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JAK-Hemmer: Wie Tabletten gegen Rheuma helfen sollen
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Eine relativ neue Behandlung verspricht Linderung bei Rheuma: Sogenannte JAK-Hemmer werden in Tablettenform verabreicht - und haben zwei entscheidende Vorteile gegenüber anderen Therapien.

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Doc Wombat 10.10.2019, 14:29
1. Ganz klar falsche Ernährung

Traurig derartiges über die Volkskrankheit Rheuma lesen zu müssen. Tabletten dagegen können doch niemals die Lösung sein.

Aus eigener Erfahrung weis ich, dass bei Umstellung zu einer gesunden, möglichst überwiegend basischen Ernährung und auch ausreichend Omega-3 Fettsäuren im empfohlenen Verhältnis zu Omega-6 Probleme mit dem Rücken und/oder Gelenken von alleine verschwinden.
Die falsche Ernährung schädigt unsere Darmschleimhaut, was der Auslöser für typische Volkskrankheiten ist, da dadurch die Nährstoffaufnahme empfindlich gestört wird. Oft äußert sich sowas dann auch mit Rückenschmerzen ab einen Alter von 30+.

Alle menschlichen Organe sind bekanntermaßen mit dem Rückrat über Nerven verbunden und vom Darm aus werden dann Schmerzsignale dahin gesendet, wenn es mit der Darmgesundheit nicht zum besten bestellt ist.

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swanlake 10.10.2019, 15:09
2. Danke an Doc Wombat...

...gleich der erste Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf. Gesunde Ernährung, Bewegung und ein großer Abstand zu westlicher Lebensweise reichen vollkommen aus. Googelt mal "Bios Logos" in Thailand - da wird auf natürliche Weise Rheuma innerhalb kurzer Zeit nicht "behandelt", sondern geheilt.

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permissiveactionlink 10.10.2019, 15:20
3. #1, Doc Wombat

Sind Sie sicher, dass Sie den Artikel richtig gelesen haben, geschweige denn verstanden ? Bei der rheumatoiden Arthritis handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit vom Typ IV, bei der es zu einer direkten Schädigung durch autoreaktive T-Lmphozyten kommt. Mit der Ernährung hat das gar nichts zu tun. Die Immunreaktion kann man zunächst durch Cortison supprimieren. Danach setzt man den Vitamin-B9-(Folsäure)- Konpetitor Methotrexat in sehr niedriger Konzentration ein. Hilft das alles noch nicht, konnte man bisher gentechnisch erzeugte Biologicals einsetzen. Das waren immer monoklonale Antikörper oder deren hochspezifische Bindungs-Untereinheiten. Diese blockierten dann die speziellen Oberflächen-Rezeptoren der autoreaktiven T-Zellen, o d e r fingen die von diesen T-Zellen freigesetzten Entzündungsmediatoren (Botenstoffe) ab. Diese Biologicals können den Patienten aber nur sibcutan verabreicht werden. Die modernen Tyrosinkinase-Hemmer (JAK(Januskinase)-Hemmer, ein gutes Dutzend verschiedene sind zugelassen, sogar eines für die Veterinärmedizin) hemmen die Signalweiterleitung zu und in andere(n) Immunzellen, und unterbrechen damit die Entzündungsreaktion. Die Substanzen sind für Betroffene schlichtweg grandios, ein Riesenfortschritt bei der Behandlung der rheumatoiden Arthritis, da sie oral eingenommen werden und Biologicals ersetzen können. Und da kommen Sie mit Omega-Fettsäuren ! Wissen Sie überhaupt, wovon Sie da reden ?

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frajaH 10.10.2019, 16:01
4. #1, #2

wie lange hat denn bei ihnen die heilung von rheuma gedauert, wie weit genau mussten sie sich den von der westlichen lebensweise entfernen?

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oun79 10.10.2019, 16:32
5. Ignoranz trifft Arroganz

wir können als Betroffene in der Tat sehr froh und dankbar sein, dass es mittlerweile gute Medikamente gibt, die wirken.

meine Frau nimmt übrigens Biologika... oral.

und trotzdem kann die Ursache für die autoimmunen Prozesse im Körper sehr wohl durch die Ernährung und den allgemeinen Lebenswandel beeinflusst werden.
Wir sind, was wir essen. Das, was wir in uns hineingeben, wird vom Körper umgesetzt und genutzt. Ein Immunsystem fällt nicht vom Himmel.

Unfassbar, mir welcher Arroganz solche Zusammenhänge weggewischt werden.
Unfassbar, wie man so tun kann, als müsste man nur seine Ernährung umstellen und schwupps.. hätte man zb kein Rheuma mehr.

Wie werden wir Menschen nur erzogen, dass wir uns so schwer mit anderen Perspektiven tun?!

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spon_8604353 10.10.2019, 16:44
6. Nicht an den Symptomen

rumdoktern, sondern die Ursachen bekämpfen. Mit Borax lassen sich Rheumatische Beschwerden behandeln mit minimalen Kostenaufwand. Ist zwar langwierig, die Beschwerden sind über Jahre entstanden, aber dafür nachhaltig.

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vaikl 10.10.2019, 19:25
7. Seltsam

Meine primär chronische Polyarthritis wurde schon Ende der Achtziger nur mit der Gabe eines einzelnen NSAR-Präparats plus einer Tabletten-Therapie mit Goldsalzen/Auranofin (Ridaura) zum schmerzlosen Stillstand gebracht, seitdem hatte ich keinen Schub mehr und auch die Gelenke sind frei. Scheinbar ist dieser dpa-Schund mal wieder nur verstecktes Produktmarketing.

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transmission-zukunft 10.10.2019, 22:31
8. Lasst einfach den Weizen weg!

Schon mal die Ernährungsdocs auf N3 gesehen...
Die Pharmaindustrie hat Mittel die euch vielleicht nicht soviel Leiden läßt, damit ihr weiterhin Fressen könnt was so toll schmeckt.

Gesund macht es euch nicht!

Aber ihr haltet die Wirtschaft am laufen, also macht weiter so.

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Rahvin 11.10.2019, 00:10
9.

Unglaublich: Ich kenne jemanden, der ist verwandt mit der Friseurin von der Frau eines Mannes, der das Bad von jemandem gemacht hat, bei dem allein die Ernährungsumstellung fulminante Erfolge brachte. Seither verzichte ich auf jedwede Medikation, denn Ärzte sind allesamt Sklaven und Drohnen der Pharmaindustrie. Und der Aluhut glüht.

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