Forum: Gesundheit
Kein Schutz für Herz und Gehirn: Das Ende der Vitaminpille
Corbis

US-Internisten urteilen hart über Vitamine und Mineralstoffe als Nahrungsergänzungsmittel. Die Präparate bieten nach aktuellem Wissensstand keinen Schutz vor chronischen Krankheiten, sie können sogar schaden. Jetzt werden die Ärzte deutlich: Verbraucher sollten sich das Geld sparen.

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ozi 19.12.2013, 07:57
110.

Jetzt werden Ärzte also deutlich? Wie lächerlich. Diese bedauernswerten Herrschaften raten doch auf Grund der eigenen Unwissenheit oft genug zu Vitaminen.
Wer nicht völlig unwissend ist, nimmt niemals zusätzliche Vitamine zu sich. Totaler Unsinn und Geldmacherei der Pharmakonzerne.
Aber wissen Sie, was interessant ist? Wie viele kleine Zweibeiner täglich Vitamine einwerfen ohne sich zu fragen, weswegen es ihnen immer noch nicht besser geht.
Auch hier im Forum sind wahrscheinlich mehr als die Hälfte davon betroffen.

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immertreu 19.12.2013, 07:59
111. Ärzte

Zitat von sysop
US-Internisten urteilen hart über Vitamine und Mineralstoffe als Nahrungsergänzungsmittel. Die Präparate bieten nach aktuellem Wissensstand keinen Schutz vor chronischen Krankheiten, sie können sogar schaden. Jetzt werden die Ärzte deutlich: Verbraucher sollten sich das Geld sparen.
Wenn Ärzte was empfehlen. Einfach mit Nichtachtung strafen. Siehe auch IGEL-Leistungen. Die wollen nur alles aus dem Weg räumen, was der Mehrung ihres eigenen Kapitals im Wege steht.Sie lassen sich von der KV für dumm verkaufen und wollen es sich bei den Menschen zurückholen, indem sie aus gesunden Menschen Patienten machen.

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nordengel05 19.12.2013, 08:27
112. NEM's einnehmen

Es wird immer wiecer neue Studien geben. Und ich glaube mittlerweile keiner Studie mehr, die ich nicht selbst gefälscht habe. Die Pharmaindustrie boomt und dann kommen natürlich solche Studien zutage. Jeder muss da wohl für sich selbst einschätzen, was gut für ihn sein kann. Keiner weiß es genau. Alle Medikamente haben Nebenwirkungen. Sie machen also nicht nur gesund, sondern holen andere Krankheiten hervor. Ärzte halten das Leben der Menschen in der Schwebe, damit sie weiter Patienten bleiben. Wäre ja schade, wenn alle gesund werden oder bleiben würden. Im übrigen machen viele Alltagsdinge krank, Kleinigkeiten, von denen niemand spricht. In Alufolie verpackten Essen, in Plastikbeutel aufbewarte Lebensmittel, weiterhin stecken in allen Margarinesorten Mono- und Diclyzeride, die Diclyzeride sorgen auch für Entstehung von Krebs zum Beispiel. Und eben so nehmen wir über die Nahrung allen möglichen Mist auf, um zu erkranken. Dagegen gibt es Medikamente und Chemos, damit wir vlt. wieder gesunden. Es wunderschöner Kreislauf des Lebens und alle verdienen daran.

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etheReal 19.12.2013, 08:54
113.

