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Junge Amerikaner: Früher gab es mehr Sex
Getty Images/ Andrew Lichtenstein

Sie verabreden sich übers Internet, sehen Pornos - und haben trotzdem weniger Sex als frühere Generationen. Das zeigt eine US-Befragung junger Erwachsener. Auch die Deutschen halten sich oft zurück.

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spdf 04.08.2016, 21:38
60. gibt es auf beiden Seiten

Zitat von judas-adolf
Was hier einige von sich geben ist unfassbar und ich bin kurz davor die nötige Netiquette zu vergessen! Die Frauen und die Gesetze sind also Schuld daran, dass Männer nicht mehr zum Zug kommen? All jenen, die so denken, wünsche ich wirklich, dass sie mal von einem besoffenen, schmierigen Typen betatscht werden, der tatsächlich nicht begreift, dass Nein eben Nein heißt und das alles nur für einen lustigen Spaß hält! Oder (und das ist noch der harmloseste Fall) als gestört und frigide beschimpft werden, wenn sie Avancen ablehnen. Von Vergewaltigung möchte ich hier mal gar nicht sprechen. Sie haben keine Ahnung, was Frauen manchmal so über sich ergehen lassen mussten und noch müssen. Und bevor sie anfangen von Emanzipation zu schwafeln: trotz aller Errungenschaften der letzten hundert Jahre sind Frauen den Männer in physischer Kraft in aller Regel deutlich unterlegen (im Ernst; kein mickriges Männchen würde sich jemals an einer Walküre vergreifen!)
Leute die so was machen gibt es leider auf beiden Seiten. Es ist auch nicht unbedingt eine schöne Erfahrung von einer Frau in der Bibliothek als impotent angepöbelt zu werden, nur weil mir die Dame vorher nicht aufgefallen ist. Davon abgesehen sind betrunkene Frauen in der Gruppe auch nicht toll.
Davon abgesehen ist die Wahrscheinlichkeit dass eine Frau von einem Mann angegriffen wird äußerst gering.

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wiseacre 04.08.2016, 23:59
61.

Im Grunde nicht sehr verwunderlich. Wenn junge Frauen vorwiegend mit ihrer Karriereplanung beschäftigt sind, um den Anforderungen die ihnen von Seiten des Mainstreamfeminismus auferlegt werden, gerecht zu werden und Männer befürchten müssen, wegen sexueller Nötigung und Belästigung, angezeigt zu werden wenn sie sich einer Frau nähern, bleibt der Sex auf der Strecke. In früheren Jahrzehnten gingen die Geschlechter wesentlich unbefangener miteinander um. Das neue Sexualstrafrecht wird wahrscheinlich zu noch weniger Sex führen.
Der Feminismus wird sein Ziel über kurz oder lang wohl erreichen: Der Gesellschaft jeden Genuss und Spass auszutreiben und eine geschlechterlose Gesellschaft zu schaffen.

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wiseacre 05.08.2016, 00:31
62.

Zitat von judas-adolf
Was hier einige von sich geben ist unfassbar und ich bin kurz davor die nötige Netiquette zu vergessen! Die Frauen und die Gesetze sind also Schuld daran, dass Männer nicht mehr zum Zug kommen? All jenen, die so denken, wünsche ich wirklich, dass sie mal von einem besoffenen, schmierigen Typen betatscht werden, der tatsächlich nicht begreift, dass Nein eben Nein heißt und das alles nur für einen lustigen Spaß hält! Oder (und das ist noch der harmloseste Fall) als gestört und frigide beschimpft werden, wenn sie Avancen ablehnen. Von Vergewaltigung möchte ich hier mal gar nicht sprechen. Sie haben keine Ahnung, was Frauen manchmal so über sich ergehen lassen mussten und noch müssen. Und bevor sie anfangen von Emanzipation zu schwafeln: trotz aller Errungenschaften der letzten hundert Jahre sind Frauen den Männer in physischer Kraft in aller Regel deutlich unterlegen (im Ernst; kein mickriges Männchen würde sich jemals an einer Walküre vergreifen!) Davon einmal abgesehen geht aus dem Artikel nicht wirklich hervor, warum die jungen Amerikaner weniger Sex haben. Haben Sie ingesamt weniger Sex oder nur innerhalb oder außerhalb von Beziehungen? Gibt es insgesamt weniger oder mehr feste Beziehungen? Ohne eine Antwort auf diese Fragen lassen sich aus dem Ergebnis kaum die richtigen Schlüsse ziehen.
Dann hab ich die Geschichte mit Rainer Brüderle wohl falsch verstanden, der wegen einer anzüglichen Bemerkung gegenüber einer Journalistin medial hingerichtet wurde und dem Vorwurf der verbalen Vergewaltigung seitens der feministischen Presse ausgesetzt war. Es ist schon komisch, wie sehr das Thema Vergewaltigung von den Feministinnen in ihrem Kampf gegen die Männer instrumentalisiert wird.

