Forum: Gesundheit
Jens Spahn: Der Hauruck-Minister
DPA

Krankenkassen bitten nun sogar Kanzlerin Angela Merkel einzugreifen: Seit seinem Amtsantritt mischt Jens Spahn das deutsche Gesundheitsministerium auf. Ein Überblick über seine Pläne - von Abtreibung bis Windeln.

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schehksbier 11.03.2019, 21:51
40.

Für diesen Menschen ist nur wichtig im Gespräch und in den Schlagzeilen zu bleiben, ob mit vernünftigen oder praktikablen Vorschlägen spielt dabei keine große Rolle.

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j.w.pepper 11.03.2019, 21:54
41. Nein, ich mag Spahn auch nicht...

...natürlich kenne ich ihn auch nur aus den Nachrichten, von daher tue ich ihm vielleicht Unrecht. Aber jedenfalls gilt: Wenn er nicht so fleißig Einzelthemen aufs Tapet brächte, wär's auch wieder nicht in Ordnung. Dann lieber so, wie er's macht. Egal, was dabei herauskommt.

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seidenschnabel 11.03.2019, 22:05
42. Sich bei Google auf Seite 1 bringen?

Mir scheint, die wesentliche Absicht von Herrn Spahn ist, um jeden Preis Schlagzeilen zu bekommen. Ganz nach dem Motto, auch schlechte Publicity ist Publicity, dient der ganze sinnlosen Aktionismus ohne jegliche fachliche Kenntnis offensichtlich nur diesem Ziel: Die eigene Bekanntheit und "Wichtigkeit"zu erhöhen. Und das auf Kosten unseres Gesundheitssystems, bzw. auf Kosten der Kranken.

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medyka 11.03.2019, 22:44
43. Digitalisierung

Vieles basiert auf Digitalisierung. Ich sehe das bei uns ganz stark. Immer mehr soll digitalisiert erfolgen, was aber ohne zusätzliche Ressourcen (Personal, IT Gerätschaften) nicht machbar ist.

Das treibt die Kosten unnötig in die Höhe.

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stefan taschkent 11.03.2019, 22:53
44. Spiegel halt

Beim Spiegel (sowohl Print als auch SPON) muss man schon zwischen den Zeilen lesen können. Kritik vor allem an CDU-Ministern, und auch die Bilder sind meist eher unvorteilhaft. Bei der SPD, vor allem Barley und Maas, hingegen meist vorteilhafte Bilder in fast schon Portrait-Qualität, und auch inhaltlich kommen die meist eher gut weg. Wenn man das im Hinterkopf behält, ärgert man sich weniger.

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hnoi 11.03.2019, 23:27
45. Ehemalige Bundesminister für Gesundheit ...

nicht repräsentativ:

Hermann Gröhe: offensichtlich harmlos aus gesundheitpolitischer Sicht ;)

Daniel Bahr: "Von Mai 2011 bis Dezember 2013 war er Bundesminister für Gesundheit. Seit 2014 ist Bahr Manager bei der Allianz Private Krankenversicherung." *

Philipp Rösler: haufenweise Nebentätigkeiten, aber nichts einschlägig Verdächtiges *fg*

Ulla Schmidt: "Nach einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten gilt Schmidt als eine der Abgeordneten mit den höchsten Nebeneinkünften des deutschen Bundestages, einen erheblicher Anteil dieser bezieht sie mit der Vergütung einer Funktion als Verwaltungsrätin des Schweizer Pharmaunternehmens Siegfried Holding." *

Andrea Fischer: "Am 15. Oktober 2012 wurde Fischer von der Regionsversammlung in das vom Regionspräsidenten Hauke Jagau neu strukturierte Amt der Finanzdezernentin der Region Hannover gewählt. Sie verwaltet die Bereiche Finanzen, Gebäudemanagement und Krankenhäuser. Im April 2013 übernahm sie in dieser Funktion den Vorsitz des Aufsichtsrates des Klinikums Region Hannover."

