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Masern, Mumps, Röteln: Forscher widerlegen These von Zusammenhang zwischen Impfung un
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Eine Immunisierung gegen Masern, Mumps und Röteln führt nicht zu Autismus, das zeigt eine groß angelegte Studie. Impfgegner hatten dies wiederholt behauptet, obwohl die Theorie schon früher widerlegt wurde.

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fpa 12.03.2019, 15:29
160. "Burn Out" ist kein CFS

Zitat von ridcully76
Und was soll das "von Ursache und Wirkung"? Z.B. bei "Burn out" (eine Form der Depression) ist der Stress unter anderem ursächlich für die Erkrankung und die Folge ist eine niedrige Stresstoleranz. Nur weil es eine Folge ist, kann es nicht auch eine Ursache sein? Sie kommen immer weiter vom Thema ab. Ich wollte nur darlegen, dass es für die Krankheit der Tochter von AnjaEckert viele mögliche Ursachen gibt und habe 2 naheliegende Bsp genannt. Ich habe nie behauptet, dass das auch die Ursachen waren.
CFS ist leider noch einmal ein paar Nummern größer als ein "Burn Out".

Und gerade bei CFS von Kindern spricht vieles dafür, dass wohl fehlgeleitete Immunvorgänge dafür verantwortlich sind, und zwar meist initiiert durch eine vorangegangene Virenerkrankung.

Und in dem Sinne - um wieder auf das eigentliche Thema zu kommen - könnte insbesondere ein Lebendimpfstoff in diesem zweifellos Einzelfall die Erkrankung sehr wohl ausgelöst haben. Ich halte das für wahrscheinlicher als Ihre These "könnte ja auch durch den Schulstress in einem fremden Land entstanden sein".

Und vor allen Dingen ärgert es mich, dass Sie damit den Eltern zwar nicht ausdrücklich, aber sehr wohl unterschwellig als Möglichkeit eine gewisse "Mitschuld" an der CFS Erkrankung ihrer Tochter unterstellen. In Anbetracht der Schwere der Erkrankung - die große medizinische Hoffnung dafür hieß Rituximab, ein Arzneimittel aus der Krebs-Immuntherapie - ist ein solcher Hinweis rein menschlich einfach nur unmöglich.

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ridcully76 13.03.2019, 13:35
161.

Zitat von fpa
CFS ist leider noch einmal ein paar Nummern größer als ein "Burn Out". Und gerade bei CFS von Kindern spricht vieles dafür, dass wohl fehlgeleitete Immunvorgänge dafür verantwortlich sind, und zwar meist initiiert durch eine vorangegangene Virenerkrankung. Und in dem Sinne - um wieder auf das eigentliche Thema zu kommen - könnte insbesondere ein Lebendimpfstoff in diesem zweifellos Einzelfall die Erkrankung sehr wohl ausgelöst haben. Ich halte das für wahrscheinlicher als Ihre These "könnte ja auch durch den Schulstress in einem fremden Land entstanden sein". Und vor allen Dingen ärgert es mich, dass Sie damit den Eltern zwar nicht ausdrücklich, aber sehr wohl unterschwellig als Möglichkeit eine gewisse "Mitschuld" an der CFS Erkrankung ihrer Tochter unterstellen. In Anbetracht der Schwere der Erkrankung - die große medizinische Hoffnung dafür hieß Rituximab, ein Arzneimittel aus der Krebs-Immuntherapie - ist ein solcher Hinweis rein menschlich einfach nur unmöglich.
Wo habe ich geschrieben, dass Burnout gleich CFS ist? Das habe ich nie behauptet. Es war nur ein Bsp. gegen Ihre verquere These von Ursache und Wirkung. Aber auf die Sachen gehen Sie ja nicht ein, ebenso, wie auf die "Copy-Paste-Geschichte". Ja und auch das Immunsystem wird enorm von Stress beeinflusst, z.B. juveniles Rheuma (bevor es wieder kommt, ja auch das ist nicht CFS und da ist vieles auch noch nicht geklärt).
Und ich habe auch nie von einer Mitschuld gesprochen. Das sehen Sie allein so. Solche Umzüge können unabwendbar sein und das Leistungsballett ist der Wunsch des Kindes, aber auch wenn es der Wunsch des Kindes ist, setzt es sich selber unter zuviel Stress. Das sind immer noch naheliegende Erklärungen. Nur weil man das nicht sehen will, kann man ja nicht die Augen davor verschließen. Das sind legitime Annahmen. Es sollte deutlich werden, dass es viel, viel mehr gibt, als diese 3. Impfung. Aber Sie regen sich lieber über mich auf und unterstellen mir Böswilligkeit, als beim Thema zu bleiben. Denken Sie mal darüber nach, bevor Sie das nächste mal vorverurteilen.