Zitat von matbhmx
... Studie zu entnehmen. Aber sicherlich ist es Unfug, Supplemente zu nehmen, wenn man sich vernünftig ernährt. Aber nicht nur das: Z. B. gehört dazu auch der regelmäßige Aufenthalt im Freien (man denke nur an Vitamin D). Nur da fängt das Problem ja schon an. Dass die Ernährung in weiten Teilen der Bevölkerung eine Katastrophe ist, schlägt sich in der allgemeinen Übergewichtig- oder gar Fettleibigkeit nieder. Im Hamburger sind weder genügend Mineralstoffe noch genügend Vitamine. Das Alibi-Salatblatt (wobei der gemeine Kopfsalat ohnehin so gut wie keine Mineralstoffe und Vitamine anbietet) und die Alibi-Tomate auf dem Fettschock bringen gar nichts.
Oh Gott, wenn ich das schon lese. Informieren sie sich mal, wie viele Mineralien und Vitamine in einem Stück Fleisch enthalten sind.
Salat dagegen enthält sowieso kaum irgend etwas, geschweige denn Vitamine - mehr Salatblätter bringen also rein gar nichts.

Es ist heute leider nicht mehr bekannt (was aber die Oma noch wusste!) dass in einem Tier wie z.B. dem Schwein, das einen sehr ähnlichen Stoffwechsel hat, wie der Mensch, fast alles in perfekter Menge enthalten ist, was ein Mensch zum Leben braucht. Ergibt ja auch Sinn, wenn man mal drüber nachdenkt.
Eine Pflanze dagegen, die rein physiologisch mit dem Menschen gar nichts gemein hat, enthält normalerweise eher Stoffe, die dem Menschen schaden können, als dass sie besonders gesund wäre. Dass wir unser ganzes Obst und Gemüse heute ohne Magenkrämpfe überhaupt essen können, ist ein Erfolg jahrtausendelanger Züchtung durch den Menschen.
Eine ganz natürliche Pflanze, die nicht als Nahrungspflanze gezüchtet wurde, möchte nämlich nicht von Säugetieren gefressen werden, und wehrt sich mit allen Mitteln der Biochemie!

Aber von mir aus esst doch alle Obst und Gemüse, bis ihr umfallt. Bleibt schon mehr gesundes und nahrhaftes Essen für mich übrig!

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etheReal 19.12.2013, 08:56
114.

Zitat von zufriedener_single
Ohne isotonische Getränke und Magnesium/Kalium würde ich 350km nonstop mit dem Rad aber nicht schaffen. Auch wenn es andere Hobbyradler gibt, die anderes behaupten...
Ich glaube, es ging in der Studie auch nicht um Magnesium, vor allem nicht in der akuten Anwendung.
Denn dass Magnesium in akuten Fällen von Muskelkrämpfen sofort hilft, dürfte glaube ich keiner bestreiten wollen!

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Meshada 19.12.2013, 09:05
115. optional

Süß, wie die ganzen PR-Fritzen der Pillenkonzerne (Ja, Jungs - eure Vitaminindustrie ist auch eine Industrie) jetzt am Rad drehen.

Sicher. Jemand mit Vitaminmangel sollte sinnvolle(!) Präparate nehmen. Aber nur, wenn der Mangel auch da ist. Und dann auch nicht eure Supermarktpräparate.

Zitat von
Ich habe von keinem Todesfall durch Vitamine gehört. Dagegen sterben ca. 50.000 Menschen durch Medikamente (nur in Deutschland!)!
Putzig. Vitaminpräparate haben überhaupt keinen Nutzen für normale Verbraucher, daher ist der Effekt auch entsprechend gering.

Die Folgen sind natürlich auch belegt, zum Beispiel Haarausfall bei Vitamin A-Überschuss.

Tja, gegen die Realität kommt ihr auch mit noch so toller PR-Arbeit nicht an :)

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nachtmahr79 19.12.2013, 09:10
116.

Zitat von dr.u.
Schon malö darüber nachgedacht, wie sehr "Zivilisationskranheiten" mit zunehmender industrieller Nahrungsmittelfertigung korrelieren? (...) Kann man übrigen seit 20 Jahren auch sehr gut an China studieren. Im selben Maße, in dem westlicher Lebensstil und Ernährung übernommen werden, nehmen Zivilisationskrankheiten (Krebs, Herz-Kreislauf, Übergewicht, Allergien, Demenz, Diabetis) rapide zu. Zufall??
Und in welcher Weise sollen Vitamintabletten da Abhilfe schaffen? Die gehören doch zum von Ihnen zitierten "westlichen Lebensstil" dazu. Haben wir deshalb weniger Zvilisationskrankheiten? Hätten wir ohne Vitaminpräparate deutlich mehr?
...und wo haben sie belastbare Zahlen für ihre Behauptungen?

