Forum: Gesundheit
Marlene Mortler über Drogen: "Ich mag Kontrollverlust nicht"
DPA

Marlene Mortler hat am Donnerstag den Suchtbericht 2016 vorgestellt. Im Interview spricht die Drogenbeauftragte der Bundesregierung über eigene Erfahrungen mit Alkohol und die Utopie einer Gesellschaft ohne Süchte.

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Klaus Klammer 09.06.2016, 15:57
10. Einfach geil

Lediglich ein paar Bierflaschen und Kippen stehen zwischen uns und dem Paradies. Alle Abstinenzler sind bereits im Himmel. So die CSU nur will entwickelt Deutschland (oder zumindest Bayern) sich zum Garten Eden. Da wird ja der Papst persönlich neidisch.

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rst2010 09.06.2016, 15:57
11.

ja, sogar richterlich festgestellt.

kontrollverlust verbindet man i.a. mit alkohol. weniger mit cannabis, auf deutsch: hanf.

rauchen im auto ist ebenso schädlich für anwesende kinder, wie die beliebten duftbäumchen, von dem gestank kann ein baby ersticken.

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SchwedenSkydiver 09.06.2016, 15:57
12. Weltfremde und Bigotte Politiker...

...wie Frau Mortler sorgen dafür, dass alte Dogmen bestehen bleiben und Probleme nicht gelöst werden. Ich würde mich freuen, wenn der Posten der/des Bundesdrogenbeauftragten nicht mehr im Zuge von Postengeschacher vergeben werden, sondern mit kompetenten Leuten besetzt werden. Süchte und Zwänge in der Gesellschaft sollten ernst genommen und auch so behandelt werden. Die Realität zeigt uns, dass der Mensch nach "Rausch" strebt. Dann bitte doch kanalisieren...selbst Frau Mortler drückt im Interview aus, Ihre Sucht/Genuss zu Zigaretten lediglich zu unterdrücken. Wann wacht sie endlich auf und erkennt das? Frau Mortler ist fachlich sicher die schwächste Person auf diesem Posten. Mit Ihrer Vita hätte sie in der realen Welt nie eine Chance im Bereich Sucht.Ich bin es leid, dass weiter auf alten Phrasen rumgekaut wird, anstatt die Aufgaben progressiv anzufassen. Steuerverschwendung bei der Jagd auf Dinge, die die Menschen "sowieso" machen. Die Bevormundung der Bürger wird langsam unerträglich! - Ich hoffe ich darf als Rentner noch selbst entscheiden, ob ich mich zu Tode quarze, saufe oder kiffe. Nur der Pharmaindustrie möchte ich die Rente nicht alleine in den Rachen werfen.

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skr72 09.06.2016, 15:59
13. Im Freizeitbereich gehört Cannabis weiterhin verboten.

So einfach ist das, was nicht erlaubt ist gehört einfach verboten. Und wenn dann Leute an Legal-Highs sterben, dann sind diese selber schuld. Sollen diese halt Bier saufen, dann sterben diese nicht gleich.

Was mich interessieren würde, ob die vielen Drogentoten, welche ja alle vermeidbar wären, oder die vielen anderen Hundetausende Drogenkriegsopfer und -geschädigte, welche vollkommen überflüssig sind, irgendwelches schlechtes Gewissen bei dieser Person erzeugt, oder ob bei ihr gilt: Der Zweck heiligt die Mittel.

Wollen wir hoffen, dass diese Ignoranz noch Spätfolgen im Schuldbewußtsein bei Fr. Mortler auslöst, über welche sich die heute Geschädigten später noch mal sehr freuen können. Die darf aber mal sehr oft in die Kirche zu beten kommen, wenn ihre Schulden vergeben werden, wenn man alleine die Zehntausende zerstörter Existenzen und die vielen Toten da mit einberechnet, welche dieser Frau ja offensichtlich nicht weiter interessieren!

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ijf 09.06.2016, 16:03
14. Vorschlag

Frau Mortler hat das Alter für vorgezogenen (Un-)Ruhestand erreicht. Warum verabschiedet sie sich nicht langsam von ihren gesundheitsapostolischen Visionen für Deutschland und seine (un)kontrollierten Bürger - und geht, analog zu den Senioren Business Angels als ehrenamtliche Suchtbetreuerin im bayrischen Landtag auf Mission zu mehr Selbstkontrolle und weniger Drogen? Da wartet offenbar zahlreiche Klientel auf sie... mit Schlagbauer kann sie gleich anfangen...

