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Kindererziehung: Ein Recht auf Schrammen
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Kinder müssen spielen, toben, Wagnisse eingehen - und sich manchmal blaue Flecken holen. Nur so können sie sich psychisch und körperlich gesund entwickeln. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder nicht in Watte packen.

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whocaresbutyou 09.06.2012, 10:07
30. harte Männer...

Zitat von systemfeind
Die Verweichlichung der deutschen Jugend ist gewollt ; rot rot grüne Pädagogen produzieren seit Jahrzehnten wehrunfähige Weicheier die kaum in der Lage sind ein Maschinengewehr achtzig Kilometer durch den Busch zu schleppen .
ich würde hier ja gerne mal einen Artikel lesen, auf den nicht irgend ein Troll sofort wieder die allumfassende Schuld der Politik an jedem erdenklichen Missstand anprangert...

Wann haben SIE das letzte Mal ihr Maschinengewehr 80 Kilometer durch den Busch tragen müssen?

Kindererziehung ist zu 90% Elternsache. Wer das all zu sehr "outsourced" um mehr Freiheit für das eigene Leben zu haben, der sollte sich nicht wundern, wenn er nicht zurück bekommt, was er erwartet hat...

Kinder suchen sich Vorbilder... wo immer sie sie finden...

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by_the_way 09.06.2012, 10:10
31. es könnte was dran sein...

Zitat von meinmein
Der Unterschied gegenüber früher ist-so hart es klingt-man hatte genug Kinder, jedes Jahr kam ein neues. So konnte man einen Verlust leichter verschmerzen.
wo doch häufig nur ein Kind in den Lebensplan passt, sei es nun finanziell oder karrierebedingt.

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paulhaupt 09.06.2012, 10:14
32. Ja ja ...

Zitat von vanny1984
Das ist aber doch genau der Punkt, wo ein sinnvolles, herausforderndes Risiko zu einer wirklichen Gefahr wird. In den letzten Jahrzehnten haben vielleicht die Verkehrsunfälle insgesamt abgenommen. Gleichzeitig stieg aber die Verkehrsdichte. Und durch immer sicherere Autos (allerdings nur für die Insassen, nicht für Fahrradfahrer oder Fußgänger!) wird auch die Fahrweise vieler Autofahrer immer riskanter und brutaler. ...
... Tatsache ist aber eben auch, daß die meisten Kinder im Auto ihrer Eltern bei Unfällen verletzt oder getötet werden und nicht auf ihren Fahrrädern von bösen Rasern überfahren werden.

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Lexington67 09.06.2012, 10:20
33.

Zitat von felix.pauschinger
Waldorf-Pädagogik war wohl ihr Vorbild beim schreiben.
Und was wollen sie uns jetzt mitteilen?

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pussinboots 09.06.2012, 10:21
34.

Zitat von Quotenfrau4711
Genau das hat ein Kousin von mir auch probiert als er drei Jahre alt war. Heute ist er 75 und musste sein ganzes Leben lang mit einer schweren Behinderung - die nicht mehr zuließ, dass er sich weiterhin ausprobieren konnte - verbringen, weil Mutti nämlich nicht aufgepasst hat, als er mit dem Stuhl umfiel und sich derart schwer an der Hüfte verletzte, so das sein linkes Bein später nicht mehr mitwachsen konnte. Und all das geschah in einer Zeit, in der man seine Kinder gewähren ließ und sie nicht "überbehütete", es ist nämlich schon 72 Jahre her.
Das tut mir leid ! Ich habe selbst als Kind einen Sturz aus großer Höhe überstanden und habe bis heute meine Probleme damit.
Was ich meinen Eltern aber hoch anrechne ist die Freiheit, die sie mir liessen, meine eigenen Ideen auszuprobieren.
Daher rührt nämlich das Selbstbewusstsein, dass ich heute besitze und bei vielen vielen Menschen vermisse.

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derhoeman 09.06.2012, 10:21
35. Vielen Dank für diesen Beitrag....

