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Internationale Studie: Wer viel arbeitet, trinkt oft zu viel Alkohol
DPA

Mit der Anzahl der wöchentlichen Arbeitsstunden steigt die Vorliebe für Wein, Bier und Schnaps. Laut einer internationalen Analyse mit Tausenden Teilnehmern konsumieren Vielarbeiter häufig gefährlich viel Alkohol.

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segr 14.01.2015, 15:55
1.

Wäre mal interessant zu wissen was ein "Drink" genau ist.

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fortyplus 14.01.2015, 17:01
2. In Zahlen

bedeutet das ca. 50 ml reines Ethanol pro Tag (für Männer), wobei diese Grenze oft bereits bei 30 ml pro Tag gesetzt wird. Grob gesagt ist das "Viertele" Rotwein oder immerhin ein knapper Liter Bier also noch im Rahmen. Wobei man seiner Leber auch öfter mal Erholungsphasen gönnen sollte.

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schnuersi 14.01.2015, 17:07
3.

Zitat von segr
"Wäre mal interessant zu wissen was ein "Drink" genau ist."
Das steht im Artikel:
"...wobei ein kleiner Schnaps, ein kleines Bier oder ein Achtel Wein als Drink galt"

Also 0,25 l Bier 2 cl Schnaps oder 0,125 l Wein.
Solange man weniger als 5 l Bier pro Woche oder 0,714 l Bier jeden Tag trinkt ist also alles in Ordung ;)

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eunegin 14.01.2015, 17:32
4. Eigenverantwortung

Manches kann man erwachsenen Menschen schon auch selbst überlasse. Irgendwie nervt das ständige Schlechtegewissenmachen über das Leben, wie es nun mal ist. Fasse ich mal zusammen, was auch der Spiegel immer so schreibt, müsste ich tot sein oder mich konsequenterweise erschießen: zuviel Fleisch, zuwenig Gemüse, zuviel Arbeit, zuviel Wein, zuviel Zucker, zuwenig Bewegung und und und. Trotzdem bin ich putzgesund und fühle mich wohl. Vielleicht, weil ich ohne schlechtes Gewissen lebe. Nun ja, ich rauche nicht. Weil ich nicht mag. Übrigens lebten meine Großeltern noch weniger spiegelkonform und wurden 90.

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wermoe 14.01.2015, 17:33
5. Frei nach Wilhelm Busch :

Es ist ein guter Brauch von alters her;
wer Sorgen hat, hat auch Likör !
12,6 Liter reinen Alkohol trank oder soll ich sagen soff jeder Deutsche 2013 - vom Säugling bis zur Greisin !
Das sind 34,5 ml hundert prozentigen Alkohols oder 76 ml 40 prozentigen Wodkas, drei viertel des russischen Gardemaßes von Sto Gramm ! Wir, das sind 2,5 Millionen Alkoholiker und 15 Millionen Alkohol Gefährdete ... Ein Prosit verkneife ich mir !

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JaguarCat 14.01.2015, 18:50
6. Mücke und Elefant

Mal wieder eine Studie, die aus einer Mücke einen Elefanten macht. Diejenigen, die 30% mehr arbeiten (nämlich "mindestens 49 Stunden" statt "35 bis 40 Stunden", wobei letzteres im Durchschnitt dan 37,5 Stunden sind) trinken auch 11 bis 13 Prozent mehr Alkohol. Hätte man die mit dem geregelten Job von 35 bis 40 Stunden auch noch gefragt, ob sie sich ein exzessives Trinkverhalten überhaupt leisten können, hätten wahrscheinlich 20 Prozent mit "nein" geantwortet, während es bei den Vielarbeitern wahrscheinlich nur 10 Prozent gewesen wären. Das Ergebnis wäre dann: Unter denen, die es sich überhaupt leisten können, saufen die Vielarbeiter genauso viel wie die Normalarbeiter.

Aber solche Metaanalysen interessieren nicht. Hauptsache, man hat eine Studie über die vermeintlich gefährlichen Folgen von exzessiver Arbeit, damit die Soziologen mal wieder was zum Diskutieren haben, und den Politikern tolle neue Vorschläge für tolle neue Gesetze unterbreiten können *g*

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hondje 14.01.2015, 19:22
7. zu viel Alkohol

Alkohol ist viel zu billig besser währe 30 Euro pro liter und Alkoholiker nicht mehr als Zucht sehn oder Krankheit und dann alle die Alkoholiker keine Arbeit mehr geben und kein H 4 mehr dann gebe es wieder genug Arbeit plätze und die Arge spart viel Geld.

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klaus meucht 14.01.2015, 22:32
8. Ist doch schon teurer

Zitat von hondje
Alkohol ist viel zu billig besser währe 30 Euro pro liter und Alkoholiker nicht mehr als Zucht sehn oder Krankheit und dann alle die Alkoholiker keine Arbeit mehr geben und kein H 4 mehr dann gebe es wieder genug Arbeit plätze und die Arge spart viel Geld.
Auf dem Oktoberfest kostet 1 Liter Alkohol Ca. 200 Euro.
Um einen Liter Alkohol zu trinken, benötigen Sie ca. 20 Mass Bier.

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deprisoph 14.01.2015, 22:59
9. Wie überraschend...

Wer dem kranken Arbeitsdogma unserer Gesellschaftsordnung in starkem Maße folgt, benutzt mit hoher Wahrscheinlichkeit Rauschmittel als Kompensation. Wer hätte das gedacht.

Jeder, der sich dem Thema "Arbeit" (die es gerade mal wenige hundert Jahre als Gesellschaftsdogma in unserer heutigen Form gibt) von einer anderen Seite nähern will, könnte sich für die Doku "Frohes Schaffen" interessieren. Mit Glück auf Youtube zu finden, falls die "Rechteinhaber" (Geistiges Eigentum - noch so ein krankes Gesellschaftsdogma) nicht alle Kopien dieser Doku haben sperren lassen.

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