Zitate von wikipedia.de, der Rest persönliche Meinungsäußerung ;)

* Honi soit qui mal y pense

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maxmarius 11.03.2019, 23:51
46.

Zitat von Hömma24
... - und damit nicht ganz unverdächtig - beendeten vorangehende Gesundheitsminister ihre Hauruckphase immer ziemlich konstant nach gefühlt ca. 3 Monaten im Amt - man könnte sicher noch mal Historiker bemühen - und damit die Umsetzung aller ihrer saftigen Ankündigungen. Insofern mein großer Respekt für Herrn Spahn und seine Unverdrossenheit!
Man könnte aber auch sagen, der Spahn braucht einfach länger. Am Anfang ist es immer leicht Änderungen zu fordern, solange man nicht in der Thematik steht.

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zudummzumzum 12.03.2019, 00:00
47. Er kann es auch nicht ...

Zum Glück, vor allem Dank des guten Arbeitsmarktes und der Reformen der ungeliebten Ulla Schmidt, steht der Krankenversicherung mal nicht das Wasser bis zum Hals. So, dass tatsächlich mal die Strukturreformen möglich wären, die schon längst überfällig sind und an denen sich alle die Zähne ausgebissen haben.

Wie funktioniert es denn heute: Die Leistungsanbieter verbünden sich mit den Patienten, um von dritter Stelle jeweils für sich das Maximum an Leistungen zu sichern. Und wenn dieses Bündnis keine Erfolge hat, wird nach Staatsknete gerufen. Effizienz und Evidenz spielen sowieso keine Rolle. Es geht nicht um eine gute Gesundheitsversorgung, die wäre viel billiger zu haben, sondern um knallharte Wirtschaftsinteressen. Da braucht jedes Kuhkaff "sein Krankenhaus", schreibt dann brutal rote Zahlen und erzielt im Ranking schlechte Noten. Die Ärzte arbeiten in niedergelassenen Praxen wie zu Opas Zeiten, von Rationalisierung keine Spur. Und die Apotheker mutieren zu Abverkaufsstellen vorkonfektionierter Packungen und versuchen krampfhaft, ihre Existenz mit Hilfe der Rentner-Bravo zu rechtfertigen. Klar: Praxen und Apotheken werden dringend gebraucht, um völlig überhöhte Mieten zu rechtfertigen ...
Aufgabe der Politik wäre es nicht zu entscheiden, ob Lip-Ödeme bezahlt werden oder nicht, sondern die Strukturen zu hinterfragen. Dem weicht Jens Spahn großräumig aus und beweist operative Hektik.
Damit steht er in guter Tradition zu fast allen Gesundheitsministern der letzten Jahre. Und fügt sich nahtlos in die Riege der Nulpen ein, die die Union in der Regierung untergebracht hat. Erbärmlich!!!

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entsetzt04.09.2015 12.03.2019, 02:44
48. Es muss gut sein

Wenn die Krankenkassen und die Ärzteverbäbde protestieren ist Spahn auf einem guten Weg. Warum sollte die Behandlung von Lipödem nicht von den Krankenkassen bezahlt werden? Schließlich ist es eine Krankheit, die nur durch diese Therapie behoben werden kann, auch wenn die Gefahr besteht, das sie wieder ausbricht. Die Gefahr besteht auch bei vielen anderen Therapien anderer Krankheiten, trotzdem werden sie zugelassen. Dies ist eine Ungleichbehandlung der Frauen gegenüber Männern. Wie auch bei der Krebsvorsorge: Die Prostatakrebsvorsorge wird bist zum Tod von der Krankenkasse übernommen, die Brustkrebsvorsorge nur bis zum 75 Lebensjahr.

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ceroc 12.03.2019, 03:22
49. mehr von der Sorte

Viele seiner Ansätze sind überfällig und Revolutionär .
Es bleibt halt nur der Beigeschmack alles aus Mediengehure zu machen.
Bin bei ihm echt hin und hergerissen.
Zumindest ist er kein "es bleibt alles so wie es ist, Mensch"

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