Forum: Gesundheit
Leitungswasser: Verblödet durch verbleite Rohre?
DPA

Jahrelang hat Kolumnist Frederik Jötten täglich literweise Leitungswasser in sich reinlaufen laufen und behauptet, es sei das gesündeste Nahrungsmittel der Welt. Dabei hat er die Bleirohre vergessen.

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AllesKlar2014 06.11.2014, 11:03
10. Tatsache ist,

Blei ist ein "Minithema". Relevant, aber nicht allein. Unsere Wasserwerke stehen deshalb vor der Privatisierung weil die Einführung der Klärstufe 4 > 200 MRD. kosten würde. Tatsache ist auch, dass die Wasserwerke überhaupt NICHTS wissen, da Analysen über pharmazeutische Rückstände, Metabolite oder zufällig das lokale Krankenhaus mal wieder die Schleusen öffnet.. etc. überhaupt nicht durchgeführt werden. ERGO: Was da aus dem Kran kommt... ist absolut ein reines Lotteriespiel. Saures Mineralwasser aus Flaschen ist da nicht unbedingt die gesundheitlich bessere Alternative. Glücklich kann sich nur derjenige schätzen, der irgendwo in den Bergen über 1000 Meter reinstes Gebirgsquellwasser - wie seit Anbeginnn der Menschheit - zur Verfügung hat.

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quakiutel 06.11.2014, 11:05
11. Blei ist giftig!

Und selbst winzige Mengen sind schädlich. Sie accummulieren im Körper.
In allen alten Häusern müssen die Bleirohre entfernt
werden. Und in neueren - sofern hier verlegt - auch!
Auch verkalkte Rohre geben Blei an das Trinkwasser ab.

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wermoe 06.11.2014, 11:07
12. @9 10:37

Glauben sie einem alten Chemiker, Pet
( Polyethylenptherephtalat ) wäre ohne Weichmacher viel zu spröde ... Und die Weichmacher wirken wie Östrogene, weibliche Sexualhormone, das bedeutet, Knaben haben bereits als Fetus Fehlbildungen an den Genitalien, Männer verweiblichen schlichtweg, aber gleich sterben müssen Sie nicht, wenn Sie das tröstet ... Darauf ein "gesundes" Mineralwasser aus der praktischen PET - Flasche !

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schilling246 06.11.2014, 11:16
13. nicht nur Blei

Unser Trinkwasser läuft nicht nur durch Blei, sondern auch durch Kupferrohre. Aber was die meisten Menschen nicht wissen, dass es in Deutschland noch Millionen Kubikmeter Wasser durch uralte AZ Rohre fließt.
AZ = Asbestzement.
Das weiß ich nicht durch einen Wikipedia Eintrag, sondern ich kenne dies durch direkte Arbeit vor Ort. Seit über 30 Jahren sehe ich die Leitungen, durch die unser ach so gesundes, ach so geliebtes Trinkwasser fließt. Ich würde niemals Wasser direkt aus dem Hahn trinken!

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SchnurzelPuPu 06.11.2014, 11:17
14. Blei gibt es auch heute noch neu zu kaufen

wird Messing zugesetzt, damit es sich besser bearbeiten lässt. Hatte einen Billig-Wasserhahn neu verbaut und danach Blei im Trinkwasser. Nicht zu knapp, wenn man es frisch gezapft hat. Kinder lassen Wasser nicht laufen - blödes Argument. Ganz dumm wird es, wenn der Elektriker früher die Wasserleitung als Erde verwendet hat. Dann hat man eine schöne Bleibatterie zu laufen.
In England gab es mal einen Kriminalfall, da ist ein junger Mann an Bleivergiftung gestorben. Der hatte die Wasserrohre als Antenne für sein Radio benutzt, ist morgens als erster aufgestanden , hat die höchste Dosis abbekommen. Frau und Kinder hatten kein Problem.
Das Zeug muss raus.

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RedEric 06.11.2014, 11:28
15. Wasseratmung?

Zitat von schilling246
Unser Trinkwasser läuft nicht nur durch Blei, sondern auch durch Kupferrohre. Aber was die meisten Menschen nicht wissen, dass es in Deutschland noch Millionen Kubikmeter Wasser durch uralte AZ Rohre fließt. AZ = Asbestzement. Das weiß ich nicht durch einen Wikipedia Eintrag, sondern ich kenne dies durch direkte Arbeit vor Ort. Seit über 30 Jahren sehe ich die Leitungen, durch die unser ach so gesundes, ach so geliebtes Trinkwasser fließt. Ich würde niemals Wasser direkt aus dem Hahn trinken!
Vielleicht wäre es Sinnvoll gewesen in Wiki nachzugucken. Dann hätte man erfahren können, dass Asbest durchs einatmen gefährlich ist und nicht durchs trinken.

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dwg 06.11.2014, 11:29
16.

Zitat von schilling246
Unser Trinkwasser läuft nicht nur durch Blei, sondern auch durch Kupferrohre. Aber was die meisten Menschen nicht wissen, dass es in Deutschland noch Millionen Kubikmeter Wasser durch uralte AZ Rohre fließt. AZ = Asbestzement. Das weiß ich nicht durch einen Wikipedia Eintrag, sondern ich kenne dies durch direkte Arbeit vor Ort. Seit über 30 Jahren sehe ich die Leitungen, durch die unser ach so gesundes, ach so geliebtes Trinkwasser fließt. Ich würde niemals Wasser direkt aus dem Hahn trinken!
Solange Sie das Wasser nicht einatmen, besteht da kein Problem. Spaß beiseite, z.B. solche Rohre auseinander zu flexen ist ein übles Problem, durchfließendes Wasser ist jedoch absolut kein Problem.

