Forum: Gesundheit
Krankschreibung: Tausende Arbeitnehmer fehlen wegen psychischer Leiden
DPA

Deutschlands Arbeitnehmer waren im ersten Halbjahr an durchschnittlich 16 Tagen krankgeschrieben. Laut Bundesverband der Betriebskrankenkassen ist der Grund für Fehltage immer häufiger ein psychisches Leiden. Erstmals fällt auch bei Männern eine drastische Zunahme auf.

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autocrator 14.08.2012, 07:01
50. total ahnungsbefreit

Zitat von spon-facebook-10000257191
Eine Kollegin ließ sich krank schreiben, wegen" Mobbings", weil sie keinen Urlaub bekam, nachdem sie ihre Arbeit bei uns erst 4 Wochen zuvor begann. Eine weitere machte auch einen auf "Psycho" und zwar über ein Jahr lang, ihr reichte das Krankengeld. Das ist wohl ne Modeerscheinung. Psychiatrische Erkrankungen sind nicht wirklich nachweisbar. Man macht einen auf Depressionen beim Arzt und der muss es glauben. Wer aber wirklich psychisch krank ist, der hat leider schlechte Chancen und fällt in den Pool der Faulkranken, die einen auf Psycho machen. Sicher von einem wird immer mehr gefordert, aber das ist der Lauf der Zeit. Man muss sich anpassen. Wer zu weich ist, hat eben Pech. Ich könnte noch viele Beispiele bringen, das würde jedoch den Rahmen sprengen.
sorry, aber durch Ihren beitrag beweisen Sie sich als völlig ahnungsbefreit. Ihnen ist nur zugute zu halten, dass Sie sich damit in gesellschaft vieler hausärzte befinden: "einen auf depression machen" geht nicht. Ein normal ausgebildeter psychiater bzw. psychotherapeut weiss, welche fragen er mit welcher fragetechnik anwenden muss und welche tests es gibt, um eine zielsichere diagnose "depression" stellen zu können.

Bzw. umgekehrt: gehen Sie zum arzt und klagen über unbestimmte rücken- oder bauchschmerzen ... man hat den gelben schein schneller als einem wirklich leidenden lieb sein kann ... die patienten müssen schliesslich im 10-minuten-rhythmus durch die arztpraxis geschoben werden.

DAS ist die "modeerscheinung" eine mangelnde diagnosik in einem für 2 der 4 beteiligten ausnutzbaren system, das grundsätzlich falsch konstruiert ist.
Aber dass psyhischge erkrankungen nicht nachweisbar wären ... damit sind Sie sowas von auf dem holzweg ....

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demo_kratie 14.08.2012, 07:02
51. Back to the Roots

Wir sind für diese Welt, die uns von anderen geschaffen wird, genetisch nicht geschaffen.
Wir sind Jäger und Sammler und leben in einem festen Familien oder Gruppenverband, unsere genetische Programmierung ist Angriff, Flucht und Verteidigung, unsere benötigte Nahrung ist nicht versetzt mit Geschmacksverstärkern und raffiniertem Zucker.
Wir leben gegen die Natur und das kann nur krank machen, körperlich als auch psychisch.

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autocrator 14.08.2012, 07:12
52. doch

Zitat von no-panic
[...] Wer ein Herz im Leibe hat, kann in dieser Welt nicht unbeschwert leben. [...]
Nun, "diese Welt" besteht nicht nur im deutschen Arbeitsleben.
Doch, man kann unbeschwert leben. Gerade hierzulande!
"Arbeit" ist nicht alles. Ist nicht die Welt.
Und sozial ist nicht, was Arbeit schafft.
Man kann sich dem Ökonomie- und Konsum-Terror auch verweigern.
Und "Perspektive" ist auch mehr als die materielle Versorgung.

Zumindest in einem gewissen Maße gehören zu dem Spiel auch immer zwei:
Diejenigen die ausbeuten und terrorisieren,
und diejenigen, die sich ausbeuten und terrorisieren lassen!