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tailspin 05.08.2016, 00:42
63. Die entsexte Familie

Kinder waren frueher mal der Generationenvertrag innerhalb der Familie. Die Aufwendungen (und Anstrengungen) dafuer kann man sich sparen. Wozu braucht man die noch, wo es doch heute die weitaus fortschrittlichere Sozialversicherung gibt? Lasst doch die anderen zahlen.

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albert schulz 05.08.2016, 10:42
64. Kenner(innen) unter sich

Zitat von judas-adolf
Die Frauen und die Gesetze sind also Schuld daran, dass Männer nicht mehr zum Zug kommen?
Wenn die Mädels keine Lust haben, läuft eben nichts. Normalerweise haben sie keine oder wenig Lust. Sie überreden zu wollen ist aufwendig und regelmäßig ergebnislos. Wozu also ? Entweder sie wollen sich einbringen oder nicht. Die faulen Tussis, die dem Mann begreiflich zu machen suchen, daß er ohne weitere Animation aktiv werden müsse, gewinnen sofort zwei Zusatzvorteile: erstmal ist der Mann schuld am Geschehen und auch den Folgen, zweitens braucht Madame nur zu warten, bis ihm das eigenständige Bespringen nicht mehr gelingt und dann hat sie Ruhe.

Warum macht Ihr Sponiker eigentlich so oft in Sex ? Ihr habt doch keinen blassen Schimmer.

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judas-adolf 05.08.2016, 10:44
65. @wiseacre

Ich weiß nicht, ob sie die Geschichte mit Herrn Brüderle falsch verstanden haben, da ich nur die Medienberichte kenne und nicht weiß, was da wirklich gelaufen ist. Ich weiß aber sehr genau, dass es einen Typ Mann gibt, der keinerlei Unrechtsbewusstsein hat, wenn er Frauen auf derartige Weise angeht. Und nein: ich spreche hier sicher nicht von allen Männern. Jedoch scheint vielen Herren nicht bewußt zu sein, wie eine Frau sich fühlt, wenn sie obszön abgegraben, betatscht oder gar vergewaltigt wird. Ich möchte hier noch einmal auf die physischen Unterschiede und damit auf ein gewisses Machtgefälle hinweisen. Und ja, ich finde dagegen müssen Frauen aufstehen und sich wehren. Und da sie es körperlich nicht können hilft nur mediale Unterstützung, damit es auch der letzte Troll begreift!

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lupenreinerdemokrat 05.08.2016, 10:59
66.

Zitat von manicmecanic
Ich bin alt aber habe Kontakt zu diversen jungen Menschen aller Schichten. .... .Die Mädels tun mir zwar leid aber was kann ich dafür wenn sie schon statistisch immer schlechtere Karten haben.Zahlenmäßig in der Mehrheit und die meisten Männer nach Wunsch sind vergeben und die schwulen werden auch immer mehr.Irgendwie dumm gelaufen mit der Gleichberechtigung.
Naja, ab ca. 60 Jahren aufwärts sind die "Mädels" tatsächlich in der Mehrheit. Darunter eher in der Minderheit und nun kommen ja jährlich noch ca. 1 Mio. "junger, allein reisender Männer" hinzu.

Aber kurzum: ich sehe das Hauptproblem auch in der Diskrepanz zwischen Erwartung und realistischer Möglichkeit, die Erwartungen zu erfüllen.
Viele Mädels im heiratsfähigen Alter warten auf ihren "Traumprinz" und nehmen ansonsten lieber gar keinen, als einen, der nicht alle überzogenen Forderungen erfüllen kann.

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stefan7777 06.08.2016, 02:12
67. Wäre ich heute nochmal 18

würde ich sehr viel vorsichtiger sein als es in den 80 gern nötig war. Ich hatte viel Spaß aber auch großen Ärger mit meinen Partnerinnen, eine die einen Charakterfehler hat und dir wirklich Böses will und du bist am A.....
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Ich hätte schlicht keinen Bock mehr auf Mädels. Und ich bin wohl schon damals eher die Kategorie Frauenversteher gewesen, dank meiner drei älteren lehrreichen Schwestern.
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Die Opferrolle die den Mädels und Frauen über das "moderne" Sexualstrafrecht immer mehr angedichtet wird ist aus meiner Wahrnehmung heraus realitätsfremd. Nein war auch vor den neuen Gesetzen eine klare Ansage, alles andere war auch vorher inakzeptabel und strafbar.