Zitat von *KentBrockman*
Ich stimme dem Artikel komplett zu. Was mir dazu noch einfällt (und wozu ich bestimmt auch einigen Wiederspruch erhalten werde, was aber meine Überzeugung ist): Vätern fällt es (aus meiner Erfahrung) deutlich leichter, den Kinderen höhere Risiken zuzutrauen. Ist das Kind auf halber Höhe im Baum, sagt die Mutter meist: "Das reicht, kletter jetzt vorsichtig wieder runter!". Vom Vater kommt eher "Den Rest nach oben schaffst Du auch noch.." Bekommt das Kind beides (Vorsicht und Risikobereitschaft) in gleichem Maße, wird es sich auch passend entwickeln. Da die Überzahl der Mütter doch eher zur Vorsicht tendieren (nein, nicht alle...), ist der Vater für die Entwicklung als risikobereiterer Gegenpol wichtig. Da Kinder unter großem weiblichen Einfluss stehen (häufig alleinerziehende Mütter, Erzieherinnen im Kindergarten, Lehrerinnen in der Grundschule), bekommen sie zwar sehr viel positiven Input der "mütterlichen" Seite, es fehlt aber oft komplett der "männliche", väterliche Einfluss!
sie sprechen mir aus der Seele und haben meines Erachtens den Punkt EXAKT getroffen! :-)

Danke dafür!

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Indigo76 09.06.2012, 10:24
36.

Zitat von Quotenfrau4711
Genau das hat ein Kousin von mir auch probiert als er drei Jahre alt war. Heute ist er 75 und musste sein ganzes Leben lang mit einer schweren Behinderung - die nicht mehr zuließ, dass er sich weiterhin ausprobieren konnte - verbringen, weil Mutti nämlich nicht aufgepasst hat, als er mit dem Stuhl umfiel und sich derart schwer an der Hüfte verletzte, so das sein linkes Bein später nicht mehr mitwachsen konnte. Und all das geschah in einer Zeit, in der man seine Kinder gewähren ließ und sie nicht "überbehütete", es ist nämlich schon 72 Jahre her.
Wenn er mit dem Stuhl nicht umgefallen wäre, wäre er am nächsten Tag vielleicht von einem betrunkenen Autofahrer totgefahren worden. Die Behinderung hat ihm somit vielleicht 72 Jahre Leben geschenkt.

Es ist völliger Blödsinn, von einem Einzelfall auf die Allgemeinheit zu schließen. Wenn ein Kind vom Stuhl fällt müssen sofort alle Stühle verboten werden? Wollen sie Kinder sofort nach der Geburt festbinden und erst mit 18 wieder freilassen? Unser Sicherheitsfanatismus verhindert Unfälle. Gut, dann haben die Kinder eben andere. Es passieren heute nicht weniger Unfälle als vor 30 Jahren!

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systemfeind 09.06.2012, 10:34
37. im Januar ...

Zitat von whocaresbutyou
ich würde hier ja gerne mal einen Artikel lesen, auf den nicht irgend ein Troll sofort wieder die allumfassende Schuld der Politik an jedem erdenklichen Missstand anprangert... Wann haben SIE das letzte Mal ihr Maschinengewehr 80 Kilometer durch den Busch tragen müssen? .... im Rahmen einer Wehrübung . Trolle sind übrigens gute Landser - wurde mir von schwedischen Kameraden bestätigt . Kindererziehung ist zu 90% Elternsache. Wer das all zu sehr "outsourced" um mehr Freiheit für das eigene Leben zu haben, der sollte sich nicht wundern, wenn er nicht zurück bekommt, was er erwartet hat... Kinder suchen sich Vorbilder... wo immer sie sie finden...

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systemfeind 09.06.2012, 10:35
38. Rächtzschreibung

Zitat von pussinboots
Ganz genau !!! Das Ergebnis sind Weicheier, die zu Hause vor ihrem PC hocken und Sprüche über Weicheier und Machinengewehre im Busch posten.
nanana

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mauimeyer 09.06.2012, 10:36
39. Zäh , wie Leder

Zitat von sysop
Kinder müssen spielen, toben, Wagnisse eingehen - und sich manchmal blaue Flecken holen. Nur so können sie sich psychisch und körperlich gesund entwickeln. Deshalb sollten Eltern ihre Kinder nicht in Watte packen.
Ja - nach 20 Jahren Gender-Mainstream haben wir die vereinigten Weicheier. Ist nichts mehr mit: Schnell, wie Windhunde
zäh, wie Leder
und hart, wie Kruppstahl!
Kauri

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