Forum: Gesundheit
Kosmetik mit Aluminium: Regierung prüft Gefährlichkeit von Deos
Corbis

Machen Deos krank? Das Verbraucherministerium prüft, wie gefährlich Aluminium in Kosmetika ist. Vor allem Deos stehen im Verdacht, das Risiko für Brustkrebs und Alzheimer zu erhöhen.

Seite 1 von 5
lullylover 01.05.2014, 15:13
1. Anfangsgründe

Da neulich schon mal ein Artikel darüber auf SPON war, habe ich im Drogeriemarkt unter einer riesigen Anzahl von Deos nur eines ohne Aluminium gefunden. Der Hersteller hat die Zeichen der Zeit erkannt und auf der Glasflasche des Roll-On-Deos außen den Aufkleber "ohne Aluminiumsalze" angebracht. Ich denke, dass Andere jetzt nachziehen werden.

Wäre schön, wenn in der blauen Nivea auch kein Alu wäre, in der weissen ist schon keines.

Beitrag melden
docker 01.05.2014, 15:45
2. Magensäure

Bis zur Erfindung der Protonenpumpeninhibitoren wurden jahrzehntelang Mittel gegen Magensäure eingenommen, die einen extrem hohem Anteil an Aluminiumhxdroxit enthielten - Dagegen ist die Dosis via Deo homöopathisch.

Beitrag melden
quark@mailinator.com 01.05.2014, 15:46
3. Alu ?

Statt Alu sollten sie lieber mal generell überprüfen, ob es so clever ist, aus Sprühflaschen alle möglichen Stoffe in feinsten Stäuben in der Luft zu verteilen ... ab nun Alu beim Deo oder der organische Kram bei Haarfestiger oder was sonst noch alles mal eben so im Bad versprüht wird und sich dann in der ganzen Luft verteilt und von da in die Luge und letztlich ins Blut kommt ... Ehrlich, ich hab' da schon ewig meine Zweifel ...

Beitrag melden
fd53 01.05.2014, 15:53
4. Aluminiumtöpfe, -geschirr, -besteck = Nervengift?

Generation haben mit Aluminiumtöpfen gekocht und aus Aluminiumgeschirr mit Aluminiumbesteck gegessen. Auch dabei wurde dem Körper reichlich Aluminium zugeführt. Aber an Alzheimer und Brustkrebs sind damals wesentlich weniger Menschen erkrankt. Und vor 3 Wochen wurde das Thema hier auf SPON noch als Panikmache bezeichnet, es gäbe keinen wissenschaftlichen Hinweis. Und jetzt die Kehrtwende?

Beitrag melden
sorocaba94 01.05.2014, 17:09
5. freie Gedanken

Mag alles so sein. Doch viel wahrscheinlicher sind die Metalloxide in unsere Atmosphäre. Seit seit 1993 in den USA und in Europa seit 2003 werden täglich diese Giftstoffe über unseren Köpfen verspürt. In 80 Regenwasser Proben in D. wurden Aluminiumoxid, Barium und Strontium nachgewiesen. Was haben die da verloren! Wie kommen die dort hin? Wer hat das ohne unser Wissen genehmigt? Wer traegt dafür die Verantwortung? Im März ist bei der UNO ein Webcast darüber gelaufen. Das Aluminium Problem geht uns alle an, egal ob Demo oder nicht. wir atmen es jeden Tag ein.

Beitrag melden
TS_Alien 01.05.2014, 17:12
6.

Jeder Mensch kommt mit Aluminium in Kontakt. Es ist daher extrem unwahrscheinlich, dass Aluminium so gefährlich ist, wie manche denken. Das bedeutet nicht, dass Aluminium bedenkenlos verwendet werden sollte (ich würde es nicht in Mengen als Pulver essen), aber Angst vor Aluminium sollte man nicht haben. Die Luft, die man einatmet, ist auch nicht bedenkenlos. Soll man jetzt das Atmen sein lassen?

Beitrag melden
zucker-schnute 01.05.2014, 17:18
7. Warum denn noch weiter prüfen?

Ich habe schon vor Jahren von diesem Verdacht gehört bzw. gelesen und auch einen sehr kritischen Bericht zu diesem Thema gesehen. Ob Alu immer der Auslöser für Brustkrebs oder Alzheimer ist, sei mal dahingestellt, aber ein Anfangsverdacht hat mir genügt, um auf die Inhalte eines Deos zu schauen. Aber man kann sich auch auf den Standpunkt stellen: ein Guter hält's aus und um einen Schlechten ist es eh nicht schade. Mehr, als die Leute zu sensibilisieren, kann man nicht machen.

Beitrag melden
axel1961 01.05.2014, 17:20
8. keine Monokausalität

Es mag sein, dass es früher trotz Verwendung von Alu-Geschirr weniger Krebsfälle gab. Das Problem ist doch, dass es heutzutage viel mehr Umwelteinflüsse gibt, die Krebserkrankungen begünstigen. Andererseits gibt es auch nicht "die eine" Ursache, sondern vielmehr ein Wechselspiel und eine Kombination mehrerer Ursachen (ähnlich wie bei den Themen Klimawandel oder Bienensterben).
Ich benutze übrigens schon seit einiger Zeit Alusalz-freie Deoroller - wenn ich ohne großen Aufwand Risiken minimieren kann, dann tue ich das. Ich habe nämlich keine Lust, irgendwann Krankheiten zu gewärtigen, von denen sich eines Tages herausstellt, dass diese tatsächlich durch die vermuteten Ursachen befördert wurden.

Beitrag melden
der gefahrinator 01.05.2014, 17:53
9. Vor meinem inneren Auge, deutlich sichtbar:

Die gemeine Hausfrau/der gemeine Hausmann, frühmorgens diesen Artikel lesend, schlotternd vor der neu entdeckten Krebsgefahr im eigenen Badezimmer, entschliesst sich NIE WIEDER Aluminiumdeos zu benützen und fortan lieber zu stinken als sich selbst zu vergiften.

Auf diesen Beschluss nimmt sie/er dann erstmal feierlich einen kräftigen Schluck Kaffee, der wenige Minuten vorher dadurch entstand, das brühend heisses Wasser mit Hochdruck durch eine, mit Kaffeepulver gefüllte, Aluminiumkapsel gepresst wurde!

Gesundheit!

Beitrag melden
Seite 1 von 5
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!