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Kinder-Diabetes: Sozialstatus beeinflusst Risiko für Zuckerkrankheit
Corbis

Wie hoch ist das Diabetesrisiko für Kinder? Eine Studie aus Ulm kommt zum Schluss, dass bei Typ-2-Diabetes nicht nur Ernährung und Bewegung eine wichtige Rolle spielen - sondern auch familiäre Faktoren. Die Blutuntersuchung der jungen Probanden offenbarte Unerwartetes.

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yase.dogan 21.06.2013, 15:58
1.

Ich bin eher der Meinung, dass der Grund für eine verbreitete Diabetes Krankheit bei Bürgern mit Migrationshintergrund an der deutschen Sprache liegt, sondern tatsächlich an den Essgewohnheiten.

Hohe Cholesterinwerte und Bluthochdruck ist häufig verbreitet bei beispielsweise türkischstämmigen Bürgern, die genauso die Sprache und den Lebensstil in Deutschland seit weitaus mehr als 30 Jahren beherrschen.

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Jom_2011 21.06.2013, 16:11
2. .

Nur eine abstruse Datenverknüpfung mehr, das war alles. Genausogut könnte man die Regenhäufigkeit in Abhängigkeit zur Diabetes bringen.

Von den Eltern erfährt man i.d.R. ob es in der Familie Häufungen von Diabetes gibt, also möglicherweise vererbbar. Dann könnte man sich vom Arzt untersuchen lassen um eventuell präventiv einwirken zu können.
Schlußendlich sind Lebens- und Eßgewohnheiten die Einflußfaktoren Nr. 1, und diese sind absolut nicht abhängig vom Sozialstatus, sondern von jedem Einzelnen selber.
Vielleicht sollte man ein Schulfach (an Stelle Religion oder ähnlich sinnfreiem) "wie lebe ich gesünder" einführen ?

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inko.gnito 21.06.2013, 16:24
3.

Zitat von sysop
Kinder aus Migrantenfamilien und auch sozial Schwächere tun sich schwerer mit den Präventions- und Therapieangeboten, die sehr auf die deutsche Mittelschicht zugeschnitten sind
Echt?
Dieses Präventionsgelaber in den Schulen macht die Dicken nicht dünner, dafür aber die Normalen krank im Kopf.
Ich habe keinen Bock mehr, bei jedem Mittagessen zu erörtern, ob das jetzt dick macht.
Dickmacher sind die ganzen Pseudojoghurts, Limos und Multivitamindrinks, die den Kindern täglich in Massen verabreicht werden.
Und da darf man sich was anhören, wenn man nicht auf die Werbung hereinfällt. "Was, Du kaufst Deinem Kleinen nicht ***? Das ist doch so wichtig für die Entwicklung".

Krampf. Wäre das so, dann wären wir heute noch auf dem Baum.
Der mag *** übrigens nicht. Schmeckt nicht, weil zu süß. Aber Schokolade, Kekse, Kuchen, Eis, das geht in Massen weg. Ohne dicken Wanst. Seltsam.

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wakaba 21.06.2013, 17:10
4. optional

Mütter sind schuld. Mütter mit schlechtem Bildungstand sind schuld. Dumme, faule Mütter mit schlechtem Bildungstand sind schuld.
10% der Kinder sind erkrankt, 20% sind in einer Vorstufe.
Die Dunkelziffer ist sehr hoch.

Wir dürfen davon ausgehen das mehr als 30% der Mütter nicht geeignet sind Mütter zu sein und für Ihren Nachwuchs Lebensgefahr darstellen. Obschon der mediale Kommerz- und Trivialfeminismus anderes behauptet.

Tragische Geschichte.

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JohannaPink 21.06.2013, 22:09
5.

Zitat von wakaba
Mütter sind schuld. Wir dürfen davon ausgehen das mehr als 30% der Mütter nicht geeignet sind Mütter zu sein und für Ihren Nachwuchs Lebensgefahr darstellen.
Ah ja. Väter sind auf gar keinen Fall schuld. Väter sind immer geeignet, Väter zu sein, denn um Vater zu sein, muss man ja nur sein Sperma irgendwohinspritzen und kann sich dann ein Bier nehmen, sich im Sessel zurücklehnen und über die unfähigen Mütter seufzen. SpiegelOnline - die letzte Bastion des Patriarchats. Hier kann es sich noch ungestört über die verkommenen Zeiten, wo Frauen keine echten Frauen mehr sind, ausheulen. Traurige Geschiche.

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vwl_marlene 22.06.2013, 00:02
6. Mit mangelnder Bildung/Lesekompetenz

Zitat von wakaba
Mütter sind schuld. Mütter mit schlechtem Bildungstand sind schuld. Dumme, faule Mütter mit schlechtem Bildungstand sind schuld. 10% der Kinder sind erkrankt, 20% sind in einer Vorstufe. Die Dunkelziffer ist sehr hoch. Wir dürfen davon ausgehen das mehr als 30% der Mütter nicht geeignet sind Mütter zu sein und für Ihren Nachwuchs Lebensgefahr darstellen. Obschon der mediale Kommerz- und Trivialfeminismus anderes behauptet.
laesst sich vielleicht die Diskrepanz zwischen diesem Kommentar und den im Text genannten Fakten erklaeren: etwa 10% der 107 Probanden (Kinder, die auf Diabetes II behandelt wurden) tendierten zu einem Diabetes I oder zu einer Mischform. Keinesfalls wurde im Text behauptet, 10% aller Kinder waeren an Diabetes erkrankt.

