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Lebensmittel-Test: Veggie-Wurst schneidet bei Stiftung Warentest schlecht ab
imago/ epd

Wurst aus Tofu oder Fleisch aus Seitan - das mögen viele Veganer und Vegetarier. Doch laut Stiftung Warentest konnten in manchen Produkten bedenkliche Stoffe nachgewiesen werden.

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playintime 28.09.2016, 16:30
30.

Zitat von dennis.goldmann
Bei mir schneidet Veggie-Wurst auch immer schlecht ab. Ist eben kein Fleisch drin ...
Bei mir schneidet sie nicht schlecht ab. Ich kaufe keine. Wenn ich mich schon vergifte, soll´s wenigstens schmecken.

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vaporix 28.09.2016, 16:37
31.

Zitat von Marillax
MMh, lecker und gesund!? Mir konnte außerdem bis jetzt noch niemand erklären, warum vegetarische Produkte z. B. Wurst oder Schnitzel (= Fleisch!!!) heißen, obwohl diejenigen, welche vegetarische Produkte verzehren ja darauf bestehen, dass Fleischprodukte ach so ungesund sind. Das passt einfach nicht!
Mein persönliches Aha-Erlebnis: Im Kühlregal eines Supermarktes wurde "Vegane Fleischwurst" angeboten. Manche Leute kann man einfach nicht ernst nehmen.

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monolithos 28.09.2016, 16:42
32. Aufklärung

Zitat von angst+money
Gähn. Jedesmal dieser Spruch. Antwort in Kurzfassung 1. na und? 2. Wer isst denn naturbelassenes, unzubereitetes Fleisch? Stattdessen: 3. Schnitzel (als Brot getarnt), Wurst-'Salat', Wurst (was genau ahmt die eigentlich nach?), Fleischpflanzerl..., und dann noch: 4. alkoholfreies Bier, E-Zigarette - who cares
Zu 2: Ich! - Zu 3: Das Schnitzel ist kein als Brot getarntes Fleisch, sondern die Panade fungierte als Ersatz für Gold. Aus "Die Geschichte des Schnitzels": "Die Vorläufer des panierten Schnitzels lassen sich bis in das neunte Jahrhundert n. Chr. zurückverfolgen. An der Tafel des oströmischen Kaisers Basileus in Byzanz wurden besonders wertvolle Fleischstücke mit Blattgold überzogen. Auf diese Weise reichte man dem Kaiser zur Ehrerbietung „goldenes Fleisch“. Später übernahmen Adelige und Reiche diese Prunkgeste, bis sie schließlich 1514 verboten wurde. Weil Gold jedoch schon immer teuer und begehrt war, haben findige Bürger das Blattgold durch eine goldgelbe Hülle aus Semmelbröseln ersetzt. Dieser Brauch verbreitete sich schnell durch byzantische Juden, arabische Händler und andere Kulturträger nach Nordafrika, Südeuropa und langsam weiter bis in den Norden. Besonders im reichen Mailand zeugte diese Art der Speisenzubereitung vom hohen Ansehen der Gastgeber. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts wurde diese Mailänder Spezialität, das „Cotoletta Milanese“ nach Wien gebracht, angeblich vom legendären Feldherrn und Feinschmecker Radetzky.". Und so kennen wir es heute als "Wiener Schnitzel". Ich will ja nicht behaupten, Vegetarier wären kulturlose Banausen. Aber den Spieß haben Sie etwas zu plump umgedreht! Ansonsten: Salat als Pflanze ist von Salat als Gericht zu unterscheiden. Das Wort ist halt doppelt belegt. Auch "insalata caprese" (aka Tomate-Mozzarella) hat nichts mit der Salatpflanze zu tun, obwohl es immerhin von Lactovegetariern als Salat anerkannt wird. Zu "Fleischpflanzerl" darf ich aus https://de.wikipedia.org/wiki/Frikadelle#Bezeichnungen zitieren: "Die vornehmlich in Altbayern übliche Bezeichnung Fleischpflanzerl entwickelte sich aus der Bezeichnung Fleischpfannzelte. Zelte ist ein altertümlicher Ausdruck für einen flachen Kuchen, der sich auch in Bezeichnungen wie Lebzelte für Lebkuchen erhalten hat. Fleischpfannzelte bezeichnete also einen flachen Fleischkuchen aus der Pfanne.". Wurst soll nichts nachahmen, sondern ist einfach eine Art der Zubereitung von Fleisch, so wie Pommes frites oder Kroketten Zubereitungsvarianten von Kartoffeln sind. - Zu 4: Der Vergleich zu alkoholfreiem Bier ist etwas zu weit hergeholt: Ethanol ist ein Nerven- und Lebergift. Die Entfernung giftiger Substanzen aus Nahrungsmitteln ist grundsätzlich zu befürworten. Der Verzicht auf Nahrungsbestandteile tierischer Herkunft hingegen führt zu keiner nachweisbaren Gesundheitsförderung, sondern ist allenfalls ethisch begründet, was aber nicht erklärt, warum man das, was man auch ethisch / ideologischen / religiösen Gründen ablehnt, nachahmt. Ich gehe doch auch nicht mit Rote-Beete-Saft als Messweinersatz zum Abendmahlsgottesdienst, wenn ich die Lehren der christlichen Kirchen ablehne.

