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Kritik am Body-Mass-Index: Sportlich, gesund - aber dick?
Corbis

Deutschland wird immer dicker, das legen jedenfalls die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts nah. Aber die Messmethode ist umstritten. Der Body-Mass-Index unterstellt vor allem aktiven Menschen zu viele Pfunde.

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casbavaria 06.11.2014, 18:35
1. Bitte nicht immer schönreden ....

...sondern einfach mit offenen Augen durch die Stadt laufen! Wieviele Menschen gibts denn wirklich, die als Sportler "zuviele" Pfunde auf die Waage bringen und wieviele sind einfach zu dick? Es mag ja stimmen, dass ein Klitschko laut BMI zu dick ist, aber sicher nicht zu viel auf die Waage bringt - aber ich sehe viel zu viele Menschen, die einfach zu dick sind, weil zu wenig Bewegung und zu viel und das falsche Essen! In den meisten Fällen spricht der BMI einfach die Wahrheit - und ein einfacher Blick in den Spiegel tuts auch, da hilft alles schönreden nichts! Die Deutschen werden immer fetter!

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sundro 06.11.2014, 18:39
2. Augenwischerei

Mag der BMI nicht immer exakt richtig sein - um zu sehen, dass die Deutschen immer dicker - zu fett - werden, muss ich doch nur auf die Straße gehen. Vor 20 Jahren rieb ich mir noch die Augen, als ich in USA unglaublich fette 200-Kilo-Menschen sah. Heute kommen mir bereits aus der Grundschule nebenan achtjährige 100-Kilo-Kids entgegen. Da brauche ich nicht mehr am BMI rumschrauben.

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stauss4 06.11.2014, 18:48
3. Es ist immer besser, 10 kg zu viel auf den Rippen zu haben.

Weil ein Monat Siechtum mit der Unmöglichkeit von Essen und Scheissen* 10 kg Körperfett verbrennt.


*Ich sage das so deutlich, da bei einem schwerkranken Menschen das letztere ein grösseres Problem -wegen der dabei verursachten Schmerzen- ist, als das Futtern.

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penie 06.11.2014, 18:50
4. Der BMI ist evtl. für statistische Zwecke interessant ...

... aber eben nur genau dafür. Damit lassen sich Trends feststellen. Ein Individuum am BMI zu messen, ist und bleibt Unfug. Ebenso, wie die Festlegung von Schwellwerten. Danach wäre nämlich ein 180-Mann mit 80,9 KG normal und mit 81 kg übergewichtig. Dass zwischen Männern und Frauen bei den Schwellwerten nicht unterschieden wird, tut ein Übriges.

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sicher.? 06.11.2014, 18:56
5. BMI ist einfach zu ungenau

Ich betreibe seit mehr als 3 Jahren Kraftsport, spiele seit 15 Jahren Tischtennis und bin vor 2 Wochen einen Marathon gelaufen.. mein Körperfettanteil liegt bei 12% und trotzdem bin ich mit einem BMI von 24,9 gerade so am Übergewicht vorbeigekommen.
Natürlich ist jeder Übergewichtige einer zu viel, aber wenn in Deutschland eine Wende zu mehr Sport kommen würde, wären die Werte kurzfristig erstmal schlechter, da Muskeln schwerer sind als Fett. Deswegen zweifele ich die Aussagekraft von der Studie in Deutschland an.

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spon72 06.11.2014, 19:04
6. Man sollte es eben nicht übertreiben...

...und vor allem die richtigen Sportarten ausüben. Ich halte 97 kg bei 1,87 m langfristig schon für ungesund und 17% Körperfett ist für einen trainierten Athleten ebenso unbefriedigend, vor allem in Kraft-Ausdauer-Sportarten wie Laufen und Schwimmen. Vielleicht sollte der Mann einfach etwas weniger seinen Körper mit Muskeln aufputschen, um bei der Frauenwelt und seinem Ego zu punkten. Denn Muskeln werden im Alter zu fett und spätestens dann hat der BMI recht. Aber von diesen umstrittenen Allheilmittel-Formeln mal ganz abgesehen, gibt es einfach Menschen, die bauen schneller Körperfett als andere an und genau darauf sollte geachtet werden. Fitness-Präparate, chemische Zusatzstoffe, die lediglich den Appetit anfachen und Kohlehydrate in Form von Fleisch in sich hineinzuschlingen, weil das gerade so in Mode ist und man dadurch den Six-Pack-Body beschleunigt, stellt den falschen Weg dar. Denn jedes Gramm Muskelfleisch muss später abtrainiert werden und dafür fehlt dem viel beschäftigten 0815-Bürger erstens die Zeit und zweitens die Lust. Zum Vergleich, ich bin 1,90 m und wiege zwischen 82 und 84 kg, betreibe Ausdauersport auf dem Rennrad und esse halbwegs bewusst, allerdings nicht perfekt, was mir aber nichts ausmacht und nur dann, wenn ich Hunger habe und nicht, wenn es mir von einer Diät oder dem Trainingsplan vorgeschrieben wird. Für diese Taktik muss man allerdings seinen Körper kennen und das ganz ohne technische Hilfsmittel, die mir immer und überall sagen, wie ich mich zu fühlen habe.

