Forum: Gesundheit
Leitungswasser: Verblödet durch verbleite Rohre?
DPA

Jahrelang hat Kolumnist Frederik Jötten täglich literweise Leitungswasser in sich reinlaufen laufen und behauptet, es sei das gesündeste Nahrungsmittel der Welt. Dabei hat er die Bleirohre vergessen.

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alex300 06.11.2014, 13:02
40. 4 liter wasser am tag...

das kann nicht gut gehen.
2 liter sind die maximale dosis.
danach werden aus dir die mineralien ausgewaschen. du bekommst schlechte haut und bruchige gefässe.
hirnschlag mit 40 wird immer wahrscheinlicher!

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schlamassel_hoch_12 06.11.2014, 13:03
41. PET+Blei=optimale Lösung

Für Männer bietet sich hier die optimale Lösung eines altbekannten Problems. Man wohne in einem Haus mit vielen Bleirohren. Dort fülle man Leitungswasser, das lange im Rohr stand, in PET-Flaschen ab und lagere es dann noch eine Weile. Dieses Gebräu aus Bleisud mit Östrogeneffekt trinke man regelmäßig in großen Mengen. Dadurch verweiblicht UND verblödet man. Das ist die Lösung für welche Probleme? Nun, man fördert seine weibliche Seite und kann der Frau/Freundin plötzlich ausdauernd zuhören und redet viel mehr mit ihr. Die Ehe/Beziehung wird ungeahnt harmonisch. Gleichzeitig verblödet man und muss sich danach nicht mehr an die endlosen Gespräche erinnern. Der frühe Tod schließt nebenbei die eigene Rentenlücke. Perfekt, oder?!

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Narn 06.11.2014, 13:30
42.

Zitat von HaPee
Ich denke, da gibt es ganz andere Verblödungsgefahren. Z.B. wenn man sich derartige Artikel zu oft genehmigt. Er liest sich für mich wie eine Mischung aus Abenteueraufsatz der Sorte "Mein schönstes Ferienerlebnis" und "Ungerechte, grausame Welt". Ohne ihn zu kennen: Der Verfasser wird weder an den Folgen der PET-Flasche noch an vermeintlichen Bleirohrvergiftungen nach Trinkwassergenuss aus der Leitung sterben. Eher könnte seine pathologische Lebensangst ihm Jahre stehlen. Früher Tod durch Schiss vorm Sterben. Das hat doch mal Gesicht, oder?
Ironie und unterschwelligen Spott in dem Artikel haben Sie aber auch geflissentlich überlesen...

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RogerRabit1962 06.11.2014, 13:38
43. Radonbelastung des Trinkwassers?

In einem Mietshaus haben die Mieter ein modernes Leitungssystem, bestehend aus Kunststoff (ob das besser ist, sei mal dahingestellt), aber das Haus steht in einer der radioaktivsten Gegenden Deutschlands.

Das Wasser dort ist (im Rahmen der zulässigen Grenzwerte) hoch belastet.

Ich empfehle (besonders dort) immer, eine Destillationsanlage zu benutzen. Sie entfernt zuverlässig ALLE Belastungen aus dem Wasser, Kaffee und Tee schmecken damit auch besser.

Ich habe aber -trotz Empfehlung- noch keine bei den Mietern gesehen.

Destillieren ist billiger als die PET-Flaschen.

Ich würde mir im Übrigen mehr Gedanken über den Weichmacher im PET als über das Blei machen.

Aber wenn das Blei das Denken schon so weit belastet hat, warum machen Sie sich noch Gedanken? In Kürze macht es Ihnen doch so oder so nichts mehr aus...

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observer2014 06.11.2014, 13:41
44. Au Backe!

