Forum: Gesundheit
Keimbelastung und Rückstände: Stiftung Warentest rät zu Leitungs- statt Mineralwasser
Anass Bachar/ EyeEm/ Getty Images

Keimbelastet, mineralstoffarm und teuer: Der Stiftung Warentest zufolge lohnt sich die Investition in stilles Mineralwasser nur selten. Leitungswasser enthält zum Teil sogar mehr Mineralstoffe.

Seite 3 von 15
Senf-o-Mat 26.06.2019, 08:21
20. Gute und schlechte Mineralien

Mineralien sind nicht automatisch gut - der Gehalt an Uran und Thorium steht nie auf der Flasche, ist aber bei einigen Mineralwässern beträchtlich. Ich fand Mineralwasser schon immer überschätzt, ein Glas Apfelsaft enthält mehr Mineralien als ein Kasten Mineralwasser (und nur die "Guten"). Das Trinkwasser ist in den meisten Gegenden das reinste Lebensmittel überhaupt. Leider wohne ich ausgerechnet in einer der wenigen Gemeinden mit hohem natürlichen Urangehalt im Wasser, andernfalls würde ich mir ein CO2-Sprudelgerät kaufen und hauptsächlich Leitungswasser trinken. Ob das Wasser Uran enthält, kann man im Internet recherchieren oder beim Wasserversorger nachfragen. Übrigens ist eher die Toxizität als Schwermetall das Problem und nicht die schwache Radioaktivität.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
blabla55 26.06.2019, 08:27
21.

Trinkwasser ist im vielen Landkreisen mit Nitrat belastet,Berlin schau seit Jahren zu.Also erst mal bei den örtlichen Wasserwerk nachfragen o.per Mail.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
casmurro 26.06.2019, 08:35
22. Freundesrat

Ein Freund hat bereits vor Jahren einmal gesagt: Ich trinke nur noch Leitungswasser; das wird jeden Tag getestet - Mineralbrunnen höchstens ein- bis zweimal im Jahr. Das hat mich überzeugt. (Allerdings: Um nicht als Knauser dazustehen und um lästigen Gesundheitsdebatten aus dem Weg zu gehen, halte ich für Besucher auch ein paar (Glas-)Flaschen mit sprudligem Mineralwasser parat.)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
zeisig 26.06.2019, 08:38
23. Ohne Kohlensäure aus der Leitung.

Ich würde nie auf die Idee kommen, stilles Wasser zu kaufen. Schmeckt frischer und besser aus der Leitung. Aber was natürlich noch bessr schmeckt, ist ein Wasser mit Kohlensäure, und da gönne ich mir ein gutes Markenwasser.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
forcieren.hemmen 26.06.2019, 08:40
24. Mit der richtigen Fragestellung ...

... und einer zeitgemäß empfindlichen Analysenmethode wird man in jedem Mineral- und Trinkwasser über kurz oder lang Rückstände aus der Landwirtschaft, der Pharmazie, dem Haushalt etc. finden. Die Konzentrationen bewegen sich in einem Bereich, die toxikologisch mehr als unbedenklich sind; sicherlich vom heutigen wissenschaftlichen Blickwinkel aus betrachtet. Aber, der Mensch kommt seit Jahrtausenden sehr gut mit natürlichen pflanzlichen und mineralischen "Giften" klar. Diese wirken nicht anders als die sythetisch hergestellten. Und ... unsere Lebenserwartung steigt stetig seit Jahrhunderten. Daher - weise ist es, die Karte "Ökologie" auszuspielen und das Wasser aus dem Hahn zu trinken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dirk.resuehr 26.06.2019, 08:40
25. Gute Nachrichten

weil man das schon längst macht. Kein Einkauf, keine lästige Flaschenrückgabe und dazu noch preiswert und gesünder als das so angepriesene Mineralwasser. Und für Feinschmecker: Sogar der Geschmack stimmt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kleinunternehmer 26.06.2019, 08:43
26. Das Glück, in der Eifel zu leben ...

