Forum: Gesundheit
Leitungswasser: Verblödet durch verbleite Rohre?
DPA

Jahrelang hat Kolumnist Frederik Jötten täglich literweise Leitungswasser in sich reinlaufen laufen und behauptet, es sei das gesündeste Nahrungsmittel der Welt. Dabei hat er die Bleirohre vergessen.

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felisconcolor 06.11.2014, 09:55
1. Ach ja

immer wieder die bösen Bleirohre.
Erstens sind verkalkte Bleirohre so geschützt wie alle anderen Rohre auch. Zweitens sollte man das Wasser ganz einfach etwas laufen lassen bevor man trinkt. Dadurch verringert sich der Bleigehalt im Wasser auf Nahe Null. Und drittens, ja kann man Bleirohre auch mal austauschen. Aber deswegen Schnappatmung zu bekommen und sich den Rücken mit dem Schleppen von Wasserkisten kaputt zu machen ist vollkommen überzogen. Aber zumindest urdeutsch.

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roithamer 06.11.2014, 10:12
2. Hammer,

wir haben jetzt schon Angst vor ein Meter langen Bleirohren!

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meimei 06.11.2014, 10:15
3.

Zum #1, naja, er hat halt immer so posaunt, und genau solche Anmerkungen ignoriert.

Sonst ja, natürlich. So lange die Bleirohre bzw. die Kalkschicht intakt ist, und man wie sie sagen es laufen* lässt... sollte Blei zumindest nicht übermäßig gefährlich werden. Obs am Ende ungesünder ist als eine Plastikfalsche, wer weiß das wirklich. (mit 100% Sicherheit ;) )

Wenn aber schon Bauarbeiten statt finden, nicht mal unbedingt bei den Bleirohren, aber in deren Nähe, und erst recht wenn diese gerade teilweise ausgetauscht werden - könnte ich mir als Nicht-Fachmann schon gut vorstellen, dass die Kalkschutzschicht gefährdet ist.

Mich würde Konzentration in der Wohnung interessieren, und müsste glatt mal selber überlegen, was es bei uns gibt.

Ich gehöre zur Fraktion Plastikfalsche, wobei der Kaffee und Tee aus der Leitung kommt.


*aber wie viel soll man denn laufen lassen? Wenn z.B. 100 Liter vom Außenanschluss bis zu z.B. der Wohnung im Bleirohr sind. Mir erscheint dieses "laufen lassen" deswegen auch ein bisschen Psychologie ;)

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herrdainersinne 06.11.2014, 10:18
4. Klarer Fall........

....... von Problemsuche im übersättigtem Wohlstandsleben.

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Astir01 06.11.2014, 10:19
5. Man sollte zumindest ein paar Meter drin lassen.

Dann hat man nämlich eine plausible Ausrede für Reizbarkeit, Nervosität und Vergesslichkeit bis hin zu offensichtlicher Dummheit, und muss sich dafür nicht an die eigene Nase fassen.

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wermoe 06.11.2014, 10:21
6. Wenn es denn Mineralwässer wären,

es gab Zeiten, da durfte sich nur Mineralwasser nennen,
wenn es mindestens 1.000 mg Mineralien enthielt ...
Davon sind die meisten "Mineralwässer" weit entfernt, ergo, alles nur Geldschneiderei !

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grindwinder 06.11.2014, 10:22
7. Als Gebirgskind

... und nun Mieter einer Großstadt-Dachgeschosswohnung fiel mir die schlechte Trinkwasserqualität frühzeitig auf. Mineralwasser kam nie als globale Alternative in Frage (siehe diverse Tests), ich musste also Filtermöglichkeiten finden. Ohne großartig Werbung machen zu wollen, möchte ich auf diesen Test hinweisen:

http://wasserfilter24.com/PrufberichtAcala-QuellWasserfilter.pdf

Ich bin mit meiner Wasserqualität seit dem mehr als zufrieden. Inwiefern dies Einbildung (oder gar Esoterik) sei, werden hier sicher andere beurteilen. Interessant (und markant) empfinde ich jedenfalls auch die Reaktion meiner Zimmerpflanzen auf dieses Wasser.

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HaPee 06.11.2014, 10:34
8. Verblöden durch Blei im Trinkwasser?

Ich denke, da gibt es ganz andere Verblödungsgefahren. Z.B. wenn man sich derartige Artikel zu oft genehmigt. Er liest sich für mich wie eine Mischung aus Abenteueraufsatz der Sorte "Mein schönstes Ferienerlebnis" und "Ungerechte, grausame Welt". Ohne ihn zu kennen: Der Verfasser wird weder an den Folgen der PET-Flasche noch an vermeintlichen Bleirohrvergiftungen nach Trinkwassergenuss aus der Leitung sterben. Eher könnte seine pathologische Lebensangst ihm Jahre stehlen. Früher Tod durch Schiss vorm Sterben. Das hat doch mal Gesicht, oder?

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hansulrich47 06.11.2014, 10:37
9. Gruss von Bodo Bach:

Ich hätt' gern emal e Problem!
Ein altes Bleirohr ist defintiv kein Problem, genauso wie die PET-Flasche. Im gealterten Rohr liegt soviel Kalk über dem Blei, da löst sich nichts. Im PET ist weder Weichmacher noch etwas 'Hormonartiges'. Deshalb wird PET verwendet und nicht PVC oder ein anderer Kunststoff, der sich nur mit Hilfe von Zusatzstoffen extrudieren lässt!
Früher hat man Bleirohr und Eisenrohre kombiniert, da korrodiert das Eisen. Wegen der Korrosion an den Verbindungsstellen ist es wenig sinnvoll Kupferrohr und Bleirohr zu kombinieren. Das wäre eine gute Frage an den Vermieter: Welches Material hat der Installateur beim Renovieren verwendet?

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