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Masern in Deutschland: Gesundheitsminister Gröhe droht mit Impfzwang
DPA

Über 1000 Menschen haben sich seit Oktober in Berlin mit Masern infiziert. Nun droht die Bundesregierung mit einer Impfpflicht - und lässt sich offenbar von Australien inspirieren. Dort greift man zu finanziellen Druckmitteln.

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herzblutdemokrat 12.04.2015, 17:18
1. Wunderbar

Bitte einführen. Gegen renitente Impfverweigerer hilft nur Zwang. Am besten auch den Kitaplatz blockieren. An vermeidbaren Krankheiten wie Masern darf kein Kind mehr sterben.

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rakatak 12.04.2015, 17:22
2. Warum ...

Warum gibt es mit einemal soviele Infektionen wie seit Jahren nicht mehr? Eigentlich sollte dieses Jahr das Jahr sein, in dem die Masern ausgerottet sein sollten in Deutschland. Die Antwort liegt in Rumänien und Bulgarien ...

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miruwa 12.04.2015, 17:24
3. Endlich

Für die Eltern all der Kinder die (noch) nicht geimpft werden konnten und nun mit Spätschäden oder auch garnicht mehr leben dürfen, wird dieser späte Vorstoss wie purer Hohn sein.

Ich hoffe inständig, dass dieser Esotherikspuk bald vorbei ist. MMS war ein Anfang, Impfzwang wäre eine gute Fortsetzung.

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alexanderschulze 12.04.2015, 17:29
4. Absolut nachvollziehbar

Das Nicht-Impfen von Kindern ist im Wortsinn asozial. Wer das nicht einsieht, muss eben zahlen. Das ist dann persönliches Pech.

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der_durden 12.04.2015, 17:29
5.

Wenn die Aufklärung nicht ausricht, soll die Impfpflicht gerne kommen. Ich sehe es nämlich nicht ein, warum die Gesellschaft den Egoismus einzelner mittragen soll, wenn diese Einstellung zur Gefährdung Dritter führt. Wer nicht impfen möchte, muss eben auf Einrichtungen wie Kitas, Schulen etc. verzichten, da es aber eine Schulpflicht gibt, muss geimpft werden.

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schokomuffin 12.04.2015, 17:30
6.

Was ist dann das nächste? Ein Übergewichtsverbot? Ein Rauchverbot? Ein Alkoholverbot? Wie viele Menschen werden durch dies verletzt und getötet? Tja, das wars wohl mit unserer Freiheit...Statt etwas gegen die Krankenhauskeime zu tun, eine Impfpflicht, obwohl an Krankenhauskeimen viel mehr Menschen sterben.

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Bakturs 12.04.2015, 17:34
7. Australien, das falsche Vorbild

Nachdem angeblich die große Zahl der Impfgegner im besser gebildeten und verdienenden Milieu zu finden ist, würde eine Streichung der Zuschüsse dort nicht als Druckmittel ankommen.

Pflicht-Impfung und gut ist. Ohne das typische "Es-wird-sich-schon-regeln-wenn-ich-ein-Förderapparat-und-Infoblätter-drucke"-Getue.

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stadtmöwe 12.04.2015, 17:36
8. Impfrisiken wurden langfristig nie erforscht

Es gibt meines Wissens weltweit keine Studie, die jemals langfristig (!) die Entwicklung ungeimpfter Kinder mit der geimpfter Kinder verglichen hat. Die Pharmaindustrie scheint sich vor diesen Studien zu scheuen. Und der persönliche Eindruck vieler Eltern ist, dass die ungeimpften Kinder gesünder sind. Inzwischen sind in Europa bereits ein Drittel der Kinder chronisch krank. Das gab es früher nicht - und die Ursachen dafür sind unklar. Nicht auszuschließen ist, dass die vielen Impfungen eine Ursache dafür sein könnten. Bevor Eltern zu Impfungen gedrängt werden, sollten erst einmal die möglichen Folgen gründlich erforscht werden!
Den Impfgegnern und auch den Impfskeptikern wird immer wieder Unwissenschaftlichkeit vorgeworfen. Wenn man sich allerdings in die Materie einarbeitet, dann merkt man, wie skandalös unwissenschaftlich der sogenannte "Wissenschaftsbetrieb" mit der Impfthematik umgeht. Das scheint unter dem Motto zu stehen, dass nicht sein darf, was nicht sein soll.
Ich würde mir wünschen, dass nicht nur Studien gemacht werden, die die kurzfristigen Nebenwirkungen der Impfungen berücksichtigen. Das wäre eine Aufgabe, die die Regierung initieren sollte. Und wenn es solche Studien dann mal gibt, dann kann jeder selbst auswählen, was das Richtige ist.

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der_durden 12.04.2015, 17:39
9.

Zitat von schokomuffin
Was ist dann das nächste? Ein Übergewichtsverbot? Ein Rauchverbot? Ein Alkoholverbot? Wie viele Menschen werden durch dies verletzt und getötet? Tja, das wars wohl mit unserer Freiheit...Statt etwas gegen die Krankenhauskeime zu tun, eine Impfpflicht, obwohl an Krankenhauskeimen viel mehr Menschen sterben.
Sagen Sie mal, meinen Sie diese Vergleiche tatsächlich ernst?
Mir ist es herzlich egal, ob Sie "saufen" und "fressen" bis Sie tot umfallen. Die Entscheidung zum Impfen oder zum nicht Impfen betrifft aber Dritte.

Des weiteren scheinen Sie auch etwas mit der Freiheit falsch verstanden zu haben:
Ihre persönliche Freiheit endet genau da, wo sie die Freiheit Dritter beeinträchtigen. Anders wäre ein Zusammenleben wohl kaum möglich.

Was Sie meine ist eines: Die Freiheit zum persönlichen Egoismus.

Merken Sie tatsächlich nicht, dass Ihr Beitrag außer Polemik, inhaltlich nichts zu bieten hat? Ihre vergleiche passen einfach hinten und vorne nicht.

Nach Ihrer Logik, müsste es, aus Gründen der persönlichen Freiheit, auch erlaubt sein, betrunken Auto zu fahren. Prost!

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