... kann man hier auch auf die wirklich hervorragende Wasserqualität beziehen.

Kein Hügel, aus dem nicht eine Quelle kommt, teilweise mit extremem CO2-Gehalt als "richtiger" Sprudel (und Warnhinweisen, dass sich CO2 im Brunnenbereich sammeln kann). Der letzte trockene Sommer ging an der Eifel vorbei, als wäre nie etwas gewesen.

Unser Leitungswasser kommt direkt aus dem Berg oberhalb von Rhodius.

Dann noch aufsprudeln (Glasflaschen sind ja glücklicherweise kein Probem mehr) und eine 10kg-CO2-Flasche mit Adapter, dann freut sich auch die Geldbörse bei weniger als 10ct/Kasten (inkl. "Transport").

Beitrag melden Antworten / Zitieren
forcieren.hemmen 26.06.2019, 08:49
27.

Zitat von telekoma
Hier wird also der Mineralgehalt des Wassers als Qualitätsmerkmal beschrieben. Bei einem Wasser kommt es aber nicht darauf an, was man damit zu sich nimmt, sondern was der Körper damit ausschleusen kann. Ein möglichst geringer Feststoffgehalt ist also eher angebracht. Ich habe „mein“ Wasser gefunden: Plose aus Südtirol. In Glasflaschen. Probiert es aus. Ihr werdet den Unterschied merken.
Das ist Quatsch. In normal mineralisierte Mineralwässern und in Trinkwässern sowieso, sind die Mineralgehalte niedrig und fernab jeglicher maximaler Löslichkeiten. Das heißt, das nahezu jedes Wasser ausreichend Aufnahmekapazität für Mineralien zur "sogenannten Entgiftung" des Körpers hat. Und wer der Meinung ist, fades, demineralisiertes Wasser zu sich nehmen zu müssen, der kann es sich zu Hause mit irgendwelchen Membranen oder Ionenaustauschern "entsalzen". Ist aber alles andere als ökologisch, da unnötig. Ähnlich einem SUV für einen Städter auf deutschen Straßen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Berg-Wald 26.06.2019, 08:56
28. Rohrsystem im Haus kann Qualität massiv verschlechtern

Ich möchte Kommentar Nr. 6 (von conjure) Recht geben! Das Rohrsystem im Haus kann die Qualität des Leitungswassers stark verschlechtern. Ich habe früher in einer Kölner Wohnanlage aus den 70er Jahren gewohnt - dort rieten mir sogar die Klemptner das Leitungswasser nicht zu trinken. Ich habe es auch mal testen lassen, die Werte waren schlecht. Der Tester sagte übrigens auch, dass es bei Wasser auch darauf ankommt, ob es in der Lage ist, im Körper Stoffe auf zu nehmen und diese auszuspülen. Ich weiß nicht mehr genau wie man diese Eigenschaft fachmännisch nennt. Er machte aber einen interessanten Test: Er gab eine kleine Menge Flüssigseife in zwei Wasserproben: Die eine war Leitungswasser, die andere Mineralwasser. Im Mineralwasser löste sich die Flüssigseife viel schneller auf, während sie im Leitungswasser einfach am Boden liegen blieb. Übertragen auf den Körper heißt das: Mit dem Leitungswasser bleiben viele Stoffe im Körper, ohne sich aufzulösen und ausgespült zu werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
motoko_kusanagi 26.06.2019, 08:57
29. Sorge wegen Bleirohre ?

Bezogen auf die Kommentare wegen Leitungswasser durch alte / Bleirohre usw.
Mein Tip: Ein Wassergutachten bestellen, der die Qualität prüft. Dann braucht man nicht glauben oder befürchten, sondern weiß und ist informiert. Danach kann man in der einen oder anderen Richtung handeln!
Mein Vermieter prüft über ein unabhängiges Institut alle zwei Jahre die Wasser-Qualität.
Auch gibt es hier In Berlin mehrere Institute / Vereine, die im Auftrag die Qualität prüfen würde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 15