Und zu all denen, die meinen sie hätten doch ganz bestimmt einen Mangel an Vitaminen und gehörten deshalb zu den auserwählten Wenigen, die Nahrungsergänzungsmittel dringend brauchen: Vitamine werden in so vielen Lebensmitteln künstlich zugesetzt (weils einfach chic ist - sogenanntes "functional food"), das es nahzu unmöglich ist bei einer einigermassen normalen Ernährung eine Vitaminunterversorgung zusammenzubekommen. Insbesondere bei industriell hergestellten Lebensmitteln.

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etheReal 19.12.2013, 09:12
117.

Zitat von jack potter
Zufall: Vielleicht liegt es einfach daran, das wir mittlerweile so viele sind? Und dies erst seit wenigen Jahrzehnten? Dann gibts natürlich auch mehr Diabetiker. Ausserdem ist die überlebensrate massiv erhöht, gegenüber der Vergangenheit. Das heist, es überleben auch schwächere Konstitutionen, welche früher nicht überlebensfähig waren. Es kann manchmal so einfach sein.
Wie gut, dass manchmal doch noch einer nachdenkt, anstatt sich von modernen Ideologien leiten zu lassen! :)

Ganz klar, eigentlich, wenn man es sich nur mal überlegt: wie hoch war wohl um 1700 die Chance eines Kindes mit Diabetes zu überleben? Gegen Null! Also wurde aus dem Kind auch nie ein Erwachsener mit Diabetes!

In der ganzen Romantisiererei der alten Zeiten wird immer vergessen, dass früher einfach jedes zweite oder dritte Kind gestorben ist, bevor es zehn war. Und das, obwohl alles Bio und frisch vom Acker war, komisch, oder?

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etheReal 19.12.2013, 09:17
118.

Zitat von Das Groschengrab
Ich gehe üblicherweise in einer Mensa essen, am Wochenende hole ich mir Fastfood (Burger, Döner usw.), weil ich keine Ahnung vom Kochen habe und mir der Aufwand für mich alleine auch zu groß ist. Also ernähre ich mich vermutlich nicht ausgewogen. Daher schlucke ich täglich eine Multivitaminpille. Seit Jahren. Seither hatte ich nur höchst selten mal eine Erkältung, und auch sonst kann ich über gesundheitliche Probleme nicht klagen.
Und daraus schließen Sie jetzt sicher, dass das natürlich an der Vitaminpille liegen muss? Was studieren Sie nochmal? ;)

Ich kann genauso gut sagen: Ich schnipse morgens immer zehnmal mit den Fingern, und mir geht es seit Jahren gesundheitlich sehr gut. Also ist eindeutig bewiesen, dass zehnmal mit den Fingern schnipsen gut für die Gesundheit ist...

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Meshada 19.12.2013, 09:29
119. optional

Zitat von
Daher schlucke ich täglich eine Multivitaminpille. Seit Jahren. Seither hatte ich nur höchst selten mal eine Erkältung, und auch sonst kann ich über gesundheitliche Probleme nicht klagen.
Ich habe mich über Jahre ähnlich ernährt. Nie war ich krank. Noch heute bin ich kerngesund und habe im Betrieb die mit Abstand kleinste Menge an Fehltagen.

Genommene Vitaminpillen: 0. Stattdessen löse ich täglich ein Nonogramm. Offensichtlich macht das Lösen von Nonogrammen immun gegen Krankheiten!

Anekdoten sind lustig. Genauso lustig sind Leute, die Korellation und Kausalität verwechseln.

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