Ein Bekannter von mir war hatte weder Bleirohre noch Übergewicht, war Nichtraucher und trank nur mäßig Alkohol, seine Ernährung war ausgewogen. Und? Nun er starb mit gerade einmal 68 Jahren. Und mein Nachbar in einem Mietshaus mit Bleirohren? Schwitzend und schnaufend schleppt dieser mit seinen geschätzten 110 kg kistenweise Bier in seine in der dritten Etage liegende Wohnung, in der er sich überwiegend auf dem Sofa sitzend eine TV-Sendung nach der anderen reinzieht. Er ist Raucher und eher ein Anhänger von Fast-Food und Fertiggerichten. Bei seinem Vierplatten-Herd nutzt er eigentlich nur eine Platte. Im Mai hatte der Nachbar Geburtstag. Es war sein 75. Mein Nachbar macht auf mich einen ausgeglichenen und zufriedenen Eindruck, der sein Leben so lebt wie er es für sich richtig hält. Ratgeber zu Leben, Ernährung und Gesundheit interessieren ihn nicht. Von der Meinung sogenannter Experten hält er wenig bis gar nichts - es sein denn sie sind so alt wie weiland Johannes Heesters und stehen selber als lebender Beweis für ihre angepriesenen Lebensweisen. Seitdem glaube ich nur noch Expertenmeinungen aus dem Munde von über Hunderjährigen. Seltsam nur, dass es auf einmal so still ist.

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Stefan_G 06.11.2014, 13:51
45. zu #14

Zitat von schilling246
Unser Trinkwasser läuft nicht nur durch Blei, sondern auch durch Kupferrohre. Aber was die meisten Menschen nicht wissen, dass es in Deutschland noch Millionen Kubikmeter Wasser durch uralte AZ Rohre fließt. AZ = Asbestzement. Das weiß ich nicht durch einen Wikipedia Eintrag, sondern ich kenne dies durch direkte Arbeit vor Ort. Seit über 30 Jahren sehe ich die Leitungen, durch die unser ach so gesundes, ach so geliebtes Trinkwasser fließt. Ich würde niemals Wasser direkt aus dem Hahn trinken!
Wobei hier nur die Bearbeitung dieser Rohre relevant ist. Also einfaches Durchflexen ist tunlich zu unterlassen, auch nicht mit Staubschutzmaske. Die Durchleitung von Flüssigkeiten ist aber völlig unbedenkklich.

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Stefan_G 06.11.2014, 13:54
46. zu #23

Zitat von akalvin
Warum zur Hölle...sollte jemand denn vier Liter Wasser am Tag trinken, der nicht in der Wüste Namib lebt oder am Hochofen arbeitet?
Im Sommer komme ich meist auch auf 3 Liter Leitungswasser + andere Getränke, im Winter eher 2 Liter + anderes. Fördert das Wohlbefinden ...

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Henry Jones Jr. 06.11.2014, 14:00
47.

Zitat von felisconcolor
immer wieder die bösen Bleirohre. Erstens sind verkalkte Bleirohre so geschützt wie alle anderen Rohre auch. Zweitens sollte man das Wasser ganz einfach etwas laufen lassen bevor man trinkt. Dadurch verringert sich der Bleigehalt im Wasser auf Nahe Null. Und drittens, ja kann man Bleirohre auch mal austauschen. Aber deswegen Schnappatmung zu bekommen und sich den Rücken mit dem Schleppen von Wasserkisten kaputt zu machen ist vollkommen überzogen. Aber zumindest urdeutsch.
Das einzige was hier urdeutsch ist, ist ihr Gemeckere.

Herr Jötten, Ihre Kolumne ist einfach die unterhaltsamste hier auf Spiegel. Ich lach mich jedesmal scheckig.

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Heizing 06.11.2014, 14:03
48. Prof. Daschner

Zitat von grindwinder
PS bzw. wissen wir das ja nicht erst seit gestern: Ob nun Umweltanalytiklabor oder Apothekenrundschau, zu jedem Test findet sich auch immer ein entsprechender Gegentest.
Der von mir zitierte Hygieniker Prof. Daschner ist einer der besten Hygieniker Deutschlands. Das Interview war halt leider in der Apothekenumschau veröffentlicht, ist dadurch aber nicht weniger wert. Wollte eben eine verlinkbare Quelle haben.

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konib 06.11.2014, 14:04
49. Glosse

Hallo? Herr Jötten schreibt hier eine Glosse. Wer seine Artikel verfolgt sollte das eigentlich wissen. Alle die das ernst nehmen, sollten einen Gang runterschalten

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