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Kosten für Pille, Spirale und Co.: Keine Kohle für Verhütung
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Verhütungsmittel sind in Deutschland kostenpflichtig - und damit für manche zu teuer. Und viel zu wenige Männer beteiligen sich an den Kosten.

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Michael200669 25.05.2019, 13:06
1.

Ich habe immer offen mit meinen Freundinnen darüber geredet. Das ich mich gerne daran beteilige. Die meisten davon wollten es nicht. Ich hatte teilweise den Eindruck das es ihnen peinlich war. Wenn man es ihnen anbot.

Daher sollte doch mal eher die Frage gestellt werde, warum beteiligen sich zu wenige Männer daran.

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steuerzahler1972 25.05.2019, 13:15
2. Das muss der Staat übernehmen!

Kosten für die Spirale sollte der Staat übernehmen! Gründe? Hier kann der Staat, die Gesellschaft nur Vorteile haben. Wenn es Menschen gibt, denen die Verhütung keinen Euro wert ist, aber am Tag genug Geld für Tabak und Alkohol vorhanden ist, dann sollte in solchen Milieus keine nicht gewünschten Kinder gezeugt werden. Mit der Kindheit dieser Geschöpfe möchte wohl niemand tauschen. Wenn die Verhütung an diesen Beträgen scheitert, dann kann man sicher sein, dass die meisten dieser Personen von Leistungen des Sozialstaates leben. Warum soll der normale Steuerzahler für dieses verantwortungslose Verhalten der Klientel aufkommen? Hier kann man sicherlich Millionen und mehr sparen. Da zahle ich doch lieber die Spirale! Was die Frage nach der Verantwortung der Männer angeht muss ich sagen, dass ich Menschen mit solchen Verhaltensweisen nicht mal mein Fahrrad anvertrauen würde, von meinem eigenen Körper mal ganz abgesehen. Leider gibt es bei vielen Menschen, auch Frauen ein absolutes Missverhältnis zwischen Entscheidungsfreiheit und kognitiver Fähigkeit. Bisher kein Probelem, der Nachbar zahlt ja alles mit. Also bitte Spirale für alle! Die Alternative heißt: Alles für alle bis alles alle ist.

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spmc-12355639674612 25.05.2019, 13:16
3. Wenn man

allerdings der Meinung ist, dass wir eines Tages ein Problem mit der demographischen Entwicklung haben werden (wonach es ja aussieht), müsste man für zwei Dinge sorgen, nämlich erstens, dass sich Paare früher Kinder leisten können und sie auch wollen (Mitte 30 ist einfach zu spät und Kinder dürfen nicht zum Armutsrisiko werden) und zweitens, dass Verhütung keine Frage des Nettoverdienstes wird, da sich die Wohlhabenden sonst leichter aus der gesellschaftlichen Verantwortung stehlen können. Auch daher rührt ein großes Verteilungsproblem unserer Gesellschaft, dass nämlich Wohlhabende tendenziell weniger Kinder haben (Karriere statt Kind ...) und sich der Wohlstand dadurch immer mehr bei den wenigen späteren Erben konzentriert.

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Lykanthrop_ 25.05.2019, 13:26
4.

Verhütung sollte doch die Verantwortung von Männern und Frauen sein, warum sollten die Krankenkassen dann nur die weibliche Verhütung bezahlen ?
Was ist mit Kondomen oder der Vasektomie ?
Ist das nicht ein Blick auf die Verhütung, der sie wider nur zur Frauensache macht ?
Ich glaube die Autorin hat die konservativen Vorstellungen und dualistisches Rollenmuster internalisiert.

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andre_36 25.05.2019, 13:32
5.

Die Grünen sind echt eine Spaßpartei; erst sorgen sie mit der Agenda 2010 für die dauerhafte Entstehung einer krassen Unterschicht, dann stellen sie sich großmütig hin und wollen Almosen verteilen. Wie wäre es, wenn die Politik dafür sorgte, dass niemand wegen Armut auf Kinder verzichten muss? Oder wenigstens das Geld für Verhütung hat.

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quark2@mailinator.com 25.05.2019, 13:33
6.

Keine Ahnung, wie sich das bei jungen Leuten heutzutage aufteilt, aber vor einiger Zeit war der finanzielle Beitrag eines Mannes zur Partnerschaft gewöhnlich deutlich höher, als in umgekehrter Richtung. Und zwar auch, wenn beide Seiten Studenten mit gleichem Stippi waren. Und selbst damals wäre es für mich kein Problem gewesen, mich an der Pille zu beteiligen, genauso wie ich nie gefragt hätte, ob etwa jemand mir Geld für die Kondome zuschießt. Mal ehrlich. Aber damals war die Pille nahezu kostenlos, also war das auch kein Thema. Es ist überhaupt interessant, daß all diese Forderungen und Erwartungen nun schon über Jahrzehnte immer nur in eine Richtung gehen. Kommt irgendwem hier mal der Gedanke, ob das nicht irgendwie komisch ist ?

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gatsue 25.05.2019, 13:36
7. Seltsam

wie mans macht ist es falsch. Saufen und Rauchen und Party, kein Problem, Verhütung gesellschaftliches Anliegen zur sozialen Auslese oder allein Sache der Frauen. Früher hieß es, der Klügere (generisches Neutrum) baut vor. Aber heutzutage kommen die Kinder ja dümmer aus der Schule als sie hineingehen. Siehe paranoider Klimaalarmismus (wobei: finde ich ja gut, ist ein eindeutiger Wettbewerbsvorteil für meine Kinder, die keine Angst vor dem nahenden Weltungergang haben, also weiter so.)

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meister_proper 25.05.2019, 13:48
8. Kondome kosten jetzt wirklich nicht die Welt

Als Mann würde ich mich niemals darauf verlassen, dass eine Frau a) gesund ist und b) selbst verhütet. Wenn man den Spaß wirklich genießen will, geht ohne Kondome gar nichts. Ausgenommen davon sind höchstens feste Partnerinnen, bei denen man sich sicher sein kann, dass sie außerhalb der Beziehung ebenfalls verantwortungsvoll handeln.

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Pascal Meister 25.05.2019, 13:50
9. Kostenübernahme ist gut, Vasektomie wäre besser...

Wenn der männliche Partner klar keinen Kinderwunsch (mehr) hat, ist eine Vasektomie beim Mann die beste Lösung. Ein einziger Eingriff, null Veränderung im Sexleben, sehr sehr sicher. Klar lassen das nicht Männer mit 25 machen, aber ab 35 oder 40, wenn die Kinderfrage geklärt oder erledigt ist...? Vorher sollten mindestens Kondome und die Pille sehr günstig oder kostenlos bezogen werden können.

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