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Langzeitstudie: 80 Prozent der Kinder bewegen sich zu wenig
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Immer mehr Kinder sind in Sportvereinen aktiv und trotzdem bewegen sich die meisten von ihnen viel zu wenig. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie - und stellt auch einen deutlichen Geschlechterunterschied fest.

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jujo 21.03.2019, 14:20
50. ....

Mein Enkelsohn geht in Berlin in einen Schwimmverein.
Natürlich wird auch nach Leistung gestrebt. Es finden Vereinsmeisterschaften und Sichtungswettkämpfe statt. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. welches Kind wie weiter gefördert wird, wenn es Lust (!) dazu hat. Die nicht so begabten werden ohne Druck weiter trainiert und können ihren Spaß haben. da wird kein Kind zu irgendetwas gezwungen. Das ist jedenfalls mein Eindruck von den Rückmeldungen und Berichten meiner Tochter.

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alexander72 21.03.2019, 14:24
51. einfach mit Rad oder zu Fuss zur Schule

95% der Kinder könnten problemlos mit dem Rad zur Schule fahren. Schon bewgen sie sich jeden Tag 30 min mehr. Es sind zwar mehr Kinder in Sportvereinen angemeldet. Sie kommen aber unregelmässiger und seltener als früher. Auch wegen G8. Der Schulsport fältt oft aus und ist nicht sehr fordernd.

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fahrgast07 21.03.2019, 15:02
52. Erwachsene als Vorbild

Die Großen fahren jeden Meter mit dem Auto, auch zu Schule und Kindergarten. Und wundern sich über Bewegungsmangel der Kinder? Zumindest in Großstädten braucht man kein Auto, und auch auf dem Land gilt: Alles bis 1 Km ist Fußläufig. Meine Kinder sind jedenfalls fit zu Fuß.

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g_bec 21.03.2019, 15:02
53. Falsch

Zitat von Krokodilstreichler
Dank der Ganztagsschule bzw. dank des G8-Gymnasiums sitzen die Schüler mitunter bis nach vier in der Schule und müssen danach noch lernen. Da wundert es nicht, dass die Schüler kaum mehr Zeit haben, um sich zu bewegen. Nach dem Arbeitspensum sind sie einfach zu müde bzw. oft ist es dann schon dunkel.
Das ist falsch. Eine echte Ganztagsschule auch unter G8-Bedingungen führt dazu, dass die Schüler um 17:10Uhr völlig tiefenentspannt zu Hause sitzen und alle Zeit der Welt für jedwedes Hobby haben.
Die meiste Zeit des Jahres ist es um 17:30Uhr auch noch nicht dunkel.
Und ja, solche Schulen gibt es auch in DEU, und es sind keine Privatschulen!

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Hans-Dampf 21.03.2019, 15:03
54.

In meiner Schulzeit (1990er Jahre) kamen nahezu alle zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus zur Schule. Wer von seinen Eltern gebracht wurde, wurde ausgelacht. Mir wäre das auch extrem peinlich gewesen. Und wenn das Fahrrad mal einen Platten hatte, ging es halt per pedes zur Schule. Geht alles.
An der besagten Schule stehen heute nicht einmal mehr die Hälfte der Fahrräder, wie ich es aus meiner Schulzeit kannte, obwohl die Schüler(innen)zahl etwa gleich geblieben ist.

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g_bec 21.03.2019, 15:04
55. Gute Idee

Zitat von ole#frosch
Warum wird immer noch die Technik der Leichtathletik gelehrt. Wo meist nur ein Teil der Schüler aktiv sein kann, weil die Geräteanzahl begrenzt ist. Lieber die Sportstunde nutzen, für ganzheitliches Training und nicht für Techniken wie man eine Kugel richtig stößt oder auf dem Balken eine gute Figur macht.
Berechtigte Frage.
Und warum können die Kinder nicht jeden Tag ca. 60 Minuten Sportunterricht haben bzw. verpflichtend eine SportAG an der Schule?