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vaporix 28.09.2016, 16:43
33.

Zitat von gebimmel
sie werden es also nie verstehen..mhh..das spricht ja nicht unbedingt für sie, wenn sie das schon so ausschließen...es ist eigentlich gar nicht so kompliziert. Viele Vegetarier und Veganer wollen auf den Geschmack von Fleisch schlicht nicht verzichten. So einfach ist das.
Warum essen sie dann Zeug, das nach alten Autoreifen schmeckt? Fleisch schmeckt dann doch ein bisschen anders.

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monolithos 28.09.2016, 16:44
34.

Zitat von gebimmel
sie werden es also nie verstehen..mhh..das spricht ja nicht unbedingt für sie, wenn sie das schon so ausschließen...es ist eigentlich gar nicht so kompliziert. Viele Vegetarier und Veganer wollen auf den Geschmack von Fleisch schlicht nicht verzichten. So einfach ist das.
Und warum wird man dann Vegetarier?

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birgitherden 28.09.2016, 16:45
35. Aggresive Fleischesser

Zitat von gebimmel
Wo genau liegt eigentlich euer Problem, dass ihr einem Veganer oder Vegetarier eine Fleischalternative missgönnt?! Es ist nun einmal leider so: Die Produktion von Fleisch- und Wurstwaren geht mit großem Tierleid einher. Das kann man gerne ausblenden und überhaupt soll jeder gerne für sich selbst entscheiden, wie er das mit seinem Gewissen vereinbart. Wenn ich mich entschließe, aus diesem Grund auf den Konsum von Fleischprodukten zu verzichten, ist das mein gutes Recht. Und wenn ich dennoch mal Lust auf den Geschmack oder die geschmackliche Konsistenz von Fleisch habe und/oder keinen Bock auf Gemüse und/oder einfach etwas auf den Grill legen will, dann mach ich das mit einem vegetarischen Ersatzprodukt. Fertig. Der Sachverhalt ist eigentlich relativ simpel. Man bekommt einen teilweise sehr zufriedenstellenden Geschmack und das ohne, dass dafür ein Tier geschlachtet werden musste. Wo genau ist das Problem?!
Das Problem ist das latent schlechte Gewissen der Fleischesser, auch wenn diese das natürlich nie zugeben würden. Die gehässigen und weitgehend unlogischen Kommentare hier legen ein beredtes Zeugnis davon ab.

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cubensos 28.09.2016, 16:50
36.

immer die gleiche Leier. Ich selbst esse gerne und viel Fleisch. Trotzdem habe ich die sehr einfache Erkenntnis gewonnen, dass die Form von Wurst und Schnitzel praktisch sind und deswegen imitiert werden. Vegetarier wollen eiweissreiche Nahrung am Grill und in der Pfanne. Dafür sind diese Formen praktisch. Es geht ni ht um die Imitation von Fleisch. Oder gibts etwa vegane Hühnerflügel zu kaufen?

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monolithos 28.09.2016, 16:53
37.

Zitat von DorianH
Ihnen scheint der Unterschied zwischen vegetarisch und vegan nicht ganz klar zu sein, hab ich das Gefühl....
Ich glaube eher, Sie kennen die (ursprüngliche!) Bedeutung der Begriffe "vegetarisch" und "vegan" nicht. "Vegetarisch" ist eine Ernährung ausschließlich auf pflanzlicher Basis. Deswegen gibt es ja auch die Begriffe "ovo-vegetarisch" (Eier erlaubt), "lacto-vegetarisch" (Milchprodukte erlaubt) oder "pescetarisch" (Fisch erlaubt). Das ist aber alles nicht echt vegetarisch (was heute meist als "vegan" bezeichnet wird). "Vegan" hingegen bezeichnet eine Lebensweise, die auch über die Ernährung hinaus (!) auf tierische Produkte oder Dienstleistungen im Zusammenhang mit Tiergefangenschaft verzichtet (keine Lederschuhe, keine Ledersofas, kein Zirkusbesuch, kein Zoobesuch, keine Tierversuchs-Kosmetika etc.). In letzter Zeit driftet der Begriff "vegan" aber immer mehr in die Ernährungsecke ab, weil er einfach hipper klingt als "vegetarisch".

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bekassine 28.09.2016, 16:53
38. Eines werde ich gewiss nicht kaufen,

Fleisch- und Wurst-Ersatz von ansonsten Fleisch. und Wurstkonzernen.
Deren Wurst dürfte mit den selben "leckeren" Zutaten hergerichtet werden, wie sie dann in fleischfreien Produkten zu finden sind. Ich greife lieber auf die Produkte von den Pionieren zurück und die sind ja offenbar nicht getestet worden.
Also, Leute, regt Euch ab.
Ihr jedenfalls esst den selben Müll und richtet dabei noch unendliches Tierleid an.

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jujo 28.09.2016, 16:56
39. ....

Vorab wir sind und bleiben Fleischesser.
Hier in Schweden gibt es von Findus vegetarische "Sköttbullar" (Fleischklöschen) die sind wirklich lecker, eine Alternative zu den richtigen. Alles was ich bislang an Fleischersatz Produkten gegessen habe war nach dem Probieren Schluß. Das schmeckt einfach nicht!

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