Forum: Gesundheit
Koalitionsverhandlungen: Was sich bei Pflege und Gesundheit ändern soll
DPA

Höherer Pflegebeitrag, kürzere Wartezeiten, Recht auf Zweitmeinung: Bei den Koalitionsgesprächen haben sich Union und SPD auf Vorhaben zur Verbesserung der medizinischen Versorgung geeinigt. Doch bei etlichen Punkten wird noch gestritten. Ein Überblick.

Seite 1 von 5
petrasha 21.11.2013, 19:13
1. lösbare alternative?

Alle sollten in die gesetzliche einzahlen müssen. dann hätten wir einen weit grösseren kreis von einzahlern. denjenigen, die mehr "luxus" haben möchten, können uns sollen sich darüber hinaus privat absichern. wer dies als rentner nicht mehr kann, der ist automatisch wieder bei der nur gesetzlichen pflichtversicherung untergebracht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
HugoMaier 21.11.2013, 19:13
2. Konstruktiver Vorschlag zur Pflegereform

Solange die Krankenhäuser mit guter Pflege kein Geld verdienen können, wird sich in diesem Bereich nur wenig ändern.
Ergo sollten pflegerische Leistungen separat abrechenbar sein. Im Gegensatz zu dem derzeitigen System, müßten dokumentierte pflegerische Leistungen von den Patienten gegengezeichnet werden. Was und wie heutzutage in deutschen Krankenhäusern an pflegerischen Leistungen zwar dokumentiert, jedoch nie erbracht wurde, ist geradezu betrügerisch kriminell.
Erst wenn diese pflegerischen Leistungen tatsächlich bares Geld wert sind, werden die Krankenhäuser an professioneller guter Pflege auch marktwirtschaftliches Interesse haben.
Würden dann Pflegekräfte besser bezahlt? Vermutlich ja. Müssten dann die ärztlichen Fallpauschalen sinken? Vermutlich ja. Würde das etwas mehr Bürokratie erfordern? Vermutlich ja. Würde sich dies lohnen? Ich denke ja, es wäre zumindest ein Schritt in die richtige Richtung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
littlebig 21.11.2013, 20:19
3. Bankenpeter

...hat den Durchblick. Studiengebühren werden bereits wärend des Studiums vom Studenten bezahlt. Also kann er sie auch nicht zurückzahlen. Der Rest ist auch ziemlicher Unsinn, aber ich bin es müde, dieses Ärztebashing zu kommentieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Jasmin Kraft 21.11.2013, 20:38
4. Überlastete Arztpraxen ?

"Kassenärzte aber sehen die Vier-Wochen-Frist angesichts der ohnehin schon überlasteten Praxen skeptisch." Jaja, die armen Arztpraxen. Vielleicht sollte man den Arztpraxen mal sagen, dass ein vor sich Herschieben überhaupt nichts bringt. Wenn eine Arztpraxis wirklich überlastet ist, dann wird der Terminberg entweder immer größer, oder die Patienten verzichten aufgrund der langen Wartefrist auf einen Termin. Ein permanenter Terminberg von z.B. 8 Wochen deutet eher auf schlechtes Management hin. Die Arbeit wird ja dadurch nicht weniger, dass alle erst in 8 Wochen dran kommen. In Wirklichkeit gibt es natürlich ganz andere Gründe für den Terminberg: Jederzeit freie Zeiten für Privatpatienten und stabile Auslastung der Praxis über das Jahr. Für die Praxis ist doch der Terminberg ein willkommener Puffer. Und man zeigt auch noch wie gut man ist, weil sooo gefragt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kaaaa 21.11.2013, 20:45
5. Beste Voraussetzungen

Für eine Einigung:
www.youtube.com/watch?v=gvLcm9W7zMY

Auch spannend, was Frau Lauterbach über ihn sagt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
robeuten 21.11.2013, 21:05
6.

Zitat von kaaaa
Für eine Einigung: Auch spannend, was Frau Lauterbach über ihn sagt!
Danke für das Video!
Wg. Frau Lauterbach: Gesundheitsexperte der SPD: Karl Lauterbachs Ex-Frau:
Klingt nicht wie das Nachtreten einer beleidigten Ex, und ja, die Frau arbeitet in dem System, während Herr Lauterbach ein klassischer Trockenschwimmer ist!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pragmatico 21.11.2013, 21:10
7. Ach Frau Kraft

.. Sie sind bestimmt nicht selbst privat versichert, dann würden Sie nicht so hirnlos die Parolen der Linksfront nachplappern. Auch Privatversicherte warten mitunter wochenlang auf Termine, diese dämlichen Parolen von einer angeblichen Zweiklassenmedizin kann ich nicht mehr höhren. Lügen werden nicht dadurch wahr, das man Sie immer wiederholt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
FreierSchreiber 21.11.2013, 21:42
8. Pseudoprivatisierung abschaffen

Zitat von sysop
Während die SPD die Arbeitgeber künftig wieder zur Hälfte an den steigenden Kosten für die GKV beteiligen und Zusatzbeiträge abschaffen will, will die Union am bestehenden System festhalten. Zudem fanden die beiden Parteien keinen gemeinsamen Weg, um Privatversicherten, die oft unter hohen Beiträgen leiden, mehr Wechselmöglichkeiten zu verschaffen.

das sollte aber jetzt erreicht werden. Unter gelb war das nicht möglich, mit der SPD ist jetzt die Gelegenheit.

die Höherbeteiligung der Arbeitnehmer an der GKV war ne Schnapsidee während der "wir müssen reformieren"-Jahre. Wie sollen die da irgendwas beeinflussen? Hier hätte man irgendwas ganz privatisieren müssen. Zähne oder so. Aber das wollte dann auch keiner. Also besser ganz lassen.

und wenn die PKVs keinen Wettbewerb haben, weiss ich auch nicht wie jemals Marktpreise gebildet werden könnten.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Softship 21.11.2013, 21:45
9.

Zitat von petrasha
Alle sollten in die gesetzliche einzahlen müssen. dann hätten wir einen weit grösseren kreis von einzahlern.
Da irren Sie aber. Denn jeder Privatversicherte zahlt ins Gesundheitssystem - im Gegensatz zu den abhängig Versicherten bei der GKV, die umsonst mitversichert sind. Und nebenbei bemerkt: nur ca. 20% der Privatversicherten würden bei der GKV den Höchstbeitrag bezahlen müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 5