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Lügen für schnellen Arzttermin: "Klar bin ich privatversichert"
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Um schneller einen Termin beim Arzt zu ergattern, behaupten manche Kassenpatienten am Telefon, sie seien privatversichert. Ein Verbraucherschützerin erklärt, wieso sich das nicht auszahlt.

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marcaurel1957 27.11.2015, 16:29
70.

Zitat von SchneiderG
"Vollkaskoversicherung" ? Sie sind doch kein Auto ?
Nö, das nicht, trotzdem habe ich eien Versicherung, die alle Kosten übernimmt.....eien Vollkasko eben!

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marcaurel1957 27.11.2015, 16:33
71.

Zitat von MatthiasPetersbach
Ich hab ja immer mehr das Problem, daß ich den Eindruck habe, hier in Baden leben wir in nem Schlaraffenland. Nicht nur bei diesem Thema. In der Tat wurde ich (freiwillig pflichtversichert - die ......
Wenn Sie dem Metzger das 2-3 fache zahlen, wird er vermutlich spezielle Öffnunsgzeiten für Leute wie Sie einrichten...und für besonders attraktive Metzgereifachverkäuferinnen sorgen....wenn ich Metzger wäre, würde ich das jedenfalls tun.

Das bedeutet nicht, dass andere schlechteres Fleisch bekommen

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capote 27.11.2015, 16:35
72. Viel wichtiger als alles Geld ist...

...zu wissen, wo es was gibt. Der Fürst von Thurn und Taxis hat sich bei Oberchef aller Professoren der Uniklinik in München behandeln lassen, ein paar Tage nach der Bypassoperation war er tot und dann kam heraus, der Oberste Chef aller Professoren hatte überhaupt keine überlebenden Patienten, die er am Herzen operiert hatte.

Als GKV hätte er den Kurpfuscher nicht mal zu Gesicht bekommen und länger gelebt.

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spon-facebook-10000216344 27.11.2015, 16:40
73. na und

seid Ewigkeiten herrscht Subsidiarität, denn die Kassenhonare sind ein Witz. Ich bin froh, dieses System verlassen zu haben. Nur noch wenige Privatpatienten und ich war saniert, und danch Tschüss Pleitedeutschland. Schöne Grüße aus Vancouver.

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Here Fido 27.11.2015, 16:41
74.

Zitat von tw1974
Ich finde das GKV-System im Prinzip gut, allerdings stört mich, dass jemand, der aufgrund seiner Lebensweise höhere Kosten verursacht (z.B. stark übergewichtig ist, raucht, trinkt), von den GKV-Mitgliedern subventioniert wird, die auf ihre GEsundheit achten. In diesem Punkt finde ich das PKV-System mit Risikoaufschlägen besser, weil fairer und in meinen Augen auch sozial gerechter.
Das stört Sie also.

Mich würde stören wenn es soweit käme, dass im Zuge eines "gerechten" Betragssatzes unsere Lebensverhältnisse ausgeschnüffelt werden müssten nur damit Leute wie Sie nicht denken müssen, für andere zu zahlen.

Dieser mega-dämliche Vorschlag fehlt in keiner Diskussion über KK. Glauben Sie, es gäbe eine Formel die alle möglichen Risiken mit einen Betrag versehen könnte? Was ist mit genetischer Disposition?

Was für ein Unsinn! Konsequenter Weise könnten Sie die KK ganz abschaffen und jeder zahlt selbst wenn er krank ist. Das wäre 100% gerecht. Solidarität war gestern.

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didi2212 27.11.2015, 16:44
75.

Ich bin seit ca.50 Jahre privatversichert und habe festgestellt, dass Ärzte, die noch ihren Beruf als Idealist und nicht als Finanzjongleur ausüben, keinen Unterschied zwischen privat und gesetzlich Versicherte machen. Sie sind ehrlicher, was die Rechnung betrifft - und sehr oft fachlich qualifizierter als die Schaumschläger, die anhand der Beschwerden erst einmal die für sie lukrativste Therapie ausloten. Man erkennt sie daran, dass man als Privatpatient auch schon mal auf einen Hocker in der überfüllten Praxis
Platz nehmen muss und auch nicht vorrangig zum Sprechzimmer gebeten wird.

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tw1974 27.11.2015, 16:54
76.

