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"In zehn bis zwanzig Jahren besiegt": Experte widerspricht Spahns Einschätzung zur Kr
DPA

Jens Spahn hält den medizinischen Fortschritt für so immens, dass der Krebs in absehbarer Zukunft keine Bedrohung mehr darstellt. Experten sehen das deutlich pessimistischer.

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willhelm.schmitz 01.02.2019, 15:13
10. So ist das halt,

wenn fachliche Nieten über Themen schwadronieren, von denen sie erstens keine Ahnung haben und zweitens für ihr dummes Gerede auch nicht zur Verantwortung gezogen werden....
In diesem Fall glänzt der Herr Spahn wieder einmal durch polemisches Nichtwissen und nicht vorhandenen Sachverstand... Immerhin hat er es auch dieses Mal geschafft ins Gerede zu kommen..... Etappenziel erreicht Herr Spahn....

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Nia123 01.02.2019, 15:16
11.

Da merkt man doch gleich, der Mann hat keine Ahnung und ist nur auf der Suche nach der nächsten Schlagzeile. Ich empfehle die Lektüre von "Der König aller Krankheiten - Krebs eine Biografie" von Siddhartha Mukherjee. Das hat vor ein paar Jahren den Pulitzerpreis gewonnen und liest sich auch nicht zu schwer. Nicht mehr ganz uptodate (Checkpoint-Hemmer waren noch nicht erfunden), aber es sollte reichen, um die Komplexizität des Themas zu verdeutlichen.

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Pless1 01.02.2019, 15:18
12. Mehr Krebstote WEGEN des medizinischen Fortschritts

Es klingt erst einmal seltsam, aber es ist doch gerade dem medizinischen Fortschritt zu verdanken, dass heute so viele Menschen an Krebs sterben. Und das ist sogar eine gute Nachricht. Denn Krebs ist im Grundsatz eine Krankheit des Alters. Viele Menschen, die heute - in den meisten Fällen in recht hohem Alter - an Krebs sterben wären früher gar nicht so alt geworden, ihre Krebserkrankung überhaupt zu erleben. Heute sind Krebstote im Durchschnitt nicht mehr wesentlich jünger als der Durchschnitt aller Verstobenen. Das echte Problem sind die Krebsfälle, die in jungen Jahren oder gar im Kindesalter auftreten. Hier gilt es, die Überlebensraten weiter signifikant zu verbessern. Da es aber auch in anderen Fachgebieten weiterhin Fortschritte geben wird heißt das noch nicht, dass auch der Anteil der Krebsfälle an den Todesfällen zurückgeht, denn Überlebende anderer Krankheiten können dann wiederum später an Krebs sterben, genau so wie die in jungen Jahren vom Krebs geheilten Patienten im Alter einer anderen Krebserkrankung erliegen können.

Wichtig ist nicht, woran wir sterben. Wichtig ist, dass wir bei guter Gesundheit und Lebensqualität ein gutes Alter erreichen und am Lebensende in Würde und ohne große Leiden sterben können.

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Aha!11!eins 01.02.2019, 15:26
13. otional

Wenn Tierschutzfanatiker dann mal aufhören würden die Forscher mit Anzeigen wegen Nichtigkeitsverstößen beim Tierversuch zu gängeln, könnte es vielleicht wirklich schneller gehen Erfolge zu erzielen.

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snigger 01.02.2019, 15:28
14. nur ma so ...

was von diesem Artikel untern Strich bleibt ist die Zahl von jährlich 600.000 NEUERKRANKUNGEN in Deutschland.
Als ich vor kurzem (2008-2016) in einem Fall involviert war, geisterte noch die Zahl von 350.000 NEUERKRANKUNGEN durch den Raum.
Alles andre ist nur heiße Luft ...

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Pensionskassen 01.02.2019, 15:30
15. Dummheit hat einen Namen „Spahn“

Die Ministerriege der Regierung ist ein Sammelsurium von unfähigen Personen allen voran Gesundheitsminister Spahn . aber auch die Minster/in Altmeier und van der Leyen soll man nicht vergessen. Armes Deutschland wann bekommen wir endlich Neuwahlen und eine neue Regierung schlimmer kann es nicht mehr werden.

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CancunMM 01.02.2019, 15:46
16.

Zitat von Mancomb
Es gibt nicht "den" Krebs, sondern Myriaden verschiedene Formen. Was sie alle gemeinsam haben, ist die unkontrollierte Zellvermehrung, die Ressourcen des Körpers aufbraucht und durch Wachstum gesundes Gewebe verdrängt. Die Unterschiede zwischen einzelnen Krebsarten jedoch sind gewaltig und sehr, sehr unterschiedlich zu therapieren. Abgesehen davon kann man den Krebs nie komplett besiegen. In jedem von uns entstehen täglich mehrere tausende mutierte Zellen, die ungehindert Krebs entstehen lassen könnten, aber die das Immunsystem jedoch (fast) immer erkennt und entsprechend bekämpft. Auch de-novo-Mutationen durch äußere Einflüsse (Strahlung, mit Luft oder Nahrung aufgenommene Karzinogene etc.) oder durch zufällige, nicht korrigierte Kopierfehler bei der Zellteilung sind nie ganz auszuschließen. Dass ein Gesundheitsminister (!) sich hinstellen und so einen Schmarrn öffentlich verbreiten kann, ist ein Unding und zeugt von grundlegender medizinscher Unkenntnis. Herr Spahn war zuerst Bankkaufmann und hat dann Politik studiert. Was genau qualifiziert so jemanden eigentlich für die Rolle des Gesundheitsministers?
Seit wann muss ein Minister das Fach studiert haben, dass er führt ?
Dann müsste immer ein Militär Verteidigungsminister sein usw.
Er muss Staatssekretäre haben, die Ahnung von Medizin usw. haben.

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götzvonberlichingen_2 01.02.2019, 15:49
17. Nervig

Spahn nervt nur noch. Bei ihm hat man immer das Gefühl, er will einfach nur mit einer Meldung in die Schlagzeilen. Kein Tag ohne das er irgendeine News zu verkünden hat. Alles immens wichtig, oft staatstragend vorgetragen. Irgendwann kommt der Punkt an dem man ihn nicht mehr ernst nehmen kann.

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CancunMM 01.02.2019, 15:49
18.

Zitat von Paul-Merlin
der Krebs wird in 20 Jahren besiegt sein. Leider ist und war das nur Wunschdenken. Es ist wohl ähnlich wie bei der angestrebten zivilen Nutzung der Kernfusion. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind zwar gewachsen, aber "Durchbrüche" stehen weiterhin aus.
Das stimmt ja wohl nicht. Gerade bei den akuten Leukämien und Lymphomen haben wir in den letzten 30 Jahren enorme Fortschritte gemacht. Und bei vielen Krebserkrankungen haben wir aus einer tödlichen Erkrankung eine chronische Erkrankung gemacht. Aber an irgendetwas müssen wir ja sterben. Und jeder Älter wir werden, desto größer die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung

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mairhanss 01.02.2019, 15:55
19.

Ist doch nicht so schlimm, was der Herr Spahn sagt. Jeder weiss, das dessen Intelligenz nicht das Gelbe vom Ei ist. Nicht aufregen, lasst ihn einfach Unsinn reden..keinen kümmert es...

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