immunisieren lassen - und ist heute berufsunfähig. Doch die Unfallkasse will das Urteil anfechten.

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heike.renker 04.06.2013, 09:32
1. Pharmafirmen lachen sich kaputt...

Wieso zahlt für diesen Impfschaden nicht die Pharmafirma / der Hersteller des Produktes? Wieso soll hierfür der Steuerzahler aufkommen?
Interessant ist auch, wer von unseren Europaabgeordneten sich als Lobbyist der Pharma - für Roche und Novartis erweist. Dr. Peter Liese - CDU - ist ganz vorne mit dabei und tritt als Befürworter für die Schweinegrippeimpfungen und das Medikament Tamiflu auf. Die Wirksamkeit von Tamiflu ist überhaupt nicht wissenschaftlich belegt.

Ob wer wohl auch dafür ist, dass der Steuerzahler die Impfschäden bezahlt? Weshalb verklagt man nicht den HErsteller.
Wer sich jetzt noch impfen lässt, ist wohl entweder uninformiert oder seine GEsundheit ist ihm egal.

Internetseite Dr. Liese (Kinderarzt!)
1. Impfung
Es gibt eine Aussage von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, dass sie persönlich nicht empfiehlt, Kinder im Frühjahr oder Winter gegen die Neue Grippe zu impfen (“Wir sagen, jeder, der geimpft werden möchte, der kann geimpft werden. Ich persönlich würde die Impfung von Kindern weiter verschieben, weil die klinischen Studien an Kindern wahrscheinlich erst im Frühjahr nächsten Jahres fertig sind. So waren meine Informationen, das weiß ich nicht.“) Alle Experten, mit denen ich gesprochen habe, halten diese Empfehlung für falsch.
Obwohl eine offizielle Stellungnahme der Ständigen Impfkommission in Deutschland erst Ende September erscheinen wird, kann man schon Folgendes sagen: Der Impfstoff wird in Kürze von der zuständigen Behörde, dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), auch für Kinder zugelassen. Nach Absprache mit dem behandelnden Arzt, wird es wahrscheinlich richtig sein, vor allen Dingen die Kinder zu impfen, die man auch gegen die saisonale Grippe impfen würde, so zum Beispiel immungeschwächte Kinder.

2. Behandlung mit antiviralen Medikamenten
Das Medikament Oseltamivir (Tamiflu) ist auch für Kinder zugelassen und gut wirksam. Es sollte allerdings nicht voreilig verschrieben werden, sondern nur nach genauer Abwägung, da selbstverständlich auch Nebenwirkungen auftreten können.
http://peter-liese.de/schwerpunkte-m...chweinegrippe/

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c.PAF 04.06.2013, 09:36
2.

Zitat von sysop
Ein Impfschaden nach der Grippe-Impfung mit dem Wirkstoff Pandemrix kann ein Arbeitsunfall sein. Das hat zumindest das Sozialgericht Mainz entschieden. Eine Kinderkrankenschwester hatte sich 2009 immunisieren lassen - und ist heute berufsunfähig. Doch die Unfallkasse will das Urteil anfechten.
Fechten die Unfallkassen nicht (fast) jeden Fall an, bei dem es zur Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente kommt? So sehe ich den Fall erstmal als nicht so ungewohnlich an. Ich denke auch, daß das Urteil Bestand haben wird. Meiner Meinung nach zu Recht.

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Aha!11!eins 04.06.2013, 09:40
3. Übliche Gangart

Alle Krankenkassen und Versicher - ohne Ausnahme - versuchen mit allen möglichen Mitteln, bis in die letzten juristischen Instanzen, sich vor hohen Entschädigungszahlungen zu drücken. Ich hoffe für die Geschädigte, dass sie die Kraft hat durchzuhalten.

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vogtnuernberg 04.06.2013, 09:56
4. Richtige Entscheidung damals!

Wir haben uns damals nicht impfen lassen unter anderen wegen der Adjuvantien, die enthalten waren und obwohl wir ein kleines Baby hatten.

Wir erkrankten damals nicht an der Schweinegrippe, dafür im März 2012 und mit uns unsere Tochter, die da schon 3 Jahre alt war und unser 2 Monate alter Sohn. Er hatte die Grippe am schnellsten überwunden, bei uns Eltern dauerte sie eine Woche.

Gegen die saisonale Grippen lassen wir uns wohl in Zukunft impfen, allerdings nur mit Impfstoffen ohne WIrkverstärker.

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jolip 04.06.2013, 10:06
5.