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g_bec 21.03.2019, 15:20
56.

Zitat von henryb_de
aber wenn das Kind am Sport auf dem im jweiligen Verein üblichen Niveau keine Freude hat, ist es sicher nicht Fehler des Vereins/Trainers. Wie ein Vorschreiber schon feststellte: in den meisten Sportarten gibt es Ligen/Wettkämpfe in allen Leistungsklassen. Es kann aber von keinem Verein verlangt werden, das volle Trainings- und Wettkampfprogramm in allen Klassen/Ligen zu bieten. Wenn eine Verein in seiner Sportart vornehmlich in einer Liga/Klasse XYZ antritt, sollten das die Eltern vorher wissen und einschätzen, ob dann der Verein und das Niveau der richtige für das Kind ist. Es steht jedem frei, sich als Ehrenamtlicher als Übungsleiter in Freizeitgruppen zu versuchen. Das Problem liegt meist in der Erziehung der Kinder und der Verunsicherung durch die Eltern. Viele Kinder sehen es als Kritik an der Person an, wenn der Trainer seiner Aufgabe nachkommt und Fähigkeiten analysiert, kritisiert, korrigiert und weiterentwickelt. Sie empfinden das schon als Leistungsdruck und machen dicht. Oft erzählen Eltern, die von der Sportart keine Ahnung haben, ihren Kindern, dass sie "die Besten sind" und der Trainer keine Ahnung hat (gibt es leider auch, aber selten). Sie geben Kindern das Gefühl sie würden ungerecht behandelt, lassen sie in dem Glauben sie (die Eltern) könnten ihnen auch im Sport beistehen und alle Hindernisse aus dem Weg räumen ... etc. Sind nur Beispiele, das Spektrum ist groß. ... und der Schaden auch.
Naja, aber dass es für ein Kind in der E- oder F-Jugend eventuell frustrierend sein könnte, brav am Training teilzunehmen und am Wochenende dann doch nur zwei Minuten mitspielen zu dürfen, weil der ach so engagierte Trainer auf jeden Fall gewinnen will und die zwei selbsternannten Nachwuchsronaldos der Mannschaft sowieso nur den Ball zwischen sich selbst hin und herspielen, kommt Ihnen nicht in den Sinn? Ich finde, der Forist/in hat durchaus Recht, wenn er/sie anmerkt, dass auch das Verhalten der Trainer durchaus Einfluss auf die Motivation der Kinder hat. Kommt dann auch noch menschlich arschiges Verhalten dazu, ist der Ofen ganz aus. Und die Auswahl an anderen Sportarten ist auf dem flachen Land ja auch nicht sooo groß.

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henryb_de 21.03.2019, 15:38
57. Fußball eben ...

Zitat von g_bec
Naja, aber dass es für ein Kind in der E- oder F-Jugend eventuell frustrierend sein könnte, brav am Training teilzunehmen und am Wochenende dann doch nur zwei Minuten mitspielen zu dürfen, weil der ach so engagierte Trainer auf jeden Fall gewinnen will und die zwei selbsternannten Nachwuchsronaldos der Mannschaft sowieso nur den Ball zwischen sich selbst hin und herspielen, kommt Ihnen nicht in den Sinn? Ich finde, der Forist/in hat durchaus Recht, wenn er/sie anmerkt, dass auch das Verhalten der Trainer durchaus Einfluss auf die Motivation der Kinder hat. Kommt dann auch noch menschlich arschiges Verhalten dazu, ist der Ofen ganz aus. Und die Auswahl an anderen Sportarten ist auf dem flachen Land ja auch nicht sooo groß.
Das kann schon sein. Ich kenne leider die Regeln nicht im Zwergenfußball. Aber ich stelle mir das schon schwer vor, wenn die später einen risigen Kader brauchen aber bei den ganz Kleinen nur wenige spielen können. Und ja, wer in einem F oder E Team eines normalen Vereins ergebnisorientiert statt ausbildungsorientiert spielen läßt macht auch in meinen Augen nicht alles richtig ... und schadet damit letztendlich dem Verein. Denn wenn er dann irgendwann mal 11 Leute braucht sind viele viellecht schon wieder weg.

