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Krankenhausreport 2012: Männer mit Prostatakrebs häufig impotent nach OP
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OP mit schweren Nebenwirkungen: Viele Patienten mit Prostatakrebs sind nach dem Eingriff impotent oder inkontinent. Das zeigt der neue Barmer GEK Krankenhausreport. Dabei sind solche Operationen oft überfüssig.

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12ullameyko 25.07.2012, 06:08
10. Die Nachwirkungen sind behandelbar

Ich habe (als Heilpraktikerin) mit european foot reflexology (spezialisierte Form for Reflexzonentherapie am Fuß ) und Homöopathie und wo nötig mit Ozontherapie in über 90 Prozent der Fälle helfen können. Aber das zahlt die Kasse halt nicht. Es wäre gut, wenn da mal eine vernünftiges Miteinander der verschiedenen Medizinrichtungen möglich wäre. Ich plädiere schon seit 1976 dafür....

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jumpingjack2 25.07.2012, 09:01
11. Der eigentliche Skandal ist...

... dass in jedem Jahr 12.000 Männern am Prostatakrebs sterben, an einer Erkrankung, die heilbar ist, wenn man sie rechtzeitig erkennt.

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ReneMeinhardt 25.07.2012, 09:14
12. Viele der Krebs-OPs

wären nicht notwendig, wenn man verstünde, welche Gesetzmäßigkeiten dahinter stecken. Geht es etwa wieder nur ums Geld? Arme Ärzteschaft.

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ohmeinsire 25.07.2012, 09:44
13. Vorsorge?

... mir fehlt bei diesem Artikel leider das Thema Vorsorge. Hier sollte sicherlich eher der Fokus gelegt werden, so dass der operative Eingriff vielleicht gar nicht mehr nötig ist, sondern frühzeitige andere Behandlungsmethoden angewandt werden können.

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ohmeinsire 25.07.2012, 09:52
14. Immer diese Vorurteile und Klischees

Zitat von Oliver Gnutz
Geh' Du mal schön zu Deiner Vorsorgeuntersuchung.... Ich bin fast 50 und gehe mit Sicherheit nicht zu Deiner "geilen Vorsorgeuntersuchung"... Ich bin 101% hetero und lasse mich von keinem Doktortitelträger anschwulen - und die Statistik zeigt, dass ich nicht der einzige Hetero in D bin. Tröstlich
... Ich kann Sie beruhigen, die Vorsorgeuntersuchung hat nicht, aber auch rein gar nichts mit "anschwulen" zu tun. Das leider viele Männer genauso denken und deshalb nicht zur Vorsorge gehen, nun dass ist sehr bedenklich und schade ...

Ich gehe mal nicht davon aus, dass Sie z.B. Frauen unterstellen, die regelmäßig zum Frauenarzt gehen, dass sie sich dort "anlesben" lassen oder?

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rudipapa29 25.07.2012, 10:21
15. Prof. Julius Hackethal

Vieles von dieser Problematik hat Hackethal bereits vor Jahrzehnten gewusst.
Auch die jungen Leute beim SPON werden Hackethal kaum noch kennen - einfach mal ins Archiv schauen....

http://www.spiegel.de/thema/julius_hackethal/dossierarchiv-2.html

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danubius 25.07.2012, 10:53
16. Wem nutzt's?

Eine Prostatavorsorgeuntersuchung in herkömmlicher, von den Krankenkassen bezahlter Untersuchungsmethode kann einen Prostatakrebs im Frühstadium nicht erkennen.

Der selbst zu bezahlende PSA-Test hat nur dann Aussagekraft, wenn er mit den Ergebnissen der Vorjahresuntersuchung verglichen wird. Auch sagt er nichts darüber aus ob überhaupt ein Krebs vorliegt, bzw. ob er gut- oder bösartig ist.