Zitat von heike.renker
Wieso zahlt für diesen Impfschaden nicht die Pharmafirma / der Hersteller des Produktes? Wieso soll hierfür der Steuerzahler aufkommen? Interessant ist auch, wer von unseren Europaabgeordneten sich als Lobbyist der Pharma - für Roche und Novartis erweist. Dr. Peter Liese - CDU - ist ganz vorne mit dabei und tritt als Befürworter für die Schweinegrippeimpfungen und das Medikament Tamiflu auf. Die Wirksamkeit von Tamiflu ist überhaupt nicht wissenschaftlich belegt. Ob wer wohl auch dafür ist, dass der Steuerzahler die Impfschäden bezahlt? Weshalb verklagt man nicht den HErsteller. Wer sich jetzt noch impfen lässt, ist wohl entweder uninformiert oder seine GEsundheit ist ihm egal. Internetseite Dr. Liese (Kinderarzt!) 1. Impfung Es gibt eine Aussage von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, dass sie persönlich nicht empfiehlt, Kinder im Frühjahr oder Winter gegen die Neue Grippe zu impfen (“Wir sagen, jeder, der geimpft werden möchte, der kann geimpft werden. Ich persönlich würde die Impfung von Kindern weiter verschieben, weil die klinischen Studien an Kindern wahrscheinlich erst im Frühjahr nächsten Jahres fertig sind. So waren meine Informationen, das weiß ich nicht.“) Alle Experten, mit denen ich gesprochen habe, halten diese Empfehlung für falsch. Obwohl eine offizielle Stellungnahme der Ständigen Impfkommission in Deutschland erst Ende September erscheinen wird, kann man schon Folgendes sagen: Der Impfstoff wird in Kürze von der zuständigen Behörde, dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), auch für Kinder zugelassen. Nach Absprache mit dem behandelnden Arzt, wird es wahrscheinlich richtig sein, vor allen Dingen die Kinder zu impfen, die man auch gegen die saisonale Grippe impfen würde, so zum Beispiel immungeschwächte Kinder. 2. Behandlung mit antiviralen Medikamenten Das Medikament Oseltamivir (Tamiflu) ist auch für Kinder zugelassen und gut wirksam. Es sollte allerdings nicht voreilig verschrieben werden, sondern nur nach genauer Abwägung, da selbstverständlich auch Nebenwirkungen auftreten können.
Wenn die Unfallkasse den Impfschaden tatsächlich als Arbeitsunfall entschädigen würde, was meiner Meinung nach rechtlich völlig korrekt wäre, könnte sich die Unfallkasse die ihr entstandenen Kosten im Rahmen eines Regreßverfahrens vom Schädiger wieder holen.
MFG
jolip

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dr.u. 04.06.2013, 10:21
6. Arbeitsunfall

Zitat von heike.renker
Wieso zahlt für diesen Impfschaden nicht die Pharmafirma / der Hersteller des Produktes? Wieso soll hierfür der Steuerzahler aufkommen?
Weil die Impfung vom Arbeitgeber dringend empfohlen und auch während der Arbeitszeit von diesem durchgeführt wurde?!!
Die Unfallkasse kann ja versuchen den Impfstoffhersteller in Regress zu nehmen.
Aber egal wie man es dreht und wendet, die Kosten für deratige Impfschäden zahlt immer die Allgemeinheit. Entweder über (Kranken)Versicherungsbeiträge oder Steuern oder sonstige Abgaben.

Ich wäre ja dafür, dass in diesen Fällen (Impfschäden) die Beweislast umgekehrt wird und der Impfstoffhersteller, bzw. dessen Versicherung, zweifelsfrei nachweisen müssen, dass eine Komplikation /Schaden nichts mit der Impfung zu tun haben.
Es gäbe dann immer noch genügend Schlupflöcher bei schwer oder erst verspätet diagnostizierbaren Impfkomplikationen (Wesensänderungen, Krebs, Spätfolgen, etc.).

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Wolfegt Hamburg 04.06.2013, 10:25
7. Unfallkasse? besser Berufsgenossenschaft (BG)

das Gebaren der BG für Krankenhäuser etc. ist typisch für die BG-Landschaft in Deutschland.
Sachverständige werden mit überhöhten Honoraren zu unbedeutenden Vorträgen der BG geladen und sind anschließend willfährige Gutachter. Um als Geschädigter sich erfolgreich dagegen durchsetzen zu können, hilft nur eine gute Rechtsschutzversicherung und ausgebuffte Anwälte.

