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Kein Schutz für Herz und Gehirn: Das Ende der Vitaminpille
Corbis

US-Internisten urteilen hart über Vitamine und Mineralstoffe als Nahrungsergänzungsmittel. Die Präparate bieten nach aktuellem Wissensstand keinen Schutz vor chronischen Krankheiten, sie können sogar schaden. Jetzt werden die Ärzte deutlich: Verbraucher sollten sich das Geld sparen.

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Andr.e 18.12.2013, 13:29
1.

Zitat von sysop
US-Internisten urteilen hart über Vitamine und Mineralstoffe als Nahrungsergänzungsmittel. Die Präparate bieten nach aktuellem Wissensstand keinen Schutz vor chronischen Krankheiten, sie können sogar schaden. Jetzt werden die Ärzte deutlich: Verbraucher sollten sich das Geld sparen.
Das Schlimme daran: Um diesen Mist zu "belegen" werden horrende Summen bezahlt. Würde ich nicht aus meinem eigenen Umfeld Leute kennen, die diese Hirnwaschphrasen glauben bzw. nachsprechen, würde ich den ganzen Pillenwahn für einen lächerlichen und vernachlässigbaren Humbug halten...

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dr.u. 18.12.2013, 13:31
2. Relativ richtig

Zitat von sysop
Gesunde Erwachsene ohne Mangelernährung benötigen keine Nahrungsergänzungsmittel, egal ob Vitamine oder Mineralstoffe. Denn sie bieten keinen Nutzen,
Die Studienmacher haben ja völlig Recht und Bestätigen eindringlich die Nahrungsergänzungsmittel.
Natürlich braucht kein Erwachsener ohne Mangelernährung Nahrungsergänzungsmittel in Form von Vitamin- und Mineralpräperaten.

Aber wer ist schon ohne Mangelernährung?
Wann ist ein Mangel ein Mangel, eine Unterversorgung, ein Versorgungsdefizit?

Die Experten streiten sich noch wiviel von welchen Vitaminen, Mineralstoffen und Vitalstoffen tatsächlich nötig und gut sind. Und ein Großteil der Bevölkerung hat diverse Vitamin und Mineralstoffmangel; meist unwissend und undiagnostiziert. Hier sind Nahrungsergänzungmittel natürlich hilfreich. Aber nicht pauschal, sonder diagnostiziert und abgewogen.
Dummer Weise zahlen Krankenkassen im Allgemeinen eine solch umfangreiche Bultanalyse nicht.

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august02 18.12.2013, 13:34
3. Wer ist

Wenn alle ausgewogen essen, besteht natürlich kein Bedarf. Wie viele essen aber nicht ausgewogen. Wer z.B. Kaliummangel hat - aus welchen Gründen auch immer - braucht Ergänzungsmittel. In einer seriösen Interpretation der Untersuchungen müsste stehen, dass in vielen Fällen sehr wohl Ergänzungsmittel sinnvoll sind.

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cruiserxl 18.12.2013, 13:48
4. ..ist doch klar das die Pharamkonzerne alles...

...verhindern, mit Studien bombardieren, was ihnen und ihren Produkten im Wege steht. Wer will schon dass es den Menschen gut geht, wenn mit deren Krankheiten Geld verdient wird.

Beispiel: ich bin seit 15 Jahren Morbus Crohn Patient (erste OPs habe ich schon hinter mir) - ich habe den kompletten medizinischen Strang der Medikamente durch - mit dem Ergebnis Darmverschluss und Perforation mit Not OP. Danach Kontrolluntersuchung und Medikamenten gabe. Ergebnis keine Verbesserung! Danach handeln gegen die ärztliche Empfehlung und Einnahme von AloeVera Gel hoch dosiert. Ergebniss halbes Jahr später keine Entzündungen mehr...ich weiß alles zufall. Wer mag kann sich ja mal damit befassen...auch bei Wikipedia findet man dazu nur diesen Satz: "Dem Gel werden entzündungshemmende, wundheilende und immunstimulierende Eigenschaften zugeschrieben."

Glaubt mir ich komme aus einem Schulmedizinerhaushalt und habe Nahrungsergänzung verlacht - mittlerweile sehe ich das anders.

