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Krankenkassen-Bericht: Immer mehr Menschen mit Rückenschmerzen in Klinik
DPA

Wenn Ärzte nicht mehr weiter wissen, landen Menschen mit Rückenschmerzen immer häufiger im Krankenhaus. Viele werden operiert, dabei könnte oft eine Schmerztherapie helfen.

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wernerwenzel 21.07.2015, 17:46
1. Bis 30/40 hatte ich mindestens

3x im Jahr Rückenschmerzen, die ich kaum aushalten konnte.
Dann schaute ich mir mal eine Jeans an. Im Sitzen quetscht der enge Bund doch jeden Rücken praktisch zu Brei.
Also den obersten Knopf immer aufmachen, wenn man sitzt und nicht in Gesellschaft ist. Den Rest erledigte dann ein halbwegs passables Lattenrost bzw. die gelegentliche Kontrolle desselben.
Seitdem habe ich keine Probleme mehr mit dem Rücken.
Natürlich sind nicht alle Mitbürger in dieser Hinsicht so dumm wie ich, der ein oder andere aber vielleicht doch,
deshalb könnte auch denjenigen schon so ein banaler Tipp helfen.

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butternut 21.07.2015, 17:51
2. zu wenig

In punkto Schmerztherapie sind deutsche Ärzte in der Regel sehr zurückhaltend. Ibuprofen und Diclofenac helfen nur bei leichten bis mittelmäßigen Schmerzen. Dafür sind die Nebenwirkungen von Diclofenac übel. Warum Rückenschmerzpatienten sich Leber und Niere kaputt machen müssen, nur um keine Opioide zu verabreichen, ist mir ein Rätsel. Es ist doch schon seit Jahrzehnten durch unzählige Studien gesichert, dass bei entsprechendem Schmerzgeschehen Opioide seltenst süchtig machen.

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vhn 21.07.2015, 17:57
3. Psychosomatik

Man untersuche zehn Leute von der Straße auf einen Befund am Rücken. Per CT z. B. Davon haben dann fünf einen Befund, der potentiell Schmerzen machen könnte. Allerdings haben von diesen fünf vllt nur zwei Leute Schmerzen, mit denen sie zum Arzt gehen. Gerade beim Thema Rücken äußert sich eine starke psychosomatische Komponente. Der Volksmund kennt das mit Aussprüchen wie "Er hat eine schwere Last zu tragen." oder "Das hat ihm das Rückgrat gebrochen." Durch die Entwicklung in unserer Gesellschaft kommen wundert einen diese Entwicklung der Krankenzahlen im psychosomatischen Bereich nicht. Leider fehlt den Patienten oft die adäquate Therapie. Irgendwann findet sich immer ein berechnender Operateur, der diese Patienten operiert. Stattdessen wäre eher gesunder Menschenverstand angesagt. Sich Zeit nehmen zu können für den Einzelnen. Und eine multimodale Schmerztherapie mit Ärzten, Psychologen, Physio- und Ergotherapeuten. Funktioniert leider in der Praxis viel zu selten. Zuhören und auf jemanden eingehen ist in unserer Gesellschaft leider nicht mehr "in"...

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mischamai 21.07.2015, 17:58
4. Bewegungsmangel

Wenn ich so die Leute in meinem Umfeld beobachte,alles Kreaturen die sich nie bewegen,vom Bürojob in der ach so sportlichen BMW und ab nach Hause bis vor die Tür.Dann schleppt man sich vor den Fernseher und wieder keine Chance für den Körper.Wer seine Rückenmuskulatur derartig vernachlässigt braucht sich nicht zu wundern.Da hilft auch keine OP mehr,ausser dem Chirurgen der darauf noch einen Massenrabatt bekommt,eine Schande wer sich selber so vernichtet.

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olo_kit 21.07.2015, 18:03
5. Ignorant

die Medizin mit ihren "Pillen" und modernen Diagnosegeräten ist gescheitert. Es gibt ganz hervorragende und nebenwirkungsfreie "Anwendungen" die an der Wurzel des Übels - egal ob Kreuzschmerzen, akut oder chronisch - erfolgreich angewendet werden können. Aber wer die (Geld-) Macht hat hat das Sagen. Und die Patienten leiden weiter. Die meisten Erkrankungen haben als Grundursache eine Störung des Energiegleichgewichts im Chi.
Die TCM weiss daß schon lange und wendet dieses Wissen erfolgreich an. Der alte Streit und die Ignoranz der (vorwiegend) westlichen Pharma-Medizin mit ihrem Gesundheitssystem verhindern immer noch diese Erforgreichen Anwendungen.

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joerbi 21.07.2015, 18:05
6. Kein Wunder

Im ambulanten Bereich ist Dank der Pauschalvergütung (ca. 50€/Quartal beim Facharzt) und dem Regressrisiko für verordnete Medikamente und Physiotherapie keine wirklich umgreifende und effektive Therapie wirtschaftlich möglich. Auch haben sich die Möglichkeiten der stationären Therapie (nicht unbedingt OP, sondern interventionelle Behandlung oder multimodale Schmerztherapie) erheblich erweitert. ->Zunahme der stationären Fälle erklärbar.

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elgitano 21.07.2015, 18:10
7. griechischer werden

als Laie sage ich mal:
giechischer/südländischer werden, lockerer im Kopf, den Perfectionismus abbauen, neue Werte schaffen, der Psyche einen neuen chip verpassen. Damit eigentlich die Fehlerquelle finden und beheben. Nicht wie unsere Gesellschaft heute handelt: Oberflächliche Behandlung mit 14 Tagen Garantie, dann sehen wir uns wieder.

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ziehenimbein 21.07.2015, 18:10
8. Uns gehts einfach oft nur zu gut!

Mir hat im Rahmen des Einholens einer Zweitmeinung ein Orthopäde, der offensichtlich nicht nur umsatzorientiert diagnostiziert, eindringlich dazu geraten jeden Tag eine Stunde stramm durch den Wald zu marschieren, einfach mal den inneren Schweinehund zu überwinden und den Hintern hoch zu bekommen. Eine Sache der inneren und äußeren Haltung, so wie er meinte.
Das Thema OP war bald vom Tisch, es ging mir von Tag zu Tag besser, obwohl es anfangs eine ziemliche Quälerei war. Der Aufbau von Muskulatur und das Purzeln der Pfunde in Kombination mit der Ruhe im Wald, hat mir eine lange vermisste Lebensqualität wiedergegeben.
Gut , dass mag nicht für alle gelten, aber das bei mir gesparte Geld könnte man gut in vernünftige Schmerztherpien stecken.

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MeFFM 21.07.2015, 18:12
9. Und warum?

Weil seit dem Gesundheitsfond die Kasse das Fitnessstudio nicht mehr bezahlt, viele Studios keine Kassenkurse aufgrund der Bürokratie anbieten etc. alles Hausgemacht aber jetzt beschweren das die Kosten steigen!

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