Forum: Gesundheit
In eigener Sache: Gerichte geben dem SPIEGEL in den ersten 83 Fällen zu "Euros für Är
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Recherchen von SPIEGEL und "Correctiv" zeigen, welche Ärzte Zuwendungen von Pharmafirmen erhalten haben. Für ihre Berichterstattung müssen sich die Redaktionen nun vor Gerichten rechtfertigen - bislang mit großem Erfolg.

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lenslarque 06.06.2019, 11:23
1. Es stellt sich eigentlich

in diesem Zusammenhang nur eine Frage: Warum gibt es dieses Register der Zuwendungen nicht schon seit Jahrzehnten?

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stefan.martens.75 06.06.2019, 11:59
2. Die Rechtslage ist unbefriedigend! Ja!

Das ist für mich eine rechtliche Bestrafungsaktion für ungenehme Meinungsäußerung!
Die Verteidigung gegen solche Klagewellen kostet massiv Zeit und Geld, selbst wenn die Rechtslage hier eindeutig erscheint.

Hier bietet das System geradezu Idealbedingungen um Leute Mundtot zu machen.

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fred_m 06.06.2019, 12:02
3. Transparenz ist NICHT erwünscht

Zitat von lenslarque
in diesem Zusammenhang nur eine Frage: Warum gibt es dieses Register der Zuwendungen nicht schon seit Jahrzehnten?
Die immer noch einflussreichste Partei (das ist die, mit dem "C" im Namen) scheut Transparenz wie der Teufel das Weihwasser. Sie hat sich z.B. immer gegen Offenheit bei den Nebenverdiensten der Politiker gewehrt. Im Entwurf des Koalitionsvertrages stand ein Lobbyistenregister, im endgültigen Vertrag war das Register wieder verschwunden.

Transparenz: nein, danke. Bei "lobbycontrol.de" und "abgeordnetenwatch.de" kann man mehr dazu finden.

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jkoller 06.06.2019, 12:04
4. So ein Gesetz wäre sinnvoll

So ein Gesetz wäre sinnvoll und im Interesse der Allgemeinheit. Deshalb wird es wohl nicht kommen, denn die Politik, vor allem die CDU, handelt ausschließlich im Interesse von Verbänden und Industrie.

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estark 06.06.2019, 12:13
5. Freiwillig funktioniert nicht

Offenbar haben in den ersten Jahren viele Ärzte in der Hoffnung eingewilligt, dass dies ohnehin keiner liest.

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so-long 06.06.2019, 12:33
6. Es gibt schon seit Jahren

Zitat von jkoller
So ein Gesetz wäre sinnvoll und im Interesse der Allgemeinheit. Deshalb wird es wohl nicht kommen, denn die Politik, vor allem die CDU, handelt ausschließlich im Interesse von Verbänden und Industrie.
ein „Antikorruptionsgesetz im Gesundheitswesen“, was den Staatsanwaltschaften große Befugnisse einräumt. Inclusive Strafregister. Auch Medizinfirmen jeglicher Provenienz müssen Geschenke aller Art dokumentieren, um diese als Ausgabe verbuchen zu können.

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Spiegelleserin57 06.06.2019, 12:50
7. gut nachvollziehbar!

Zitat von fred_m
Die immer noch einflussreichste Partei (das ist die, mit dem "C" im Namen) scheut Transparenz wie der Teufel das Weihwasser. Sie hat sich z.B. immer gegen Offenheit bei den Nebenverdiensten der Politiker gewehrt. Im Entwurf des Koalitionsvertrages stand ein Lobbyistenregister, im endgültigen Vertrag war das Register wieder verschwunden. Transparenz: nein, danke. Bei "lobbycontrol.de" und "abgeordnetenwatch.de" kann man mehr dazu finden.
ebenso funktionieren ja auch die Abrechnungen der Ärzte mit den Kasse. Nur die Privatpatienten erhalten eine Rechnung! Bei allen anderen Patienten sagt man dass sie die Abrechnung nicht verstehen würden auf Grund der Fachbegriffe.
Es gibt aber google wo alle Begriffe bestens erklärt sind!
Ich habe auch schon Medikamente gegen meinen Willen verschrieben bekommen obwohl klar war dass ich diese nicht vertrage. Man fragt sich gleich warum tut der Arzt das, da er mich auch noch über viele Jahre kennt, und das wissen muss. Widerspruch war zwecklos!
DANKE an den Spiegel für diese wichtigen Aufklärungen für alle Bürger.
Nur die Medien besitzen wohl noch die Macht die Transparenz
einzufordern.

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Tolotos 06.06.2019, 12:51
8. Weil der deutsche parlamentarische Lobbyismus nicht demokratisch ist!

Zitat von lenslarque
in diesem Zusammenhang nur eine Frage: Warum gibt es dieses Register der Zuwendungen nicht schon seit Jahrzehnten?
Es sind wohl mehr die Ärztevertreter als die Patientenvertreter, die in den politischen Hinterzimmern mit unseren Politikern die Gesetze auskungeln.

Politische Willensbildung durch Lobbyismus ist nun mal auch dann keine demokratische Willensbildung, wenn die beteiligten Politiker das behaupten. Und das Listenwahlrecht besorgt in Verbindung mit dem Fraktionszwang den Rest.

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bartnelke 06.06.2019, 13:02
9. Transparenz

vor Jahren stand mal wegen überzogener Abrechnung durch Ärzte die Leistungsquittierung durch den Kassenpatienten im Raum. Leider ist diese Idee wiedermal zu Ungunsten der Versicherten in irgendeiner Schublade verschwunden.

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