Forum: Gesundheit
Krankschreibung: Tausende Arbeitnehmer fehlen wegen psychischer Leiden
DPA

Deutschlands Arbeitnehmer waren im ersten Halbjahr an durchschnittlich 16 Tagen krankgeschrieben. Laut Bundesverband der Betriebskrankenkassen ist der Grund für Fehltage immer häufiger ein psychisches Leiden. Erstmals fällt auch bei Männern eine drastische Zunahme auf.

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Mindbender 13.08.2012, 18:51
1. ...

Zitat von sysop
Deutschlands Arbeitnehmer waren im ersten Halbjahr an durchschnittlich 16 Tagen krankgeschrieben. Laut Bundesverband der Betriebskrankenkassen ist der Grund für Fehltage immer häufiger ein psychisches Leiden. Erstmals fällt auch bei Männern eine drastische Zunahme auf.
Im 1. (!) Halbjahr 16 (!) Tage? Im Jahr also durchschnittlich 32 Tage??
Nicht schlecht. Damit dürften wir im europäischen Vergleich auch nach Olympia Gold gewonnen haben... mit Abstand.

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u.loose 13.08.2012, 18:52
2. Wer zum Psychologen geht

muss wohl was am Kopf haben.... (;-)

Aber nachdem die Rückenleiden durch sind, musste ja eine Alternative geschaffen werden...

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dieteroffergeld 13.08.2012, 18:56
3. Überraschung

Der Druck auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nimmt stetig zu. Wer das Tempo im Hamsterrad nicht durchhält fliegt raus. Wer den Anforderungen der modernen Arbetiswelt nicht in höchstem Maß entspricht verliert sehr schnell seinen Arbeitsplatz.
Schön, dass wir nun zunächst bis 67, vielleicht schon sehr bald bis 70 in der schönen neuen Arbeitswelt gebraucht werden. Und wo doch die Arbeitsbedingungen für die Menschen den Erfordernissen angepasst werden sollen, oder wars umgekehrt?
Wenn's nicht so traurig wäre, man könnte ein abendfüllendes Kabarettprogramm gestalten.

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maccci 13.08.2012, 19:02
4.

Zitat von Mindbender
Im 1. (!) Halbjahr 16 (!) Tage? Im Jahr also durchschnittlich 32 Tage?? Nicht schlecht. Damit dürften wir im europäischen Vergleich auch nach Olympia Gold gewonnen haben... mit Abstand.
Nein, die 16 Tage sind aufs Jahr hochgerechnet, sonst wären es keine 4,4 Prozent. Es müsste heißen im 1. Halbjahr im Durchschnitt 8 Tage. Der Autor sollte das korrigieren. Bei 32 durchschnittlichen Krankentagen im Jahr würde wahrscheinlich die Wirtschaft ernsthaften Schaden nehmen...

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vhn 13.08.2012, 19:07
5. Psychosomatik

Zitat von sysop
Trotz des deutlichen Anstiegs sind psychische Leiden bei weitem nicht die häufigste Ursache für Krankheitstage: Mit 26,3 Prozent verursachen Muskel- und Skeletterkrankungen die meisten Fehltage, und hier vor allem die Rückenleiden.
Empfehlung an den Autor: belesen Sie sich bitte zum Thema Psychosomatik. Gerade beim Thema Muskel- und Skeletterkrankungen spielen häufig psychische Ursachen eine Rolle...

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spon-facebook-10000257191 13.08.2012, 19:16
6. Ich kann ein Lied davon singen

Eine Kollegin ließ sich krank schreiben, wegen" Mobbings", weil sie keinen Urlaub bekam, nachdem sie ihre Arbeit bei uns erst 4 Wochen zuvor begann. Eine weitere machte auch einen auf "Psycho" und zwar über ein Jahr lang, ihr reichte das Krankengeld. Das ist wohl ne Modeerscheinung. Psychiatrische Erkrankungen sind nicht wirklich nachweisbar. Man macht einen auf Depressionen beim Arzt und der muss es glauben. Wer aber wirklich psychisch krank ist, der hat leider schlechte Chancen und fällt in den Pool der Faulkranken, die einen auf Psycho machen. Sicher von einem wird immer mehr gefordert, aber das ist der Lauf der Zeit. Man muss sich anpassen. Wer zu weich ist, hat eben Pech. Ich könnte noch viele Beispiele bringen, das würde jedoch den Rahmen sprengen.

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lugnian 13.08.2012, 19:30
7. Deutsche Mentalität

Schuld ist der mittlere Management .Die denken ,man kann immer mehr. Manchmal fällt den nur eines, die dürfen Leute nicht schlagen,noch nicht...

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Jule25 13.08.2012, 19:39
8. .

Natürlich fehlen auch vermehrt Männer wegen psychischer leiden. Die sind doch nicht blöd! Die schauen es sich bei uns ab! Aber die Vorzüge von geregelten Arbeitszeiten bleiben uns vorbehalten :-P

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misterpresident75 13.08.2012, 19:48
9.

Zitat von spon-facebook-10000257191
Eine Kollegin ließ sich krank schreiben, wegen" Mobbings", weil sie keinen Urlaub bekam, nachdem sie ihre Arbeit bei uns erst 4 Wochen zuvor begann. Eine weitere machte auch einen auf "Psycho" und zwar über ein Jahr lang, ihr reichte das Krankengeld. Das ist wohl ne Modeerscheinung. Psychiatrische Erkrankungen sind nicht wirklich nachweisbar. Man macht einen auf Depressionen beim Arzt und der muss es glauben. Wer aber wirklich psychisch krank ist, der hat leider schlechte Chancen und fällt in den Pool der Faulkranken, die einen auf Psycho machen. Sicher von einem wird immer mehr gefordert, aber das ist der Lauf der Zeit. Man muss sich anpassen. Wer zu weich ist, hat eben Pech. Ich könnte noch viele Beispiele bringen, das würde jedoch den Rahmen sprengen.
Und diese Kollegin hat sich persönlich bei Ihnen wegen "Mobbing" krank gemeldet, oder woher kommt Ihre Annahme?

Eine andere Kollegin machte einen auf "Psycho". Was soll das denn bedeuten? Der einzige der hier "Psycho" drauf ist sind Sie. Diese Kollegin haben Sie einer ausführlichen Untersuchung unterzogen, um festzustellen, dass sie "Psycho" ist?

Psychische Krankheiten sind nicht witzig. Ich wünsche Ihnen nie selbst in die Situation zu kommen z.B. eine Depression zu erleiden. Übrigens, treffen kann es jeden.

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