Das Bleithema gehört eher in den Bereich Hysterie.

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Spon Bob 06.11.2014, 11:33
17. Also wirklich!

Diesem Märchen weiterhin zu glauben ist schon wirklich hirnrissig!
Unser Leitungswasser steht im internationalen Vergleich nicht wirklich gut da. Denn das ach so hoch gepriesene Kontrollsystem weist immense Lücken auf.
Man diskutiert über hormonähnliche Rückstände in Trinkflaschen und diktiert Richtwerte, doch werden diese Richtwerte im Leitungswasser überhaupt nicht angewandt.
Und wenn ein Bleirohr schon seit Jahren im Haus verbaut ist, können wir sicherlich davon ausgehen, dass die Belastung gleich null ist, da der entstandene "Firnis", der sich aus Kalk und weiteren Mineralien aufbaut, das Wasser vom Blei trennt.
Rückstände aus der Chemie, der Agrarwirtschaft, dem Fehlverhalten vieler Verbraucher, die alles ins Klo schmeißen, ist es zu verdanken, dass die Giftcocktails in unserem Leitungswasser immer kompliziertere Verbindungen eingehen ....doch weiß man davon?
Und natürlich sind die Mineralwässer aus der Flasche oftmals auch nur grenzwertig...daher!
Osmoseanlage ins Haus und aus die Maus.
Guten Durst!

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gunnarqr 06.11.2014, 11:36
18. Es dürfte nur noch wenige Bleirohre geben...

und falls doch sind die so alt und so verkalkt, dass das eher vernachlässigbar ist. Schlimmer ist, das auch Armaturen (auch die Teuren) Blei enthalten können. Daher: Immer erst mal Wasser kurz ablaufen lassen und dann erst nutzen.

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Heizing 06.11.2014, 11:49
19. Wasserfilter sind Blödsinn

Zitat von grindwinder
... und nun Mieter einer Großstadt-Dachgeschosswohnung fiel mir die schlechte Trinkwasserqualität frühzeitig auf. Mineralwasser kam nie als globale Alternative in Frage (siehe diverse Tests), ich musste also Filtermöglichkeiten finden. Ohne großartig Werbung machen zu wollen, möchte ich auf diesen Test hinweisen: http://wasserfilter24.com/PrufberichtAcala-QuellWasserfilter.pdf Ich bin mit meiner Wasserqualität seit dem mehr als zufrieden. Inwiefern dies Einbildung (oder gar Esoterik) sei, werden hier sicher andere beurteilen. Interessant (und markant) empfinde ich jedenfalls auch die Reaktion meiner Zimmerpflanzen auf dieses Wasser.
aus http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Sind-Wasserfilter-Keimschleudern-257045.html

Die Wasserwerke sind verpflichtet, den Haushalten einwandfreies Trinkwasser zu liefern. "Aus diesem Grund sind Wasserfilter grundsätzlich überflüssig", sagt daher auch Professor Franz Daschner, ehemaliger Direktor des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Freiburg. "In Deutschland gab es seit Jahrzehnten keinen Erkrankungsfall mehr durch Wasser aus den Wasserwerken", so Daschner weiter. Anders sieht es bei Haushalten aus, die sich aus einem eigenen Brunnen versorgen.

und

http://www.swr.de/marktcheck/geschaefte-mit-wasserfilteranlagen/-/id=100834/nid=100834/did=14039548/124r1s/index.html

Wasserfilter können bei falschem Gebrauch sogar die Wasserqualität verschlechtern. Trinkwasser ist ein verderbliches Lebensmittel, das schnell verkeimt, wenn es zu lange im Behälter „steht“ oder mit alten Filtern in Kontakt kommt. Deshalb sollte gefiltertes Wasser abgekocht werden, insbesondere wenn es für Kleinkinder oder Immungeschwächte bestimmt ist.

Die Bleileitungen wurden im übrigen nur in Norddeutschland verwendet und auch da schon seit Jahrzehnten nicht mehr eingebaut. Wer trotzdem noch welche hat und das Wasser kurz laufen lässt, setzt sich keiner Gefahr aus.

Und übrigens:

Das Trinkwasser wird wesentlich strenger kontrolliert als das Mineralwasser
Nach der Trinkwasserverordnung werden 33 Schadstoffe in unserem Leitungswasser geprüft, unter anderem Nitrat, Pestizide und eine Vielzahl von Bakterien.

Nach der Mineralwasserverordnung werden nur 10 Schadstoffe geprüft, Nitrat und Pestizide meist überhaupt nicht, nur wenige Bakterien, einmalig nach der Abfüllung, keine weitere Überprüfung.

Auch sind die Grenzwerte oft höher angesetzt, z.B. dürfen im Mineralwasser 50 µg/l Arsen enthalten sein, im Trinkwasser dagegen höchstens 10 µg/l Arsen sein; oder Mineralwasser: 50 µg/l Blei, im Trinkwasser 10 µg/l Blei.

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