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Ironman in Frankfurt: Große Hitze gefährdet Sportler und Publikum
Robert Daly/ Caiaimage/ Getty Images

Am Wochenende sollen die Temperaturen in Frankfurt auf 40 Grad steigen - ein Risiko für Teilnehmer und Besucher des Ironman. Ärzte warnen, dass auch das Zuschauen bei großer Hitze gefährlich werden kann.

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zeisig 29.06.2019, 09:51
1. Falsche Reihenfolge.

Zuerst am frühen Morgen Laufen, dann Radfahren und in der Mittagshitze schwimmen. So macht man das. Aber auf diese Idee kommen die Veranstalter anscheinend nicht. Mittags laufen bei dieser Hitze, was für eine Schnapsidee !

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stedaros 29.06.2019, 10:33
2. unsinn

Hitzetechnisch mag das vielleicht stimmen. wer aber einen Marathon läuft und dann noch 180 km Rad fährt läuft gefahr beim abschließenden Schwimmen bei Muskelkrämpfen zu ertinken.
Und es wird viele Muskelkräpfe geben.

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don_leonardo_al_dente 29.06.2019, 10:33
3. Regeln,

Zitat von zeisig
Zuerst am frühen Morgen Laufen, dann Radfahren und in der Mittagshitze schwimmen. So macht man das. Aber auf diese Idee kommen die Veranstalter anscheinend nicht. Mittags laufen bei dieser Hitze, was für eine Schnapsidee !
sind Regeln, sind Regeln.
Die Reihenfolge ist nun mal vorgeschrieben - sonst ist es kein iron(wo)man mehr.
Zudem ist Schwimmen als Schlussdiziplin erst recht eine Schnapsidee. Einen entkräfteten Läufer kann man ohne Probleme leicht "auffangen", ein entkräfteter Schwimmer geht unter und ertrinkt womöglich - insbesonders im Meer vor Hawaii.
Auch Radfahren als letzte Diziplin ist nicht optimal, da würden wohl einige Fahrer im Graben oder am Baum enden.
Deshalb erst denken und dann Schnaps drinken!

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zoon.politicon 29.06.2019, 10:38
4. Richtig schwitzen, kühlen "von aussen"

Gerade beim Laufen bei Hitze und in der Sonne kann man evtl. nicht so viel trinken bzw. "Schwitzen", wie nötig wäre, um die Körpertemperatur niedrig zu halten. Da hat sich Kühlung von Aussen bewährt, indem man z.B.alle 2 km 2 Becher Wasser über sich schüttet, unter einer Dusche durchläuft o.ä., bewährt.
Hitze-trainierte Ausdauersportler sparen übrigens beim Schwitzen Salz ein, indem sie weniger Salz beim Schwitzen über die Haut mit ausscheiden (nur ca. 1/4 soviel, wie nicht Hitze-Adaptierte). Einfacher Test: über die Stirn streichen: der Schweiss soll eher wie Wasser und mögl. wenig salzig schmecken, dann stimmts.
Radprofis wissen auch: wenn sich beim Konkurrenten beim Schwitzen Salzränder am Trikot zeigen, schwitzt er zuviel Salz aus und ist bald platt.

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gumbofroehn 29.06.2019, 10:51
5.

Zitat von zeisig
Zuerst am frühen Morgen Laufen, dann Radfahren und in der Mittagshitze schwimmen. So macht man das. Aber auf diese Idee kommen die Veranstalter anscheinend nicht. Mittags laufen bei dieser Hitze, was für eine Schnapsidee !
Der war gut ... dann nehmen die Herren in der Leichtathletik beim Kugelstoßen ab 30 Grad die Juniorenkugel und ab 40 Grad die Damenkugel. Eine festgelegte Wettkampfform wie den Triathlon kann man nicht mal eben ändern und die Reihenfolge ist nun mal Schwimmen, Radfahren, Laufen. Das Einzige, was bei diesen Bedingungen bliebe, wäre die Absage. Allerdings sind Hitze, Schwüle und Wind beim Original auf Hawaii ständige Begleiter. Schlimmer werden die Bedingungen dieses Mal in Frankfurt in der Gesamtschau auch nicht. Wer so fit ist, eine Ironman-Distanz zu bewältigen, kann damit in der Regel umgehen.

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karldhammer 29.06.2019, 11:03
6. Bei dieser Hitze

soll man sich im Schatten aufhalten, viel trinken und unnötige körperlich Belastungen vermeiden. Das hat mir meine Oma beigebracht, und sie hat recht gehabt.
Wer sich bei solchen Witterungsbedingungen - die ganz normal sind, wir haben Hochsommer (!) - derartigen Belastungen aussetzt und kollabiert, ist selbst schuld.

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Jochenberlin 29.06.2019, 11:23
7. Absagen!!

Ich finde das unverantwortlich von den Veranstaltern, dass sie den Ironman trotz dieser zu erwartenden Temperaturen durchführen. Da können sie noch so viele Vorkehrungen treffen, es wird garantiert irgendwas passieren. 7.000 Menschen kann man nicht alle einzeln im Auge behalten, so wie es unter diesen Umständen nötig wäre. Und die "Sportler", die sich das antun, sind in meinen Augen auch nicht "ganz dicht", sie gefährden sich selbst.

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kopi4 29.06.2019, 11:57
8. Hochsommer?

Keine Ahnung welcher Zeitraum bei Meteorologen als Hochsommer gilt, der 30.Juni fällt jedenfalls nicht darunter. Es gab etliche Berichte in dieser Woche wo die Außergewöhnlichkeit einer Hitzewelle Ende Juni von den Meteorologen thematisiert wurde. Hätten die Veranstalter den 30.Juli als Termin gewählt könnte man ihnen Fahrlässigkeit vorwerfen, 40 Grad am 30.Juni konnten sie beim besten Willen nicht vorhersehen.

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don_leonardo_al_dente 29.06.2019, 11:59
9. Iron(wo)man

Zitat von Jochenberlin
Ich finde das unverantwortlich von den Veranstaltern, dass sie den Ironman trotz dieser zu erwartenden Temperaturen durchführen. Da können sie noch so viele Vorkehrungen treffen, es wird garantiert irgendwas passieren. 7.000 Menschen kann man nicht alle einzeln im Auge behalten, so wie es unter diesen Umständen nötig wäre. Und die "Sportler", die sich das antun, sind in meinen Augen auch nicht "ganz dicht", sie gefährden sich selbst.
Der Wettbewerb ist ein Ironman und nicht Wattebäusche werfen.
Die Bedingungungen um Frankfurt sollten in etwa denen beim originalen Wettbewerb auf Hawai entsprechen.
Die Profis sollten mit diesen Bedingungen keine/wenig Probleme haben. Fragwürdig sind nur die übereifrigen Breitensportler, welche sich und dem "Anhang" glauben Etwas beweißen zu müssen.
Mein Rat an diese, Tempo/Ehrgeiz drosseln und evtl. rechtzeitig aussteigen.
Die Zuschauer können den Wettbewerb bequem im Fernsehsessel mit einem gekühlten Schoppen verfolgen - der HR sendet den ganzen Tag live.
Im Übrigen dürfen - soviel ich weiß - keine Jugendlichen teilnehmen und Erwachsene sind letztendlich für sich selbst verantwortlich!

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