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oilily 14.08.2012, 07:19
53. Halbwissen

@einervonvielenhier: Ihr Kommentar ist ein echt gutes Zeugnis von a) Halbwissen und b) eigenen Minderwertigkeitskomplexen. a) sind gerade die mehr-als-die-Anderen-Macher von Depressionen betroffen, diejenigen die immer wieder über ihre eigenen Leistungsgrenzen hinausgegangen sind und die eigene Erschöpfung wieder und wieder ignoriert haben oder ignorieren mussten. Wir sprechen hier über einen Entstehungszeitraum von Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten. b) hat Ihr Statement doch nur den Sinn und Zweck diesem Forum vorzugaukeln, daß Sie natürlich zu den Machern gehören. Der wahre Macher brüstet sich nicht damit sondern arbeitet schnell und professionell im Stillen. Finde ich witzig, wie Sie hier mit heruntergelassenen Hosen dastehen...

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Roueca 14.08.2012, 07:19
54. Ihr Kommentar ist wenig hilfreich und..

Zitat von spon-facebook-10000257191
Eine Kollegin ließ sich krank schreiben, wegen" Mobbings", weil sie keinen Urlaub bekam, nachdem sie ihre Arbeit bei uns erst 4 Wochen zuvor begann. Eine weitere machte auch einen auf "Psycho" und zwar über ein Jahr lang, ihr reichte das.....
...ich wünsche Ihnen von Herzen, daß Sie eines morgens aufstehen und sich fragen ob Sie weiterleben wollen. Aber die Dummheit ist in D auf dem Vormarsch und Sie haben als einer der Ersten Ihren Teil davon abbekommen.

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kroetilein 14.08.2012, 07:32
55.

Man kann Depressionen auch sehr nutzbringend anwenden.
Fragen Sie Frau Sibylle.

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frankfurtbeat 14.08.2012, 07:33
56. zusätzliche belastungen

zu den angestiegenen belastungen durch den beruf sehe ich mit als auslöser für psychische leiden folgende zusätzliche belastungen:

- hot-spots an jeder ecke im unternehmen
- permanente microwellenstrahlung durch mobilfunkstrahlung
- zunehmende ungesunde ernährung - kantinenessen
- fehlende körperliche betätigung als ausgleich u.a. für die psyche ...
- freizeitstress - anstatt entspannt die zeit zu genießen ...

beispiele zur strahlenbelastung:
sendeleistung hotspot 100 mW
mobilfunk-basisstation mit 20 W
mobiltelefon 2 W
mikrowelle 1 kW - darf laut ce-vorschrift bis zu 1 W energie nach außen abstrahlen
in summe sehe ich das kritisch ...

die punkte bewegung und gesunder ernährng sowie entspannug kann jeder selbst angehen ...
der strahlungsbelastung ist man grundsätzlich erstmal ausgesetzt kann diese jedoch im eigenen umfeld durch entsprechendes userverhalten oder technische änderungen reduzieren
- das variable DECT-telefon samt basisstation gehört direkt in den eimer
-handy seltener nutzen und nachts unbedingt ausschalten ...
- tele+pc zurück ans kabel ... funktioneirt noch immer :-)

die umwelteinflüße sind heutzutage immens und m.e. verkraftet das nicht jeder gleich ... persönlich kenne ich die sitation mit zuviel handy am ohr+darauf folgenden depressiven schüben ... nur will das da draußen keiner wahr haben sonst müßte vor der technik lämgst gewarnt werden worauf umsatzeinbrüche folgen würden ... das will ja keiner ...



Zitat von sysop
Deutschlands Arbeitnehmer waren im ersten Halbjahr an durchschnittlich 16 Tagen krankgeschrieben. Laut Bundesverband der Betriebskrankenkassen ist der Grund für Fehltage immer häufiger ein psychisches Leiden. Erstmals fällt auch bei Männern eine drastische Zunahme auf.