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rst2010 04.06.2013, 10:26
8. der name

Zitat von sysop
Ein Impfschaden nach der Grippe-Impfung mit dem Wirkstoff Pandemrix kann ein Arbeitsunfall sein. Das hat zumindest das Sozialgericht Mainz entschieden. Eine Kinderkrankenschwester hatte sich 2009 immunisieren lassen - und ist heute berufsunfähig. Doch die Unfallkasse will das Urteil anfechten.
der impfstoffs ist wohl als scherz zu verstehen. denn er wird weder eine pandemie vermeiden noch hervorrufen können.

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z_beeblebrox 04.06.2013, 10:55
9.

Zitat von SPON
Insgesamt starben nach dem WHO-Abschlussbericht mehr als 18.400 Menschen an der "Schweinegrippe" von 2009.
Wie bitte? Von rund 7 Milliarden Menschen auf der Erde starben 18.400 - das entspricht 0,00026 %?
Und diese 18.400 Todesfälle kann man eindeutig auf H1N1 zurückführen oder waren es Menschen, die sowieso schon sehr krank / sehr alt, deren Immunabwehrkräfte sehr gering waren?
Und deshalb rief man im Vorfeld zur Massenimpfung auf, weil "die WHO die höchste Pandemiestufe ausgerufen hatte" - Konsequenzen gabs wohl bei der WHO auch nicht, oder?

Zitat von heike.renker
Wieso zahlt für diesen Impfschaden nicht die Pharmafirma / der Hersteller des Produktes?...
Ihr Posting verstehe ich nicht ganz. Zu Anfang schreiben sie vehement gegen die Grippeschutzimfung / H1N1 sowie Tamiflu (soweit ich weiß, ist es ein Mittel nach einem Grippeinfekt bzw. zur "Vorbeugung nach möglichem Kontakt mit einem Infizierten"), danach zitieren Sie einen Kinderarzt, der das Ganze ganz gut findet. Oder wie ist es zu verstehen?

Zitat von Aha!11!eins
Alle Krankenkassen und Versicher - ohne Ausnahme ....
Die Unfallkassen und dazu zähle ich ausdrücklich auch die BG, als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung, hinzu, sind in Deutschland wirklich das Allerletzte. Dagegen ist JEDE herkömmliche Versicherung ein zuvorkommender, sozialer Wohlfahrtsladen. Auf einem Arbeitsschutzseminar über Risiken von Hochtemperaturfasern (wie sie u.a. als Glas- und Steinwolle zur Isolierung bekannt sind) trat ein BG-Mitarbeiter auf und referierte mit stolz geschwellter Brust, wie viel Anträge bzgl. Berufsunfähigkeit aufgrund von jahrzehntelangem Asbestkontakt abgeschmettert wurden. Das ging soweit, dass er Fälle einzelnd herausgriff und stolz erzählte, wie ein Arbeiter, der 30 Jahre ungeschützt mit Asbest beruflich zu tun hatte, und Lungenkrebs bekam, nicht als berufsunfähig galt, weil er früher mal 3 oder 4 Jahre geraucht hatte. Selbst Arbeiter, die nie geraucht hatten, wurden unterstellt, in der Freizeit irgendwie mit Stäuben beim Häuslebau oder ähnlichem Kontakt gehabt zu haben und deshalb eine Berufsunfähigkeitsrente aufgrund jahrzehntelangem Asbestkontakt während der Arbeit nicht angebracht wäre.
Bzgl. dem Thema krebserzeugende Glas- und Steinwolle wollte er damit deutlich machen, dass diese seitens der BG ruhig weiter eingesetzt werden können, denn Erkrankungen aufgrund jahrelangem Kontakt mit diesen gesundheitsschädlichen Stoffen wären seitens der BG eh nicht kritisch, da mögliche Berufsunfähigkeiten eh nicht in Form von Rente vergütet werden würden.
Arbeitsschutzmediziner äußerten sich auf diesem Seminar dagegen sehr viel kritischer, weil einige der Glas- und Steinwollen die Gefährlichkeit von Asbest haben - z.B. die Aluminiumsilikatwollen, die bei Auto-Katalysatoren (mit Keramik-Kats) immer noch eingesetzt werden.

Aber wehe, als Kleinunternehmern schuldet man der BG Geld, dann schicken die einem den Gerichtsvollzieher schneller aufm Hals, als alle anderen öffentlichen Institutionen einschl. dem gierigen Finanzamt.

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