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Klimawandel: Hitze verkürzt Schwangerschaften um sechs Tage
Frank Rothe/ Digital Vision/ Getty Images

Gerade zum Ende einer Schwangerschaft können heiße Tage für Frauen sehr belastend sein. Forscher haben errechnet, dass Hitze zudem für frühere Geburten sorgt. Doch Experten geben Entwarnung.

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warth 03.12.2019, 18:30
1. Hätte man das ...

... nicht auch rausfinden können, indem man die "Tragezeiten" in heißen und kühlen Ländern miteinander verglichen hätte?

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noalk 03.12.2019, 19:02
2. unwissenschaftlich

Warum 32,2 °C? Weil das genau 89,96 °F entspricht. Die Studie geht also von 90 °F aus. Bezugspunkt waren Tage mit einer Höchsttemperatur von 15,6 bis 21,1 Grad, das entspricht 60 bzw. 70 °F. Warum diese Temperaturen (zumal in der Wissenschaft seit Jahrzehnten eine Temperaturangabe in °C üblich ist)? Ganz offensichtlich bezieht sich diese Studie auch nur auf Geburten im Staatsraum der U.S.A.; die Schlussfolgerungen lassen sich also nicht auf andere Nationen übertragen. Wie sieht es denn mit der Schwangerschaftsdauer in Ländern aus, die schon aus geographischen Gründen eine höhere Durschnittstemperatur und Zahl von Tagen mit Temperaturen im untersuchten Bereich haben? Für mich das typische Beispiel einer Studie, deren Ergebnis eigentlich lauten müsste: Statistisch lassen sich keine Belege für den angenommenen Sachverhalt erkennen.

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kpearlybird 03.12.2019, 19:38
3. Winter - Sommer Geburten

Wenn das war waere, dann würden ja wohl Schwangerschaften, die im Winter enden im Mittel länger dauern. Gibt es dafür Hinweise?

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grabenkaempfer 04.12.2019, 08:35
4.

6 von 270 Tagen oder 0,02% hm ist schon was. Wie sicher wurden alle anderen Faktoren ausgeschlossen um sich jetzt auf die Wärme festzulegen?

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u30 04.12.2019, 10:31
5. Kritischer Berichten bitte

Gerade in Bezug auf Schwangerschaftsvorsorge sind die USA und Deutschland nicht zu vergleichen. Ein Vorsorgesystem und Mutterschutz gibt es nicht. Hinzu kommt, dass in den USA Klimaanlagen Standard sind. Dementsprechend dürften Studien auch nicht einfach unkritisch verbreitet werden. Dann noch 150.000 SSTage die verloren gehen - shocking! Aber wem denn eigentlich? Schwanger im Hochsommer sein ist anstrengend, aber bitte keine Panikmache...

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c.PAF 04.12.2019, 14:51
6.

Naja, wie in der Küche. Stelle ich beim Braten in der Röhre die Temperatur ein klein wenig höher, kann er auch früher raus...

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sponcon 04.12.2019, 17:58
7. Persönlich ja

Zitat von kpearlybird
Wenn das war waere, dann würden ja wohl Schwangerschaften, die im Winter enden im Mittel länger dauern. Gibt es dafür Hinweise?
Bei meiner Frau war die Entbindung im Februar erst eine Woche nach dem errechneten Geburtstermin.

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floewe 04.12.2019, 20:37
8. Klimawandel: Hitze führt zu Schweißfüssen

Woran der Klimawandel auf einmal nicht alles schuld ist. Müsste man da nicht auch den Irakkrieg (20. März 2003 war überdurchschnittlich warm), die Watergate Affäre und Monicagate einmal per Studie auf Zusammenhänge untersuchen? Da findet man sicher was.

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monikaiserlohn 04.12.2019, 21:07
9.

Da sind jetzt insgesamt 150000 Schwangerschaftstage verloren gegangen und in 60 bis 80 Jahren, das weiss man jetzt schon, gehen den Frauen insgesamt 250000 Tage verloren? Was soll uns das sagen? Was bedeutet diese Menge an Tagen zusammen? Theoretisch sind das über 500 verlorene Schwangerschaften. Was für ein unsinniges Zusammengerechne. Wo ist der Sinn? Schadet das der Volkswirtschaft? den Krankenkassen oder wer hat was von der gesammten Menge dieser verlorenen Tage? Zählt nicht jede einzelne Schwangerschaft füe sich? Kann man verkürzte Schwangerschaften mit verlängerten gegenrechnen? Dann wäre das Ergebnis sicher anders. Man muss doch auch mal die verlängerten Schwangerschaften wegen Kälte betrachten. Weiss doch jeder, dass Schwangerschaften in Afrika kürzer sind als in der Arktis. Es gibt Statistiken die sind einfach sinnlos.

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