Forum: Gesundheit
Internationale Studie: Wer viel arbeitet, trinkt oft zu viel Alkohol
DPA

Mit der Anzahl der wöchentlichen Arbeitsstunden steigt die Vorliebe für Wein, Bier und Schnaps. Laut einer internationalen Analyse mit Tausenden Teilnehmern konsumieren Vielarbeiter häufig gefährlich viel Alkohol.

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thelma&louise 15.01.2015, 00:48
10. Arbeitszeit

Soso, wer mehr als 50 Stunden pro Woche arbeitet ist ein Worcaholic. Ich dachte immer, dazu gehöre nicht nur die reine Arbeitszeit, sondern auch die Sucht danach. Aber die meisten Leute machen das nicht aus Sucht, sondern weil so viel zu tun ist und sie zu so antiquierten Begriffen wie Zuverlässigkeit eine Beziehung haben. Aber das sollte man vielleicht lassen und konsequent Feierabend machen. Das gilt dann auch für den einzigen Unfallchirurgen bei einer Massenkarambolage.

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toka2013 15.01.2015, 04:03
11. War klar!

Man sollte endlich Cannabis legalisieren! Die meisten Menschen trinken um zu entspannen, nicht aus Genussgründen. Ich persönlich würde Alkohol gern gegen Cannabis eintauschen, doch leider wird man ja von der Politik entmündigt und kriminalisiert. Am Ende sind unsere unfähigen Politiker für bis zu 70k Alkoholtote pro Jahr verantwortlich!

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experiencedsailor 15.01.2015, 07:54
12. Viele glauben immer noch,

der Alkoholiker ist der Tippelbruder vom Bahnhof. Der Alkoholiker sitzt aber genauso in der Chefetage und braucht nach jedem Meeting erst mal seinen Jägermeister. Leute konsumieren währnd der Arbeit Alkohol und es fällt jahrlang niemanden auf. Es geht nicht um Spaß verderben, es geht um die Gesundheit von nach Schätzungen rund 30% der erwachsenen Bevölkerung.

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Petersbächel 15.01.2015, 09:09
13.

Was soll DAS jetzt? Ist es nicht die ureigene Sache jedes Einzelnen, was er so trinkt, raucht, und isst? Sondern die Sache von ein paar wildgewordenen "Experten" und Leuten, die das an anderen Rummäkeln zum Lebenszweck erhoben haben?

Ist das jetzt die neue Mode, Leute runterzumachen, die andere Überlebens-Lösungen gefunden haben als man selbst und andere Fluchten/Abhängigkeiten/Süchte?

Alles Pharisäer da draussen?

Die allererste Gesundheitsgefährdung ist Arbeit bzw. die damit verbundene nichtartgerechte Haltung des Menschen, dann kommen prekäre Verhältnisse. Und dann kommt erstmal nix. Ganz lang nix.

Viele Leute trinken abends ein Bier, noch mehr wohl 2 Bier und viele trinken auch mehr. Und manche sind körperlich abhängig, die meisten aber psychisch - ich auch. Das Verlangen nach dem Feierabendbier ist zu groß, als daß ich es weglassen könnte. Das ist Sucht. Aber eine, die man im Griff haben kann, die niemanden schadet und keinerlei negativen Auswirkungen hat.

Warum soll man das weglassen? Aus dem gleichen Grund, wie man Autofahren, Fleischessen, Urlaubsfliegen weglassen könnte? Weils Spaß macht?

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Petersbächel 15.01.2015, 09:16
14.

Zitat von experiencedsailor
….Leute konsumieren währnd der Arbeit Alkohol und es fällt jahrlang niemanden auf….
…weil es vielleicht auch keine negativen Auswirkungen hat? Und nix Schädliches ist? Mal an DIE Möglichkeit gedacht?

Die Tatsache, daß es bei uns so funktioniert, in Massen, bei fast allen, läßt nicht den Schluß zu, daß das ok wäre? Seltsam. Jahrhunderte hat das funktioniert und jetzt kommen ein paar Quacksalber daher und wissen alles besser? Das ist wie mit Ernährungstips, die sich widersprechen und auch nur Modeerscheinungen darstellen.

Klar, man kann Alkohol weglassen. Dann aber bitte auch Fleischkonsum, Rasenmähen, Urlaubfliegen, Autofahren.
Alles Dinge, die negative Auswirkungen haben - zum Teil auch für andere.

Aber warum sollte man?