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Adlhoch 14.08.2012, 07:48
57. alles Weicheier!

Zitat von spon-facebook-10000257191
Man muss sich anpassen. Wer zu weich ist, hat eben Pech. Ich könnte noch viele Beispiele bringen, das würde jedoch den Rahmen sprengen.
Das kann ich so nur bestätigen. Alle wollen mehr...
- reichtum
- Geld
- Aufstiegschancen
- Freizeit
...das alles klappt nicht. Es wird unweigerlich auf eine Selektion hinaus laufen.
Wer da nicht mithalten kann, hat halt verloren.
Davon kann ich als Familienvater auch ein Liedchen singen. Ich bekomme auch stets ein ungläubiges Gesicht zu sehen, wenn ich wieder einmal wegen einem kranken Kind früher nach Hause muss, oder meine Frau mit dem Baby einen anderen Termin hat. 10h sind bei uns in der Firma für Ingenieure "Standard".
Wie sagte neulich ein Chef: "Es interessiert mich nicht, ich kann ihnen gerne ein Taschentuch geben..."

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ronald1952 14.08.2012, 07:49
58. Gut Ding brauch Weile,

Zitat von sysop
Deutschlands Arbeitnehmer waren im ersten Halbjahr an durchschnittlich 16 Tagen krankgeschrieben. Laut Bundesverband der Betriebskrankenkassen ist der Grund für Fehltage immer häufiger ein psychisches Leiden. Erstmals fällt auch bei Männern eine drastische Zunahme auf.
heißt es doch und das ist auch richtig so.Jahunderte lang haben die
Arbeitgebe und Arbeitnehmer danach gehandelt.Quallität erfordert Zeit,
hat man diese Zeit nicht,leidet nicht nur die Quallität darunter sonderen auch die, die in der Herstellung arbeiten oder in Büros.Immer mehr arbeit wird auf immer weniger Menschen verteilt aus Kostengründen.Tatsache dabei ist, daß es nur darum geht das sich Arbeitgeber und andere Herrschaften die Taschen füllen.Wir Menschen sehen uns ja als Krone der Schöpfung, aber die Wahrheit ist,wir sind sehr Zerbrechlich und wenn wir unter Stress stehen noch mehr.Das immer mehr Männer auch zu Psyschologen gehen hat schon seinen Grund,früher wurden solche Männer oft als Weicheier beschimpft,aber auch das hat sich geändert.Wenn man nicht mehr kann,dann kann man einfach nicht mehr so einfach ist das.Psychische belastung
macht nicht nur Krank,es kann Tödlich sein denn nicht um sonst sind Herzinfark und andere Krankheit dramatisch in der Arbeitswelt angestiegen.Aber ändern wird sich dadurch in der Arbeitswelt nichts, denn solange eine Maschine wertvoller dargestellt wird als ein Mensch,
bleibt es so.Es wird dringend Zeit sich zurück zu besinnen.
schönen Tag noch,

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Scheidungskind 14.08.2012, 08:01
59. ...

Zitat von sysop
Deutschlands Arbeitnehmer waren im ersten Halbjahr an durchschnittlich 16 Tagen krankgeschrieben. Laut Bundesverband der Betriebskrankenkassen ist der Grund für Fehltage immer häufiger ein psychisches Leiden.
Die höhere (durchschnittliche) Anfälligkiet insbesondere junger Arbeitnehmer ist eine Folge der Liberalisierung im Scheidungsrecht in den 60er Jahren. Kinder aus gescheiterten Ehen weisen im Erwachsenenalter eine fast doppelt so hohe Anfälligkiet für Depressionen auf, als Kinder aus intakt gebliebenen Familien. Noch vor 20 Jahren machten Letztere 90%, heute nur noch etwa 50 bis 60% der Kohorte der 20 bis 30-Jährigen aus.

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