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ridcully76 13.03.2019, 13:48
162.

Zitat von fpa
CFS ist leider noch einmal ein paar Nummern größer als ein "Burn Out". Und gerade bei CFS von Kindern spricht vieles dafür, dass wohl fehlgeleitete Immunvorgänge dafür verantwortlich sind, und zwar meist initiiert durch eine vorangegangene Virenerkrankung. Und in dem Sinne - um wieder auf das eigentliche Thema zu kommen - könnte insbesondere ein Lebendimpfstoff in diesem zweifellos Einzelfall die Erkrankung sehr wohl ausgelöst haben. Ich halte das für wahrscheinlicher als Ihre These "könnte ja auch durch den Schulstress in einem fremden Land entstanden sein". Und vor allen Dingen ärgert es mich, dass Sie damit den Eltern zwar nicht ausdrücklich, aber sehr wohl unterschwellig als Möglichkeit eine gewisse "Mitschuld" an der CFS Erkrankung ihrer Tochter unterstellen. In Anbetracht der Schwere der Erkrankung - die große medizinische Hoffnung dafür hieß Rituximab, ein Arzneimittel aus der Krebs-Immuntherapie - ist ein solcher Hinweis rein menschlich einfach nur unmöglich.
Ach ja, eins noch, um mal mit Ihren Worten zu sprechen, den Stressfaktor für Kinder beim Umzug in ein fremdsprachiges Land mit fremdsprachiger Schule zu bagatellisieren, finde ich einfach nur unmöglich. Das Kind ist ja schon mehrere Jahre auf eine deutsche Schule gegangen und der Verlust des Freundeskreises, der gewohnten Umgebung und die mögliche Angst vor dem fremdsprachigen Unterricht sind nur einige Punkte, die Kinder dabei beschäftigen können, aber nicht müssen. Ebensowenig, wie eine 3 MMR-Impfung CFS auslösen muss.

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fpa 13.03.2019, 16:18
163. Zurück auf Ihren Beitrag #87

denn auch in all Ihren Folgebeiträgen kommen Sie immer wieder auf die Rolle von Stress zurück. Und Sie werden es mir kaum glauben, genau an der Stelle treffen wir uns eigentlich. Mit dieser Thematik befasse ich mich im Grunde seit Jahrzehnten. Ein erstes wunderbares Buch (1998) dazu war Prof. Robert Sapolsky "Warum Zebras keine Migräne kriegen. Wie Stress den Menschen krank macht" https://www.amazon.de/Zebras-Migräne-kriegen-Stress-Menschen/dp/3492226396/

Wenn Sie schauen, was daraus in seinem neusten Werk "Gewalt und Mitgefühl: Die Biologie des menschlichen Verhaltens" https://www.amazon.de/Gewalt-Mitgefühl-Biologie-menschlichen-Verhaltens/dp/3446256725/ geworden ist, dann finden Sie auch genau das, was Sie in Beitrag #87 schreiben, die Bedeutung auf die Entwicklung, und zwar auch schon der mütterliche Stress während der Schwangerschaft, und noch überraschender die Weitergabe des Stresserlebens der Vorgängergeneration (Beispiel "Holländischer Hungerwinter").

Stress besteht aber eben nicht nur aus psychisch wirkenden äußeren Stressoren, sondern genauso viel aus der inneren Fähigkeit, mit von außen kommenden Stress umgehen zu können. Stichwort "Resilienz". Dazu könnten Sie meinetwegen - entsprechend Ihrer letzten Beiträge - auch sagen "der Flexibilität und Robustheit der HPA-Achse". Aber genau diese ist es ja, welche z.B. durch kindliche Traumata oder eben auch durch die Stresshormone im Mutterleib beeinflusst wird, quasi justiert wird.