Jedoch: enie Veränderung des PSA-Wertes bei einem 60-jährigen Mann von z.B. 1,4 zu 4,5 innerhalb eines Jahres sollten bei jedem Urologen die Alarmglocken schrillen und ihn eine weitere Untersuchungssequenz einleiten lassen.
Diese zeigen im Rahmen einer Biopsie dann Umfang sowie Gut- bzw. Bösartigkeit des Tumors auf. Ist er gutartig und stellt keine Gefahr bzw. Beeinträchtigung anderer Organe dar, so verzichtet ein Urologe meistens auf eine OP - zu Recht.
Bei einem bösartigen Tumor mit hohem Wachstumspotenzial (siehe auch Veränderung des PSA-Wertes in kurzer Zeit) muss weiter behandelt, sprich operiert, werden.

Durch Szintigraphie /Thoraxröntgen in verschiedenen Ebenen wird vorher noch festgestellt, ob sich bereits Streuungen ergeben haben.

Wer profitiert also letztendlich von dieser Studie, die im Auftrag einer Krankenkasse gemacht wurde? Natürlich die Krankenkasse, die ihre Kosten reduzieren und Prostata-OPs einschränken will - ein falscher Weg ...

Besser wäre, o.a. Test in die gesetzliche Vorsorge mit auf und bei einer signifikanten Veränderung der Werte innerhalb eines Jahres eine weiterführende Behandlung vor zu nehmen.

Früh erkannt: Gefahr und Kosten gebannt!

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roterlars1970 25.07.2012, 13:32
17.

Zitat von rudipapa29
Vieles von dieser Problematik hat Hackethal bereits vor Jahrzehnten gewusst. Auch die jungen Leute beim SPON werden Hackethal kaum noch kennen - einfach mal ins Archiv schauen....
Jetzt raten sie mal woran Hackethal verstorben ist......
Richtig !! Am Prostatacarcinom

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Owlyard 25.07.2012, 22:11
18.

Zitat von einsteinalbert
werden sehr oft nur unzureichend über die entstehenden Risiken aufgeklärt. Selbst eine einfache " Abhobelung " der Prostata kann bzw. hat bei der Mehrzahl der Operierten unangenehme Nebenwirkungen. Dabei ist die möglicherweise eingeschraenkte oder nicht mehr vorhandene " Standhaftigkeit " - sprich erektile Disfunktion - noch das kleinere Übel, insbesondere bei Patienten im fortgeschrittenen Alter. Es ist dabei ziemlich egal nach welcher Methode operiert wurde.
Die "Hobelung" der Prostata hat bei der Mehrzahl der Operierten KEINE unangenehmen Nebenwirkungen, und bei denen die negative Behandlungsfolgen haben ist nicht die Impotenz sondern die Inkontinenz das Problem. Schaut man sich die Anatomie der Prostata und der für die Erektion notwendigen Nerven an wird einem klar warum. Die Indikation für die Hobelung ist: Der Patient kann nicht mehr Pinkeln, die Alternative ist ein Katheter bis ans Ende der Tage.

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Owlyard 25.07.2012, 22:27
19. sprachlos

Zitat von Oliver Gnutz
Geh' Du mal schön zu Deiner Vorsorgeuntersuchung.... Ich bin fast 50 und gehe mit Sicherheit nicht zu Deiner "geilen Vorsorgeuntersuchung"... Ich bin 101% hetero und lasse mich von keinem Doktortitelträger anschwulen - und die Statistik zeigt, dass ich nicht der einzige Hetero in D bin. Tröstlich
Sie gehören zu denen die in den Stiefeln sterben wollen nehme ich an? Die Vorsorgeuntersuchung ist ja zum Glück freiwillig (obwohl: bei der demographischen Entwicklung wird 's vielleicht irgendwann wie beim Zahnersatz: Keine Vorsorge-->selber zahlen)

Ich habe nur eine Bitte: Fangen Sie dann nicht an zu Heulen, wenn Sie wegen Rückenschmerzen zum Arzt gehen und der Ihnen eröffnet, dass Sie mit Knochenmetastasen garantiert recht bald jämmerlich krepieren. Ihre Therapie zur Schmerzreduktion, um ohne Katheter pinkeln zu können und Knochenbrüche zu vermeiden besteht dann aus der operativen oder chemischen Kastration, die 101% Hetero haben sich dann, gelinde gesagt, erledigt. Nebenbei, ein großer Teil der Patienten mit Darmkrebs hat diesen im tast- und sonografierbaren Enddarm.

Aber ist ja alles so unmännlich

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