Zitat von Here Fido
Das stört Sie also. Mich würde stören wenn es soweit käme, dass im Zuge eines "gerechten" Betragssatzes unsere Lebensverhältnisse ausgeschnüffelt werden müssten nur damit Leute wie Sie nicht denken müssen, für andere zu zahlen. Dieser mega-dämliche Vorschlag fehlt in keiner Diskussion über KK. Glauben Sie, es gäbe eine Formel die alle möglichen Risiken mit einen Betrag versehen könnte? Was ist mit genetischer Disposition? Was für ein Unsinn! Konsequenter Weise könnten Sie die KK ganz abschaffen und jeder zahlt selbst wenn er krank ist. Das wäre 100% gerecht. Solidarität war gestern.
Es geht weder um Ausschnüffeln, noch darum, alle Risiken in allen EInzelheiten abzubilden. Es geht darum, dass jemand, der durch sein Verhalten ein Risiko (z.B. einer Erkrankung) wesentlich erhöht, dieses Risiko nicht auf die Allgemeinheit abwälzen können sollte.

Das könnte man durch entsprechende Tarife, Risikoaufschläge, Selbstbehalte oder wie auch immer organisieren.

Ich wüßte nicht, warum dieser Vorschlag "mega-dämlich" sein sollte.

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olli118 27.11.2015, 16:58
77. Die

Als ich vor paar Jahren erstmals einen akuten, allergisch bedingten Asthmaanfall hatte und trotz der vom Hausarzt verschriebenen Medikamente kaum noch Luft bekam, versuchte ich "auf die Schnelle" einen Termin beim Lungenfacharzt zu bekommen. Überall die Frage, privat oder gesetzlich. Eine der Damen bot mir dann einen Termin in 3 Monaten an - bei akuter Atemnot! Bin sicher, privat hätte ich am gleichen Tag noch was bekommen. Fand dann nach zig Telefonaten einen Arzt, der mich dann am gleichen Tag doch noch behandelte und richtig medikamentös einstellte - und nach ein paar Tagen war ich mehr oder weniger beschwerdefrei. Eine Regelung, die sicherstellt, dass auch Kassenpatienten zeitnah behandelt werden, ist in der Tat längst überfällig.

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durchfluss 27.11.2015, 17:05
78.

Zitat von marcaurel1957
Wo wollen Sie den Fachleute für Krankenhausversorgung herbekommen, wenn nicht aus Krankenhäusern, wo wollen Sie Fachleute für pharmazeutische Fragstellungen herbekommen, wenn nicht aus der Pharmaindustrie, wo wollen Sie Fachleute für medinzinische Fargen herbekommen, wenn nixht aus der Ärzteschaft? Wie wollen Sie versicherungsrchtliche Problem lösen, ohne das Wissen der kassen? Unser Gesundheitsystem ist teuer abwr es ist eines der besten der welt...es gibt jedem Bürger zugang zur modernsten Medizin....wenn auch nicht jeder im Wartezimmer mit den Ledersesseln platz nehmen darf u d manche etwas länger warten
Unser Gesundheitssystem ist teuer und gut, da gebe ich Ihnen Recht. Aber es könnte gut bleiben und weniger teuer sein, wenn es nicht zum Selbstbedienungsladen einiger Beteiligter verkommen wäre. Sie glauben wirklich man könnte nicht ein System "unabhängiger" Experten herausbilden - das finde ich ziemlich pessimistisch und angesichts der Probleme die unser Gesundheitssystem durch die "abhängigen" Experten hat auch merkwürdig.

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tw1974 27.11.2015, 17:05
79. Sie haben nicht Unrecht

Zitat von hasenfuss27
Ob das wirklich fairer und sozialer ist, weis ich nicht... Sie müssten dann im Gegenzug jemandem der keinen Sport treibt auch anrechnen, dass er nie beim Skifahren einen Beinbruch erleiden wird und im Schnitt 5 bis 10 Jahre früher komplett aufhört, Leistungen zu beziehen. Raucher müssten sie bei der Pflegeversicherung entlasten, weil die Wahrscheinlichkeit dass ein Raucher als 80jähriger mit Demenz im Pflegeheim sitzt signifikant geringer ist als bei einem marathonlaufenden Nichtraucher. Sozial wird das ganze doch erst dadurch, dass man solche "Kleinigkeiten" und persönliche Risiken der Einzelnen ausklammert und die Gesamtheit betrachtet.
Sie haben Recht. Insbesondere beim Rauchen ist der Effekt auf das Gesunheitssystem und die Sozialkassen umstritten.

Das "Kleinigkeiten" nicht berücksichtigt werden, versteht sich von selbst.

Mir geht es darum, dass man Risiken, die man durch sein Verhalten eingeht, nicht so ohne weiteres in vollem Umfang auf die Gemeinschaft umlegen können soll. Wenn Sie z.B. stark übergewichtig sind, Risikosportarten betreiben, etc. sollten SIe das Risiko zum Teil selbst tragen. DAs kann man über erhöhte Beiträge/Risikoaufschläge oder auch SElbstbehalte organisieren.

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