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Krankenkassenreport: So gestresst sind Deutschlands Studenten
DPA

Jeder fünfte Student in Deutschland bekommt eine psychische Diagnose. Ein aktueller Krankenkassen-Report zeigt, dass vor allem Depressionen, Ängste und Erschöpfung zunehmen.

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hansulrich47 01.07.2015, 12:27
1. Stress?

Stress ist fast immer selbst erzeugt. Wer sich zuviel zumutet, hat Stress. Vielleicht sollte man nicht alles für machbar und möglich halten? Sich mal gepflegt langweilen oder vor Prüfungen früher anfangen zu lernen? Das ist nicht schwer, man muss sich nur selbst überzeugen öfter 'nein, das brauch ich jetzt nicht' sagen.' emails nicht gleich beantworten ist 'ne gute Option. Und das smart phone ab und zu ausschalten. Aber das trauen sich nur Wenige.

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rroseselavie 01.07.2015, 12:51
2. gesamtrechnung

anstatt frühzeitig in die rentenkasse einzuzahlen, belasten die jungen leute die krankenkassen.
wann macht die politik endlich eine wende in der bildungspolitik? volkswirtschaftlich wird sich das rechnen.

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Spiegelleserin57 01.07.2015, 12:56
3. sehr merkwürdig...

Aber offenbar falle der Generation Smartphone, die jetzt auch an den Hochschulen angekommen sei, das Abschalten schwerer, so Baas. Der Umfrage zufolge lässt sich jeder Zweite von digitalen Medien ablenken, wenn eigentlich gelernt werden soll, drei Viertel bescheinigen dem Internet Suchtpotenzial.
Dann sollten sich diese Leute überlegen was ihnen wichtiger ist, ein Studium oder das Internet...
Zeigt es nicht auch dass dann diese gestressten Leute sich entweder nicht entscheiden können oder sind sie für ein Studium ungeeignet?

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bluebill 01.07.2015, 13:03
4. Nicht ganz neu...

Auch zu meiner Studentenzeit gab es schon Stress, Prüfungsangst, Doppel- oder gar Dreifachbelastung (Studium, Job + Familie). Das war lange vor Internet und Smartfon. Dafür gab es andere Ablenkungen. Es war z.B. vollkommen unüblich, an Wochenenden zu Hause zu sitzen (und nicht nur an Wochenenden). Gut, war jetzt nicht soo schlimm, aber zum gemütlichen Nixtun sind wir auch kaum gekommen. Ein paar Wochen vor der nächsten Prüfungswelle haben wir angefangen, uns zu Lerngruppen zusammenzutun, haben den Stoff gewaltsam ins Kurzzeitgedächtnis gestopft - und sofort nach der Prüfung wieder vergessen, weil einen Tag oder nur ein paar Stunden später die nächste Prüfung anstand. Was man dabei fürs Leben gelernt hat? Eigentlich nichts, außer einem enormen Training fürs Kurzzeitgedächtnis. Das hat sich bis heute offenbar nicht geändert. Sämtliche Klausuren und auch alle mündlichen Prüfungen über alle Lehrfächer finden innerhalb von 1-2 Wochen nach Semesterende statt. Das ist einfach schlecht verteilt, optimiert für den Lehrbetrieb, aber nicht für die Lernenden. Daher dürfte der Hauptstress kommen, mal abgesehen von dem immer noch unzureichend geregelten Einkommen und den inzwischen noch schlechteren Jobaussichten. Das Internet hat damit wenig zu tun.

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DDRBewohnerin 01.07.2015, 13:03
5. Das passiert

wenn die verhätschelten Kinder, die keinen Druck, keine Aufgaben, keine Leistung zeigen sollen, die keine Erziehung mehr geniessen, die nur das tun sollen, was ihnen gefällt, auf einmal auf das richtige Leben treffen - sie sind ihm nicht gewachsen. Das wird noch besser. in Deutschland wachsen entweder Analphabeten oder verweichlichte und selbstständig lebensunfähige Kinder heran, oder beides.

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Diskutierender 01.07.2015, 13:11
6. Weiterer Stressfaktor

Viele Menschen, und damit auch Studenten sollten einfach mal ihr Verhalten in Sachen Handy/Telefon/Smartphone und Internet überdenken. Wie viele Menschen wollen immer erreichbar sein und reagieren sofort auf einkommende Anrufe oder SMS, selbst dann, wenn sie mit anderen Menschen im Gespräch sind. Diese ständigen Unterbrechungen sind definitiv ein grosser Stressfaktor, und sind von den Betreffenden selbst verursacht oder sogar gewollt - wie oft bin ich mit solchen Leuten schon aneinandergeraten, weil ich es grob unhöflich finde einen Gesprächspartner einfach wegen eines Anrufs stehen zu lassen oder im Gespräch einfach auf der Hirnprothese herumzutippen.

Man sollte sich einfach nicht zum primitiven und fremdgesteuerten Sklaven seines Telefons/Handys/Smartphones machen. Dann wären viele Menschen deutlich weniger gestresst.

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Teile1977 01.07.2015, 13:11
7. Soso

Zitat von hansulrich47
Stress ist fast immer selbst erzeugt. Wer sich zuviel zumutet, hat Stress. Vielleicht sollte man nicht alles für machbar und möglich halten? Sich mal gepflegt langweilen oder vor Prüfungen früher anfangen zu lernen? Das ist nicht schwer, man muss sich nur selbst überzeugen öfter 'nein, das brauch ich jetzt nicht' sagen.' emails nicht gleich beantworten ist 'ne gute Option. Und das smart phone ab und zu ausschalten. Aber das trauen sich nur Wenige.
Ihr Studium liegt vermutlich schon etwas zurück. Die Anforderungen haben sich heute deutlich verschärft! Es gibt nun mal den immensen Druck alle Prüfungen zu schaffen, da können sie keine ausfallen lassen um sich mal gepflegt zu langweilen. Auf die nächste Prüfung können Sie sich erst vorbereiten wenn die letzte abgeschlossen ist, das ist nun mal so. Die Bummelstudenten von früher gibt es kaum noch, heute herrscht gnadenloser Konkurenzdruck, und wer keine guten Noten hat wird ausgesiebt und findet keinen Job. Stressig ist es vor allem für die, die keine wohlhabenden Eltern haben, die müssen noch Jobben gehen, daher kommt der Stress!

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FabianThomson 01.07.2015, 13:12
8.

Die meisten Probleme sind selbstgemacht. Seit der Bachelor-Umstellung muss ein gewisser Stundensatz pro Woche studiert werden, Turbo-Studium ist in! Früher konnte man noch gemütlich ein paar Stunden pro Woche studieren, heute muss es ein tagesfüllender Job sein. Hinzu kommen Anwesenheitspflicht mit Unterschrift (willkommen im Kindergarten) und alle Prüfungen in einem sehr engen Zeitraum.

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kayakclc 01.07.2015, 13:18
9. Leistungsdruck

versprüren nur die Studies, die voher in der Schule mit 3 Stunden vorbereitung vor einer Klausur immer durchgekommen sind. Das funktioniert an der Uni nicht mehr. Zudem: 8Stunden am Tag Computerspiele, ja selbst in den Vorlesungen führe auch dazu, dass vom Uni Stoff zu wenig mitgenommen wird. Handy und Computer abschalten und sich auf die Lernmaterialen konzentrieren wird eben in der Schule und im gesellschaftlichen Umfeld nicht geübt.

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