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chirin21 15.01.2015, 10:36
15. Wer viel arbeitet trinkt oft zuviel Alkohol

Nein, so ist das auch wieder nicht richtig!
Wer viel unter Druck arbeitet -ob als Unternehmer oder als Angestellter oder Arbeiter ,trinkt oft mehr. Und der "Druck" muß keine Freude machen.
Das sind meine Erkenntnisse nach 45 Jahren Arbeit jeder Art , aber alles was ich gemacht habe, hat mir Spass gemacht und meine Kollegen - immerhin 30 Jahre Außendienst , davon trank keiner. In den Innendiensten schon, aber eher weil andere etwas anboten (einfach mittrinken) oder weil auch zuhause täglich gebechert wurde.
Meine beste Freundin, sehr hübsch ,sehr gut situiert, der verstorbene Mann war anerkannter Berliner Architekt - trank schon morgens Champagner - nur 1 oder 2 Gläser und ich 2 Gläser Wasser. Jeder nach seiner Facon. Siefuhr gerne in Schickimicki-Hotels und ich in den Urwald von Costa Rica - es war wohl ihr schlechtester Urlaub und mein schönster Urlaub. Und trotz der Unterschiedlichkeit waren wir in anderen Dingen oft gleicher Ansicht. Leider ist sie verstorben.
Aber zum Alkoholtrinken muß man auch eine Anlage haben , unsere beiden Töchter -jenseits von 50zige- trinken keinen Alkohol,obwohl bei der jüngeren, die eine Anwaltssozietät leitet, tatsächlich jedes alkoholische Getränk griffbereit steht. Als die Kinder klein waren, habe ich Ihnen immer den Berliner Spruch gesagt:"Mutter blau, Vater blau - und Kind "balla,balla" Meine Tochter als Selbständige arbeitet - wie ich - mit "Spaß an der Sache" ihre 80 Stunden überwiegend pro Woche und hat kaum Zeit,wegend er vielen Termine und ich , im Außendienst einer Dienststelle habe mit meinen Kollegen auch nciht getrunken ,das geht doch garnicht und wir haben auch alle nicht den Bleistift nach 40 Stunden wchtl. aus der Hand fallen lassen.

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chirin21 15.01.2015, 10:56
16. Wer viel arbeitet ,hat auch Likör

Zitat von wermoe
Es ist ein guter Brauch von alters her; wer Sorgen hat, hat auch Likör ! 12,6 Liter reinen Alkohol trank oder soll ich sagen soff jeder Deutsche 2013 - vom Säugling bis zur Greisin ! Das sind 34,5 ml hundert prozentigen Alkohols oder 76 ml 40 prozentigen Wodkas, drei viertel des russischen Gardemaßes von Sto Gramm ! Wir, das sind 2,5 Millionen Alkoholiker und 15 Millionen Alkohol Gefährdete ... Ein Prosit verkneife ich mir !
Sie bringen es auf den Punkt, diesen niedlichen Sinnspruch von Wilhelm Busch hat mir meine Mutter öfter als Kind aufgesagt und mir erklärt, wenn Menschen keine richtige Aufgabe und keine gute seriöse Bezahlung haben, ausgenutzt werden und zu wenig Anerkennung erhalten, greift man zum Likörchen.
Und das war noch nie so schlimm ,mit der Anerkennung der Arbeit durch eine gute Bezahlung stattdessen Ausbeutung und die SPD und Grünen wagen sich noch in ihrer primitiven Sprache von "Mindestlöhnen" zu sprechen. Handwerkerleistungen sollten wieder von gut ausgebildeten deutschen Handwerkern ausgeführt werden und die natürlich entsprechend bezahlt werden .Die Ausbeutung ausländischer (Osteuropäer) Bürger hat aufzuhören. Diese müssen den gleichen Lohn erhalten , wie er für einen deutschen Arbeiter und gelernten Handwerker ,gezahlt wird. Die Jugend muß - wenn sie keine Lehrstelle finden - für die Steuergelder ,die sie erhalten für den lebensunterhalt, eine Leistung erbringen- vielleicht im Gartenbau oder Tierpark oder in den Berufen, woran sie Freude haben, aber hier läßt man diese jungen Menschen verloddern. Die Regierung muß weg.
Die Bauvorhaben in Berlin BER,Kongresszentrum ,die Abrisse,Unterm Linden, U.Bahn und die häßlichen stillosen Bauten sind auf einem widerlichen und völlig inkompetenten Senat zurück zu führen.

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hermannheester 15.01.2015, 11:06
17. Workoholics vor?

Wer viel arbeitet, flieht nicht selten vor sich selbst und vor seinem Leben. Da ist die Fluch in den Alkohol sicher recht naheliegend. Ein gesundes Augenmaß sowohl privat wie geschäftlich dürfte beides im Rahmen halten.

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Petersbächel 15.01.2015, 11:46
18.

Zitat von hermannheester
Ein gesundes Augenmaß sowohl privat wie geschäftlich dürfte beides im Rahmen halten.
Im Rahmen halten heißt nicht "Null" und "Verbieten". So wirds aber - entgegen allen Untersuchungen, Vernunft und Toleranz - kommen.

Den Fehlgeleiteten und Mitmenscherziehern zur Freude.

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alfredjosef 15.01.2015, 18:55
19. Studie

Wer viel arbeitet, trinkt oft zu viel Alkohol

So what? Prima Sozialverhalten: Erst hart arbeiten und viel in die Rentenkasse einzahlen, dann frühzeitig mit Fettleber wegsterben. Weiter so, Leute!

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