Meiner Meinung nach, sollte frühestens im 2. Jahr E überhaupt über das Ergenis geredet werden ... ernsthaft eigentlich erst ab C.

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Chico73 21.03.2019, 17:28
58. und was wollen Sie uns damit sagen?

Zitat von Hans-Dampf
In meiner Schulzeit (1990er Jahre) kamen nahezu alle zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus zur Schule. Wer von seinen Eltern gebracht wurde, wurde ausgelacht. Mir wäre das auch extrem peinlich gewesen. Und wenn das Fahrrad mal einen Platten hatte, ging es halt per pedes zur Schule. Geht alles. An der besagten Schule stehen heute nicht einmal mehr die Hälfte der Fahrräder, wie ich es aus meiner Schulzeit kannte, obwohl die Schüler(innen)zahl etwa gleich geblieben ist.
ist ja ne tolle Feststellung - vermutlich empirisch nachgewiesen. Ich bin auch ab der 1. Klasse alleine mit Bus oder Rad zur Schule, Musikschule, Sportverein gefahren. Aber das jetzt den Schülern vorzuwerfen ist billig. Meine beiden Töchter gehen auch jeden Tag (bei Regen, Schnee) zu Fuß zur ca. 1 Km entfernten Grundschule - da sind sie aber leider eine Ausnahme - obwohl unsere Schule permanent und aktiv auf die Elternschaft einwirkt, die Kinder zu Fuß gehen zu lassen.
Leider sind es zu 95% die Eltern schuld - gerade Ihre oder meine Generation Eltern - (die Schüler in den 80er - 90er), die ja momentan dafür sorgen, dass die Kids nicht mehr aktiv im Straßenverkehr teilnehmen. Unsere Eltern (meist auch nur 1 Auto) kamen gar nicht auf die Idee uns zur Schule zu fahren. Wir hingegen hatten vermutlich alle ab 18 ein eigenes Auto und fahren nun selbstverständlich jeden Meter zum Bäcker oder sonstwo hin. Schauen Sie mal in die Autos - alles Menschen Ihres und meines Alters - alle alleine im Auto. Woher sollen die Kinder denn auf die Idee kommen zu Fuß oder mit dem Rad zu fahren?

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Schartin Mulz 21.03.2019, 17:37
59. Zu meiner Zeit

Zitat von Hans-Dampf
In meiner Schulzeit (1990er Jahre) kamen nahezu alle zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Bus zur Schule. Wer von seinen Eltern gebracht wurde, wurde ausgelacht. Mir wäre das auch extrem peinlich gewesen. Und wenn das Fahrrad mal einen Platten hatte, ging es halt per pedes zur Schule. Geht alles. An der besagten Schule stehen heute nicht einmal mehr die Hälfte der Fahrräder, wie ich es aus meiner Schulzeit kannte, obwohl die Schüler(innen)zahl etwa gleich geblieben ist.
fuhren wir auch mit dem Fahrrad.
Weil es gar nicht anders ging.
Zu meiner Zeit hatten z.B. viele Mütter gar keinen Führerschein, vom eigenen Auto gar nicht zu reden.
Also gab es gar keine Chance, mit dem Auto gebracht zu werden.
Was sagt uns das?
Nichts.
Menschen heute Dinge vorzuwerfen, die wir damals einfach gar nicht hatten, ist ja ziemlich sinnfrei.
Und schon unsere Zeit war ja bequemer als die Kinderzeit unserer Eltern.
Menschen haben auch mal in Höhlen gelebt. Ging auch.

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