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Jasro 06.08.2016, 19:55
68. Sie haben einerseits recht...

Zitat von judas-adolf
Was hier einige von sich geben ist unfassbar und ich bin kurz davor die nötige Netiquette zu vergessen! Die Frauen und die Gesetze sind also Schuld daran, dass Männer nicht mehr zum Zug kommen? All jenen, die so denken, wünsche ich wirklich, dass sie mal von einem besoffenen, schmierigen Typen betatscht werden, der tatsächlich nicht begreift, dass Nein eben Nein heißt und das alles nur für einen lustigen Spaß hält! Oder (und das ist noch der harmloseste Fall) als gestört und frigide beschimpft werden, wenn sie Avancen ablehnen. Von Vergewaltigung möchte ich hier mal gar nicht sprechen. Sie haben keine Ahnung, was Frauen manchmal so über sich ergehen lassen mussten und noch müssen. Und bevor sie anfangen von Emanzipation zu schwafeln: trotz aller Errungenschaften der letzten hundert Jahre sind Frauen den Männer in physischer Kraft in aller Regel deutlich unterlegen (im Ernst; kein mickriges Männchen würde sich jemals an einer Walküre vergreifen!) Davon einmal abgesehen geht aus dem Artikel nicht wirklich hervor, warum die jungen Amerikaner weniger Sex haben. Haben Sie ingesamt weniger Sex oder nur innerhalb oder außerhalb von Beziehungen? Gibt es insgesamt weniger oder mehr feste Beziehungen? Ohne eine Antwort auf diese Fragen lassen sich aus dem Ergebnis kaum die richtigen Schlüsse ziehen.
...aber es gibt auch eine andere Seite der Medaille.

Die sieht so aus, wie sie Nina Pauer in der "Zeit" 2/2012 in ihrem Artikel "Die Schmerzensmänner" beschrieben hat:

[i](...)

Doch genau an diesem letzten Punkt ist der junge Mann falsch abgebogen. Er weiß nicht mehr, wann es Zeit ist zu kommen. Statt fordernd zu flirten, gibt er sich als einfühlsamer Freund. Schüchtern in einer Baumwollstrickjacke hinter einer Hornbrille versteckt, steht er in dunklen Großstadtbars und hält sich an einem Bier fest. Als Gefährte ist er vielleicht ein bisschen grüblerisch, aber man kann gut mit ihm reden. Er achtet auf sich, ist höflich, lieb, immer gepflegt und gewaschen, benutzt Parfums und Cremes, macht Diäten und hört wunderbar melancholische Mädchenmusik. Nur wenn der entscheidende move gefragt ist, er sich herüberbeugen und die junge Frau endlich küssen sollte, fängt sein Kopfkino an. Vielleicht möchte die junge Frau gar nicht geküsst werden? Vielleicht würde sie sonst selber den ersten Schritt tun? Vielleicht sollte man die Beziehung lieber doch nicht auf die gefährliche Ebene der Erotik ziehen, sondern platonisch belassen? »Ich gebe zu, dass ich dich mag«, singt es schließlich vom Mixtape, das er seiner Angebeteten aufnimmt, anstatt den ersten Schritt zu wagen. Schön klingt es, ungelenk kommt es an.

Die junge Frau fühlt sich ungewollt.

(...)[/i|

http://www.zeit.de/2012/02/Maenner/komplettansicht

Belästigung von Frauen ist sicher abscheulich, aber wenn der Mann zu schüchtern und zurückhaltend ist, gerade weil er Rücksicht auf die Frau nehmen will, ist es anscheinend auch wieder nicht recht. So ganz grundlos ist die Verunsicherung der Männer also nicht.

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bernd25647 07.08.2016, 19:21
69. Stimmt!

hatte meine erste große Liebe - eine Rumänin als Student. Und wir haben viele Nachmittage und Nächte miteinander verbracht. kein Fernsehen. Nur gequatscht und geliebt. Ich kann viele Menschen heute nicht verstehen, die alles Mögliche tun, ich aber für die schönste Sache der Welt so wenig Zeit lassen. Heute gibts allerlei Kram und der lenkt nur ab. Dieses viele gequatscht ist der Sinnlichkeit nur abträglich. Aber - na ja, wer es braucht!

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