Sie werden mir hoffentlich zustimmen, dass die HPA-Achse selbst etwas physisches ist. Und diese Physis kann eben nicht nur psychisch beeinflusst werden, sondern selbst auch physisch. Von CFS weiß man in der Tat noch nicht viel, aber genau das, dass es sich dabei um keine psychische sondern eine physische Krankheit handelt, das weiß man sicher. Bitte nehmen Sie das doch mal zur Kenntnis. Hier von einem Arzt https://www.mecfs.de/me-cfs-news-update-03-2019/ , hier von einer betroffenen https://www.lost-voices-stiftung.org/was-ist-me/betroffenberichte/bericht-heike/.

Und genauso bitte ich Sie zur Kenntnis zu nehmen, wie schwerwiegend diese Erkrankung doch ist https://www.mecfs.de/daten-fakten/ . Eine vielversprechende Forschungstendenz liegt hier, im Einfluss von Virom und Mikrobiom https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5843715/

Und natürlich verträgt jemand, dessen Resilienz aus physiologischen Gründen schwer geschädigt ist, nicht mehr die geringste Menge an Stress. Das heißt aber nicht, dass Stress diese Krankheit verursacht hat. Der oben verlinkte Erfahrungsbericht der betroffenen Frau ist wirklich typisch.

Und bitte, bevor Sie wieder etwas "düpiert" reagieren, gehen Sie den Links nach. Und ja, weil ich den Eindruck hatte, dass Sie genau das nicht tun, deshalb hatte ich jenen Text kopiert.

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roc 13.03.2019, 19:48
164.

Es ist für logisch denkende und intelligente Menschen hochinteressant wie unsere eigentlich seriösen Medien (?) sich entweder kaufen lassen oder aus Naivität schlecht recherchierte Artikel veröffentlichen, um die Pharmaindustrie bei der Hetze und Angstmacherei zu unterstützen. Zu einem sauber recherchierten Artikel gehören Hintergründe, zB wer die zitierte Studie bezahlt hat. Weiterhin gehört seriöse Hintergrundinformation über Impfrisiken in einen solchen Artikel. Aber wie so oft in diesen schattigen Zeiten des Journalismus siegt die Hetze und das BILD Zeitung Format. Alle, die wollen, sollen halt weiter den Giftcocktail aus Aluminiumoxid, Quecksilber, Formaldehyd, Antibiotika usw (alles in einer einzigen Impfdosis!) in ihre wehrlosen 6Wochen alten Säuglinge intravenös an allen körpereigenen Schutzmechanismen vorbei spritzen. Viel Erfolg beim Kampf gegen den bösen Virus, der an jeder Ecke (oder im Mc Donalds?) lauert und uns alle umbringen will.

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ridcully76 14.03.2019, 16:15
165.

Zitat von fpa
Und bitte, bevor Sie wieder etwas "düpiert" reagieren, gehen Sie den Links nach. Und ja, weil ich den Eindruck hatte, dass Sie genau das nicht tun, deshalb hatte ich jenen Text kopiert.
Da halte ich Ihnen mit meinem letzten Beitrag einmal den Spiegel vor (mit Ihrer anklagenden Schreibweise) und da reagiere ich "düpiert" - alles klar. Lesen Sie sich Ihre Beiträge auch mal durch? Das trifft wohl eher auf Sie zu. Ich hatte bis dahin sachlich argumentiert. Dann hatte es mir gereicht, dass sie mir in jeder Ihrer Antworten Böswilligkeit der Mutter gegenüber unterstellt haben. Und damit ist das Thema für mich erledigt. Sie verbiegen sich in Ihrer Argumentation von halber Zustimmung, über komplette Ablehnung, bis wieder halber Zustimmung zu dem, was ich geschrieben habe. Nur um mir die Böswilligkeit zu unterstellen, kann es nicht der Stressfaktor gewesen sein. Und das es nach Ihrer Meinung bzw der des Arztes "keine psychische sondern eine physische Krankheit" ist, kann man bei dem Stand der Forschung ja nun nicht sagen. Wobei die Trennung in "physische" und "psychische" Krankheiten ziemlich altbacken ist. Das Eine beeinflußt das Andere und umgekehrt.
Was ist denn in diesem Fall der physische Grund? Die 3 attenuierten Virenstämme aus der 3. MMR-Impfung? Die hat das Mädchen 2 mal gut vertragen und beim 3 Mal "rastet" das Immunsystem aus? Sehr unwahrscheinlich. Es sind ja keine Adjuvantien drin. Und die Viren sind ja auch keine Wildtypen mehr, mit allen Virulenzfaktoren. Da wurde doch das Immunsystem wohl doch eher durch eine andere Infektion oder eben durch Stress beeinflusst und interagiert dann auf schädliche Weise mit dem Nerven- und Hormonsystem.
Und ja, sie können jetzt wieder auf diesen Beitrag mit neuen Argumenten antworten ohne auf die anderen angebrachten einzugehen. Ich werde mir nicht nochmal, die Mühe machen, Ihnen zu erläutern, dass ich nicht der Mutter die Schuld gebe und auch nicht die Löcher in Ihrer Argumentationskette aufzuzeigen. Dann können Sie als letzter posten und sich als Gewinner fühlen. Ein schönes Leben noch und regen Sie sich nicht soviel über Sachen auf, die Andere gar nicht geschrieben haben.