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tom1969 18.12.2013, 13:51
5. Ist immer wieder witzig, aber auch traurig!

immer wieder die gleichen und lachhaften Berichte in der Gesundheitssparte über die nutzlosen und ja, sogar gefährlichen Vitamine &Co. Hihihi ;-) Ich habe von keinem Todesfall durch Vitamine gehört. Dagegen sterben ca. 50.000 Menschen durch Medikamente (nur in Deutschland!)!
Herr Ballwieser ist selbst Mediziner, also was soll er auch anderes schreiben. Entweder er glaubt das wirklich oder...
Die Studien sind alle für den hohlen Zahn, bezahlt von der Pharma.
Was den Umsatz angeht, ...die Pharmaindustrie machte 2012 weltweit einen Umsatz von fast einer Billionen (tausend Milliarden!!!) Die Rüstungsindustrie macht gerade mal die Hälfte!

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krassopoteri 18.12.2013, 13:53
6.

Zitat von august02
Wenn alle ausgewogen essen, besteht natürlich kein Bedarf. Wie viele essen aber nicht ausgewogen. Wer z.B. Kaliummangel hat - aus welchen Gründen auch immer - braucht Ergänzungsmittel. In einer seriösen Interpretation der Untersuchungen müsste stehen, dass in vielen Fällen sehr wohl Ergänzungsmittel sinnvoll sind.
Sie hören einfach nicht auf, die schwachsinnigen Erklärungen.
Vielleicht wäre ich damit einverstanden, wenn es diese Präparate nur noch auf ärztliche Empfehlung und auf Rezept gäbe.
Was vernünftig wäre. Aber gegen die geballte Macht der Pharmamafia ist das natürlich nicht machbar.

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mac4ever2 18.12.2013, 13:57
7. Man muß differenzieren

Ich nehme auch NEM ein, aber ich weiß warum, wogegen und in welcher Dosierung. Mg gegen meine Herzrhythmusstörungen, da ich Sport treibe, älter bin. Positive Wirkung ist getestet, ich komme mit halber empfohlener Dosis aus. E jeden 2. Tag im Wechsel mit B, beides brauche ich definitiv. B wegen Polyneuropathie, die ich so stabil halten kann. Nehme ich zu wenig oder zu viel, merke ich das. Spiegel im Blut ist gut, so kann ich Spritzen vermeiden. Und Vit D bei getestetem moderatem D-Mangel.

Mir helfen meine NEM definitiv.

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juergw. 18.12.2013, 14:01
8. Wenn man sieht ,was in..

Zitat von sysop
US-Internisten urteilen hart über Vitamine und Mineralstoffe als Nahrungsergänzungsmittel. Die Präparate bieten nach aktuellem Wissensstand keinen Schutz vor chronischen Krankheiten, sie können sogar schaden. Jetzt werden die Ärzte deutlich: Verbraucher sollten sich das Geld sparen.
amerikanischen Drugstores so alles frei verkäuflich ist...!Auch das Motto:viel hilft viel ..?Für ältere Mitbürger ,die sich nicht mehr so optimal
ernähren,kann die ein oder andere Nahrungsergänzung sinnvoll sein.

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rolandjulius 18.12.2013, 14:02
9. Vitaminmangel durch falsche Ernährung

Die Studie belegt was viele Ärzte schon lange wussten,
dass nur frische Lebensmittel, besonders Gemüse einen
chronischen Vitaminmangel vorbeugen können.
Damit sei auch bestätigt, dass frisches Gemüse, nur
garantiert werden kann, wenn der Gartenbau in Verbrauchernähe betrieben wird. So weis man z.B.
dass der Kopfsalat innerhalb von vierundzwanzig Stunden auf den Tisch muss, denn danach ist er fast wertlos, was sein Ernährungswert betrifft.
Der Urbane Gartenbau, ist die einzige wirkliche Lösung gerade um zu verhindern, dass altes Gemüse auf den Tisch kommt.
Viele Menschen werden sich fragen, warum gerade
die Kubaner so lange leben. Ich denke dass der dort
praktizierte organische Gartenbau sehr viel damit zu tun hat, und die dortigen Bewohner im ganzen Land
Zugang zu billigem und frischen Gemüse haben.

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