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wwpd65 06.11.2014, 19:29
7. BMI = Bitte mehr Irrsin

Wieso, weshalb, warum?
Zahlen machen dumm!
Wem hilft ein BMI?
Der Abnehmindustrie,
die Pharma ist gleich mit im Boot,
mit erhobenen Finger droht!
Wirf schnell mal ein paar Pillen ein,
adipōs das muss nicht sein.
Es droht dir dann der Herzinfarkt
oder dein Cholesterin in das Blut reinhackt.
Wenn das Essen Freude macht,
die Stimmung steigt, man lacht und singt,
die Hūfte kreist und schwingt, der BDI von weiten winkt, leb dein Leben und sei froh


.

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Boh-Cgn-ZG 06.11.2014, 19:35
8. Hihi

"und Kohlehydrate in Form von Fleisch in sich hineinzuschlingen, weil das gerade so in Mode ist" - super,lieber spon72, Sie haben gerade den "Weizenhai" oder auch den "Mehlefant" entdeckt! Respekt! Aber davon abgesehen: Gibt es außer mir hier niemanden, die einen kräftigen Mann mit BMI 28 eher sexy finden als einen ach so gesunden 22er? Tststs, zum Glück gibts da (noch) kein Gesetz zu, aber nach dem Rauchverbot wird doch bestimmt einigen Politikern schon langweilig *g*

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Phil2302 06.11.2014, 19:36
9.

Zitat von spon72
...und vor allem die richtigen Sportarten ausüben. Ich halte 97 kg bei 1,87 m langfristig schon für ungesund und 17% Körperfett ist für einen trainierten Athleten ebenso unbefriedigend, vor allem in Kraft-Ausdauer-Sportarten wie Laufen und Schwimmen. Vielleicht sollte der Mann einfach etwas weniger seinen Körper mit Muskeln aufputschen, um bei der Frauenwelt und seinem Ego zu punkten. Denn Muskeln werden im Alter zu fett und spätestens dann hat der BMI recht. Aber von diesen umstrittenen Allheilmittel-Formeln mal ganz abgesehen, gibt es einfach Menschen, die bauen schneller Körperfett als andere an und genau darauf sollte geachtet werden. Fitness-Präparate, chemische Zusatzstoffe, die lediglich den Appetit anfachen und Kohlehydrate in Form von Fleisch in sich hineinzuschlingen, weil das gerade so in Mode ist und man dadurch den Six-Pack-Body beschleunigt, stellt den falschen Weg dar. Denn jedes Gramm Muskelfleisch muss später abtrainiert werden und dafür fehlt dem viel beschäftigten 0815-Bürger erstens die Zeit und zweitens die Lust. Zum Vergleich, ich bin 1,90 m und wiege zwischen 82 und 84 kg, betreibe Ausdauersport auf dem Rennrad und esse halbwegs bewusst, allerdings nicht perfekt, was mir aber nichts ausmacht und nur dann, wenn ich Hunger habe und nicht, wenn es mir von einer Diät oder dem Trainingsplan vorgeschrieben wird. Für diese Taktik muss man allerdings seinen Körper kennen und das ganz ohne technische Hilfsmittel, die mir immer und überall sagen, wie ich mich zu fühlen habe.
Muskeln werden zu Fett? Kohlehydrate in Fleisch? Das ist beides doch totaler Unsinn. Und was sind bitte "richtige" Sportarten? Ob jemand seinen Körper mit Muskeln "aufputschen" will oder nicht ist doch wohl jedem selbst überlassen.

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