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ridcully76 14.03.2019, 16:28
166.

Zitat von roc
Es ist für logisch denkende und intelligente Menschen hochinteressant wie unsere eigentlich seriösen Medien (?) sich entweder kaufen lassen oder aus Naivität schlecht recherchierte Artikel veröffentlichen, um die Pharmaindustrie bei der Hetze und Angstmacherei zu unterstützen. Zu einem sauber recherchierten Artikel gehören Hintergründe, zB wer die zitierte Studie bezahlt hat. Weiterhin gehört seriöse Hintergrundinformation über Impfrisiken in einen solchen Artikel. Aber wie so oft in diesen schattigen Zeiten des Journalismus siegt die Hetze und das BILD Zeitung Format. Alle, die wollen, sollen halt weiter den Giftcocktail aus Aluminiumoxid, Quecksilber, Formaldehyd, Antibiotika usw (alles in einer einzigen Impfdosis!) in ihre wehrlosen 6Wochen alten Säuglinge intravenös an allen körpereigenen Schutzmechanismen vorbei spritzen. Viel Erfolg beim Kampf gegen den bösen Virus, der an jeder Ecke (oder im Mc Donalds?) lauert und uns alle umbringen will.
Jetzt müssen sie nur noch erklären, wie in einen Lebendimpfstoff "Aluminiumoxid, Quecksilber, Formaldehyd, Antibiotika" reinkommen. Aluminiumoxid ist ein unlöslicher Feststoff, reines Quecksilber lässt sich ebenso schwer in Wasser lösen. Formaldehyd wird im Körper z.B. selber gebildet und ist im Lebendimpfstoff auch nicht vorhanden. Warum sollten die da Antibiotika reintun? Und eine Impfung wird auch nicht intravenös verabreicht.
Einfach mal alle aufgeschnappten Fremdwörter wütend ind die Tastatur gekloppt? Informieren Sie sich doch mal umfassend.

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sergu 15.03.2019, 00:32
167. Studie:

Zitat:"Die Wissenschaftler suchten nach Hinweisen, ob Autismus häufiger bei Kindern auftrat, die die Dreifachimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln oder andere Immunisierungen erhalten hatten."
Dem kann ich entschliessen, dass alle Impfungen zu Autismus führen können!
Bis jetzt wurde keine einzige Studie durchgeführt, bei der ungeimpfte Kids mit geimpften beobachtet werden!!!
warum wohl? Ach, aus ethischen Gründen... ich lache mich kaputt. Es gibt genug Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen und gerne bei so einer Studie teilnehmen würden! keiner fragt sie nur danach. es werden vergiftete Kinder mit anderen vergifteten verglichen - und in diesem Fall fällt es nicht auf, ob MMR-Impfung öfter zu Autismus führt als eine andere! Denn sie alle in gleichem Maße dazu führen.
in allen anderen Bereichen werden 2 Gruppen mit einander verglichen, nur bei Impfung nicht! nur einige einzelne Ärzte machen solche Studien in eigenen Praxen. habe eine gelesen, Asthma tritt öfter bei geimpften auf als bei ungeimpften...