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Miere 22.06.2013, 05:59
7. Nicht neu bis klar falsch.

Für Typ2-Diabetes braucht es zunächst einmal die entsprechende Erbanlage. Wer die nicht hat, wird es auch nicht kriegen, egal wie fett sie werden.

Die erbliche Veranlagung, Typ2-Diabetes bekommen zu können, ist eine Anpassung an häufige Hungersnöte. In Populationen, die in den letzten paar Jahrunderten selten Hunger litten, ist diese genetische Veranlagung selten, während in einigen Indianerstämmen mit sehr häufigen schweren Hungersnöten so ziemlich jeder das Gen dafür hat.

Wer die entsprechende Veranlagung hat, hat einen niedrigeren Grundumsatz und kommt im Krisenfall mit weniger Nahrung aus, hat also bessere Chancen, eine Hungersnot zu überleben. In Wohlstandszeiten wird man dafür schneller fett.

Dass die Veranlagung für Typ2-Diabetes erblich ist, ist schon lange bekannt.
Übergewicht und Bewegungsmangel können dazu führen, dass die Krankheit früher ausbricht, das stimmt. Das mag aber nur heißen, dass dieselben Leute sie zehn oder zwanzig Jahre später trotzdem gekriegt hätten, wenn sie schlank und durchtrainiert wären.

In jeden Fall ist eine Stickprobe von 100 Personen viel zu klein. Man müsste ja Deutsche mit und ohne Migrationshintergrund, jeweils mit oder ohne Diabetes, vergleichen, also nur 25 Personen pro Gruppe. Ob da in einer Gruppe drei, vier oder fünf Mütter auch Diabetes haben kann genausogut Zufall sein.
Man müsste einige hundert Personen pro Gruppe vergleichen, und dann zusätzlich auch noch sportlich/unsportlich, sowie deutsche Emigranten, und man sollte mit den Zahlen aus den Herkunftsländern der Immigranten vergleichen, wenn das alles irgendwas aussagen soll.

Zitat von
Bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist der Diabetes Typ 2 häufiger als in der Gesamtbevölkerung. Ein Phänomen, das auch aus den USA schon bekannt ist. Während es dort vor allem die indianischen Ureinwohner, Afro- oder Lateinamerikaner und Asiaten sind, die zu viel Gewicht haben und deshalb eine Resistenz gegen das blutzuckersenkende Hormon Insulin entwickeln
Indianer mit Migrationshintergrund. Okay, nicht falsch. So gesehen haben aber alle Menschen außerhalb Afrikas einen Migrationshintergrund.

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xehris 22.06.2013, 11:31
8.

Zitat von JohannaPink
Ah ja. Väter sind auf gar keinen Fall schuld. Väter sind immer geeignet, Väter zu sein, denn um Vater zu sein, muss man ja nur sein Sperma irgendwohinspritzen und kann sich dann ein Bier nehmen, sich im Sessel zurücklehnen und über die unfähigen Mütter seufzen. SpiegelOnline - die letzte Bastion des Patriarchats. Hier kann es sich noch ungestört über die verkommenen Zeiten, wo Frauen keine echten Frauen mehr sind, ausheulen. Traurige Geschiche.
Solange es vor allem die Mütter sind, die den ganzen Tag mit ihren Kindern zusammen sind und nicht die Väter, haben die Mütter für die Entwicklung der Kinder und deren Gesundheit nun mal die Hauptverantwortung.
In Deutschland herrscht leider ein überidealisiertes Mütterbild, das der Realität in keinster Weise Stand hält. Ich bin auch der Meinung, dass es eine ganze Menge an Frauen gibt, die besser keine Kinder bekommen sollten, weil sie nicht einmal die Grundlagen darüber wissen, wie man Kinder gesund und unbeschwert heranwachsen lassen kann.

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davincione 22.06.2013, 13:00
9. Mütter- und Väterbilder

Zitat von xehris
Solange es vor allem die Mütter sind, die den ganzen Tag mit ihren Kindern zusammen sind und nicht die Väter, haben die Mütter für die Entwicklung der Kinder und deren Gesundheit nun mal die Hauptverantwortung. In Deutschland herrscht leider ein überidealisiertes Mütterbild, das der Realität in keinster Weise Stand hält. Ich bin auch der Meinung, dass es eine ganze Menge an Frauen gibt, die besser keine Kinder bekommen sollten, weil sie nicht einmal die Grundlagen darüber wissen, wie man Kinder gesund und unbeschwert heranwachsen lassen kann.
Und bei den Männern ist es egal, ob sie über ein solches Grundlagenwissen verfügen, da sie ja eh nie da sind? Deshalb stellt sich die Frage auch gar nicht, ob es "eine ganze Menge an" Männern gibt, "die besser keine Kinder bekommen sollten"!? Angeblich sollen es manche Männer in der "wenigen" Zeit, die sie da sind, schaffen, ihre Familien zu terrorisieren. Aber macht ja nix, die "Hauptverantwortung" haben ja die Mütter.

Und ach ja, in Deutschland hängen auch heute noch die meisten Mütter "den ganzen Tag" bei und mit ihren Kindern rum. Kaum eine Frau muß oder will arbeiten gehen. Und wenn gar beide ganztags arbeiten, sind es bekanntlich vor allem die Männer, die sich dann "hauptverantwortlich" für Haushalt und Kindererziehung zuständig fühlen. Demnach hätte sich das mit der "Hauptverantwortung" schon ganz schön in Richtung Männer verschoben, die hier gerne in die Presche zu springen pflegen. Hat sich wahrscheinlich nur noch nicht so rumgesprochen...

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