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peterparca 09.06.2016, 16:07
15. Trauerspiel

Diese Drogenbeauftragte ist wirklich ein Armutszeugnis der deutschen Politik. Alle Welt bewegt sich weiter und stellt u.a. fest, dass die Prohibition der Drogen nicht nur gescheitert, sondern unfassbar viel Leid in die Welt getragen hat (z.B. Mexiko).
Kiffen wird in Uruguay und den USA quasi erlaubt, weil man festgestellt hat, dass es nicht annähernd an die Gefahren von Alkohol und andere harte Drogen herankommt. Tote gibt es ebenfalls nicht zu beklagen.

Frau Mortler selbst reklamiert für sich ein Recht auf Rausch, mag aber keinen Kontrollverlust, weil sie damit nicht umgehen kann. Dies anderen zuzugestehen, ist nicht ihr Ding. Und so wird Politik gemacht, vorbei an den Bedürfnissen der Menschen auf dass die Kassen der Alkohollobby prall gefüllt bleiben. Prost, ihr Säcke!

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moeter1976 09.06.2016, 16:08
16. Hab ich vor 20 Jahren auch mal gedacht

Zitat von schicktsdich?
des Interviewers bezüglich Cannabis ist sehr liberal, fast schon pro entkriminalisierung. Das Interview dreht sich fast ausschließlich um Fragen zu Cannabis. Wobei SpOn meistens, wenns um Cannabis geht, oft ziemlich liberal eingestellt ist. Weiter so. Vielleicht darf ichs mal erleben dass man in Deutschland legal smoken darf.
.... aber ich hab eher das Gefühl, dass Bevormundung und Zwangsbeglückung durch den Staat eher zu als abnehmen.

Auch hab ich das Gefühl, dass die Gesellschaft eher spießiger als aufgeschlossener wird.... meine letzte Hoffnung ist da Ttip.

Vielleicht wird die Legalisierung das einzig positive bei diesem Vertag sein ;-).

Im Endeffekt gibt es keinen plausiblen Grund den Konsum von Cannabis zu verbieten.
Und jetzt kommt mir nicht mit der Mär der Einstiegsdroge. Vom Alkohol kommt man z.B. schneller zum Koks als durch Cannabis. Trotzdem hab ich noch nie gelesen dass Alkohol die Einstiegsdroge für Kokain sei.

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CommonSense2006 09.06.2016, 16:13
17. Alkohol vs Cannabis

Die gute Frau hat offensichtlich keine Ahnung, wovon sie redet. Sie erkennt zwar an, das Cannabis nicht so schlimm ist wie Alkohol, aber daher würde sie dann am liebsten auch noch den Alkohol verbieten? Wie unrealistisch ist das denn?
Statt lieber das Hanf freizugeben und sich damit einen rieisigen Haufen Ärger zu sparen.

Tatsächlihc hat sie nur in einem Recht,: Eine Welt ohne Süchte wäre das Paradies auf Erden. Eine Welt ohne Drogen allerdings wäre die Hölle auf Erden.

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jeepster 09.06.2016, 16:17
18. ♪♪

Falsche Frau, zur falschen Zeit, am falschen Ort.

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a.weishaupt 09.06.2016, 16:17
19. Sie überträgt Alkoholerfahrungen auf andere Substanzen

Mortler macht den typischen Fehler, den viele machen, die nur Alkohol als Rauschmittel kennen. Dieser wirkt schnell und heftig, sorgt für großen Kontrollverlust. Das ist bei kaum einer anderen Droge so stark ausgeprägt, v.a. bei Cannabis bleibt man relativ klar und vernünftig. Das gilt sogar für einen starken Opioidrausch, den ich mal ganz legal kurzzeitig vor dem Tiefschlaf einer Vollnarkose hatte. Man lernt dabei nebenbei noch einiges über sich selbst, tritt quasi aus dem gewohnten Trott des Bewusstseins heraus; und reflektiert das - eine therapeutisch einsetzbare Wirkung, die vielen hilft, aber die Alkohol völlig fehlt. Man kann Therapie und Freizeitspaß dabei eben nicht komplett trennen. Erlaubnis nur für Schwerkranke, das ist zu wenig! Und jemand ohne eigene Erfahrung damit sollte nicht entscheiden dürfen.

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