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dd72 15.03.2019, 08:12
168. Autor?

Wer hat eigentlich diesen Artikel verfasst? Es ist weder am Anfang noch am Ende Autor oder Herkunft genannt.

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fpa 20.03.2019, 01:20
169. Unwahrscheinlich? Ja. Aber nicht unmöglich.

Natürlich psychisch bzw. physisch "verursacht". Webseite der Deutsche Gesellschaft für ME/CFS:
"Die Krankheit wird vom deutschen Gesundheitssystem seit Jahrzehnten nur unzureichend beachtet und nicht selten verharmlost. Infolge dessen werden Betroffene häufig als nicht schwerwiegend krank angesehen oder fälschlicherweise als psychisch krank fehldiagnostiziert. In Fachkreisen und Institutionen wird ME/CFS oft als psychisch bedingt missverstanden und im Kontext veralteter Forschungsergebnisse betrachtet."

Ja, wer ist jetzt hier "altbacken"? Analoges Beispiel: Major Depression. Diese kann durch genetische Veranlagung entstehen, genauso durch "erlernte Hilflosigkeit". Die Biomarker sind ähnlich, die Behandlung fast gleich. Aber wenn Sie den Eltern eines Jugendlichen, ohne dass Sie wissen was in der Familie abgelaufen ist, vorhalten, seine Depression könne durch ein völlig inkonsistentes Erziehungsverhalten entstanden sein, dann äußern Sie damit implizit einen Vorwurf.

Ähnlich bei chronischer Erschöpfung. Natürlich kommen dafür verschiedene Wege in Frage. (1.) z.B Burn Out durch zu viel dauerhaften Stress (extern psychisch). Oder (2.) z.B. bei Frauen im mittleren Alter eine "Östrogen-Dominanz" (intern hormonell physisch). Oder eben (3.), wie bei ME/CFS vermutet, als indirekte Folge einer Virus-Infektion, hauptbeschuldigt ein Protein des EBV (extern physisch). Gemeinsam ist allen dreien die Stressanfälligkeit, was physiologisch wohl heißt "eine gestörte Verfügbarkeit von Cortisol". … Bei einem betroffenen Kind kommt (1) und (2) nicht in Frage, wohl aber (3).

Wenn das Gleichgewicht von Stress und Resilienz nicht mehr stimmt, heißt das nicht notwendigerweise, dass psychische Stressoren dafür verantwortlich sind. Genauso gut können die Metabolismen der (stressverarbeitenden) Nebenniere selbst gestört oder durch andere Stoffwechselvorgänge bis zur Erschöpfung ausgelastet sein. Zitat, Quelle oben:
"Es sind nicht die Stressoren selbst (auch nicht die Erreger), sondern die Unfähigkeit mit ihnen fertig zu werden und im Anschluss zu verheilen“. Was eben auch bedeutet, dass wohl eine gewisse Veranlagung dazu gehört.

Warum reicht Ihnen das nicht? Damit ist doch klipp und klar, dass die Impfung selbst dann, wenn sie wirklich die CFS Erkrankung bei dem Kind ausgelöst haben sollte, nicht die Ursache dafür ist. Eine geradezu panische Reaktion "unwahrscheinlich" mit der impliziten Message "praktisch unmöglich", plus noch unwahrscheinlicherer anderer Verdachtsmomente, das fördert nicht das Vertrauen in Impfungen sondern untergräbt es.

Bitte schauen Sie sich das Bild auf Seite 7 an (http://www.ihsymposium.com/wp-content/uploads/2016/01/Bhatia_Taz.pdf). Die Krankheit bzw. die Symptome (auch chronische Erschöpfung) erscheinen auf der mittleren Ebene. Die Ursache dafür kann sehr wohl in der oberen sozialen Ebene liegen, aber eben auch in der mittleren Ebene selbst, oder gar in der unteren. Und egal wo die Ursache steckt, die obere Ebene des Zusammenlebens muss den Gegebenheiten angepasst werden. Und ähnliches gilt für die dritte Ebene, auf der man auch durch Änderung der Ernährung und des Lebensstils (Stress-)Entlastung erreichen kann.

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