Forum: Gesundheit
Legalisierungsprozess: Uruguays Apotheken verkaufen Cannabis
ICC/ DPA

Ausgewählte Apotheken in Uruguay werden ab Juli neben Pflaster und Antibiotika auch Cannabis im Sortiment haben. Die Bürger können sich dort mit bis zu zehn Gramm pro Woche versorgen - zu Niedrigpreisen.

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butzibart13 18.05.2017, 19:24
20. Ein interessanter Staat

Ein ehemaliger linker Präsident aus der Tupamaruszene, Mujica, der sich nicht zu schade war, seine armen Verhältnisse darzustellen, und jetzt ein Krebsspezialist, Vazquez, als Präsident, zeigen einfach den Werdegang der Zulassung von Cannabis auf. Eine sehr restriktive klare Zulassung ohne ein Regulierungswahn für Deutschland, wie sie auch im medizinischen Bereich ja schon erfolgt ist, ist sinnvoll. Die Gefahren sind trotzdem nicht zu unterschätzen (Abhängigkeit, späte Flashbacks), gelten aber auch für Alkohol

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Zuversicht 18.05.2017, 20:10
21.

Zwar wird es demnächst für Apotheken möglich sein Cannabis zu verkaufen, die wenigsten werden es aber machen. Grund: Hohe bürokratische Hürden und die Gefahr von steigenden Raubüberfällen.
Ach ja, und auch nur die Einwohner Uruguays bekommen sie. Ausländer sind davon ausgenommen.

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isikat 19.05.2017, 08:18
22. Bravo Uruguay

Fortschrittlicher als Deutschland. Hier kommen nicht mal Schwerstkranke mit chronischen Wahnsinns-Schmerzen problemlos an Cannabis, obwohl es nachweislich auf natürliche Art besser und schonender helfen würde als jede Chemie. Die Hürden, an Cannabis zu kommen, hindern Ärzte und Apotheker daran, dem Patienten zu helfen. Keiner will die Bürokratie, die damit zusammenhängt, auf sich nehmen und letztendlich zählt der Mensch bei uns nichts mehr. Es geht nur noch darum, mit möglichst wenig Zeit möglichst viel Geld zu verdienen - auch bei den Ärzten. Also gibt es in Deutschland kaum Chancen, medizinisches Cannbis für Schwerkranke zu bekommen, da sie immer beim Arzt betteln gehen müssen, der überhaupt keine Lust hat, sich mit zusätzlicher Arbeit oder Rechenschaft zu belasten.

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dadamien 19.05.2017, 08:30
23. @ 20

Mir ist immer ein Rätsel wie man auf gewisse Annahmen kommt. Ich bin ja immer für eine gepflegte Diskussion, aber bitte... Es gibt keine wissenschaftlich erwiesene flashbacks im Bezug zum Cannabis. Dieses Ammenmärchen wurde von Cannabis Gegnern in die Welt gesetzt, gestützt auf höchst bedenklichen Praktiken, die gerne mal in der Diskussion um Cannabis in "wissenschaftlichen" Studien angewandt wurden, um die Schädlichkeit von zu "beweisen ". Einfach mal googlen, ist zum Teil sogar schon fast lustig. So etwas wie flashbacks existiert zwar, es kann aber kein direkter Bezug zum Cannabis hergestellt werden.

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vitalik 19.05.2017, 12:31
24.

Zitat von manicmecanic
Entweder Sie wissen nicht wovon Sie reden oder betreiben fake news propaganda.Die Zahlen finden sich leicht im net,es sitzen sehr wohl in den USA eine große Zahl deshalb ein.Zu Ihrem im anderen Post gebrachten Argument,es ist also besser wenn man dem organisierten Verbrechen nicht ein Geschäft wegnimmt?Das propagieren Sie ja mit Ihrem Vergleich.Gras ist trotz allem immer noch ein dicker Posten beim Geschäft der Mafia.
Ich propagiere hier nichts. Sie interpretieren irgendwas in meine Kommentare rein. Zeigen Sie mir die Stellen, wo ich geschrieben habe, dass es besser ist nichts gegen das organisierte Verbrachen zu tun. Mir geht es um die Euphorie, die hier verbreitet wird. Die Auswirkungen eine Legalisierung auf das kann man wohl kaum abschätzen oder können Sie hierzu irgendwelche Zahlen nennen, die von Ihnen genanntes "Polster" untermauern? Nicht dass Sie am Ende "FAKE NEWS PROPAGANDA" betreiben.

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