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Medizin: Sind Vorsorgeangebote zu unmännlich?
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Männer sterben früher und nehmen seltener an Programmen zur Gesundheitsvorsorge teil. Eine Stiftung will nun männergerechtere Angebote schaffen. Tatsächlich benachteiligt das Gesundheitssystem eher Frauen.

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cooner 29.09.2014, 16:29
1. Männer-Vorsorge

Ca. 70 Prozent der Männer über 60 sind Prostata-Krebs gefährdet. Zwar wächst dieses Carzinom im Alter langsamer. Aber zu spät erkannt, ist dieser Krebs nach wie vor tödlich.

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eagletrust 29.09.2014, 16:37
2. Männer...

Männer sind es doch, die ihre Probleme viel häufiger herunterspielen oder ganz verschweigen, weil sie sich und ihrem Umfeld keine Schwächen eingestehen wollen. Männer zögern den Gang zum Arzt viel länger hinaus als Frauen! Frauen gehen einfach zum Arzt, tragen ihr Problem vor und dann kann man nach Therapien schauen. Männer 'halten aus', bis es nicht mehr auszuhalten ist und die Krankheit schon fast nicht mehr heilbar ist! Dass Frauen ihre Krankheit 'herunterspielen' lese ich hier zum ersten Mal!
Männer wollen den Starken spielen.
Außerdem haben Männer einen viel höheren Stoffwechselumsatz als Frauen. Das heißt insgesamt auch, dass ihre Lebensenergie schneller am Ende angelangt ist, weil der Organismus ein ganzes Leben lang auf Hochtouren läuft. Bei Frauen geht das alles viel langsamer und deswegen bleibt ihnen am Ende mehr Lebenszeit!
Und obwohl alle Medikamente in der Dosierung auf Männer abgestimmt sind, nehmen Männer gar nicht so gerne Medikamente ein. Da könnte die Pharma-Industrie auch noch auf Frauen angepasste Dosierungen herstellen. Aber dann wären die einzunehmenden Mengen geringer und die Gewinne ebenfalls!

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sok1950 29.09.2014, 17:11
3. Männer sterben früher, aber

aber das Gesundheitssystem benachteiligt Frauen.

Gratulation, zumindest im Header gendergerecht formuliert.

Artikel? Deshalb nicht gelesen.

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-M.K.- 29.09.2014, 18:14
4. Man schreibt einen Artikel über Männergesundheit...

der damit anfängt, wie man Männer besser ansprechen kann und landet dann eher über kurz als über lang bei dem Fazit, dass Männergesundheit nicht weiter fördernswert ist, da Frauen sowieso billigere Medikamente verschrieben kriegen und die Männer an ihrer Lage selbst schuld sind.

Männer sind nicht benachteiligt, also sollte man auch keine Angebote passend auf sie ausrichten? Was ist das denn?

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Criticz 29.09.2014, 18:30
5. Stimmt....zum Teil

Zitat von eagletrust
Männer sind es doch, die ihre Probleme viel häufiger herunterspielen oder ganz verschweigen, weil sie sich und ihrem Umfeld keine Schwächen eingestehen wollen. Männer zögern den Gang zum Arzt viel länger hinaus als Frauen! Frauen gehen einfach zum Arzt, tragen ihr Problem vor und dann kann man nach Therapien schauen. Männer 'halten aus', bis es nicht mehr auszuhalten ist und die Krankheit schon fast nicht mehr heilbar ist! Dass Frauen ihre Krankheit 'herunterspielen' lese ich hier zum ersten Mal! Männer wollen den Starken spielen. Außerdem haben Männer einen viel höheren Stoffwechselumsatz als Frauen. Das heißt insgesamt auch, dass ihre Lebensenergie schneller am Ende angelangt ist, weil der Organismus ein ganzes Leben lang auf Hochtouren läuft. Bei Frauen geht das alles viel langsamer und deswegen bleibt ihnen am Ende mehr Lebenszeit! Und obwohl alle Medikamente in der Dosierung auf Männer abgestimmt sind, nehmen Männer gar nicht so gerne Medikamente ein. Da könnte die Pharma-Industrie auch noch auf Frauen angepasste Dosierungen herstellen. Aber dann wären die einzunehmenden Mengen geringer und die Gewinne ebenfalls!
na aber dann sollten wir doch mal millionenschwere Programme fahren damit sich diese Einstellung ändert. Männer wollen den Starken spielen? Stimmt, zum Teil, oft wird das aber auch erwartet - auch von Frauen.

Und ja, der Organismus läuft auf Hochtouren, d.h. es wird mehr Leistung erwartet - auch das kann man durchaus als Benachteiligung sehen. Trotzdem lesen wir immer nur dass Frauen benachteiligt werden...komisch.

Die Frage ist zudem, ob das - letztlich selbstlose - Verhalten der Männer schon wegen der niedrigen Gesundheitskosten von der Politik nicht sogar gerne in Kauf genommen wird.

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conglong 29.09.2014, 19:41
6. Thema verfehlt!

Warum schreibt eine Frau ueberhaupt ueber Maennergesundheit? Sie hat davon sowieso keine Ahnung (, weil sie schichtweg kein Mann ist und auch nicht werden kann,) und will eh nur Frauennachteile kuenstlich hervorheben. Emmanzenunsinn! Wirklich schrecklich.

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filos eleftherias 29.09.2014, 20:07
7. Einfach ethisch handeln.

Es gibt Sachen, da kann man nichts machen. Wenn Männer nun mal weniger zum Arzt gehen und deswegen gesundheitliche Nachteile erfahren, dann ist das erstmal genau so DEREN Problem wie bei den Frauen, die sich besser bezahlte Berufe nicht zutrauen und deshalb auch weniger verdienen. Sekundär kann man etwas in Aufklärung investieren, aber auch das wird festgefahrene Tendenzen höchstens abmildern, genau so wie auch nach Jahrzehnten von Frauentagen in "Männerberufen" junge Frauen dennoch eher Erzieher oder Friseur werden statt Maurer und Mechaniker. Dann muss man zum Schluss einfach anerkennen, dass es halt Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt, genauso wie zwischen Dicken und Dünnen, Dummen und Klugen, Großen und Kleinen etc. und in der Summer jeder Mensch individuell ist. Denn eine Population nur mit der Mann/Frau-Brille zu betrachten ist bei allen anderen Faktoren ziemlich einengend, aber leider bei vielen ein beliebtes Mittel, um Macht zu erreichen oder einzufordern.

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chris4you 29.09.2014, 20:21
8. Faszinierend wie schön

das passt, kaum wird versucht irgendwas für Männer zu tun, taucht sofort ein Genderartikel auf, der die Notwendigkeit in Frage stellt (sind halt selber schuld, wie die Jungs in der Schule) und behauptet dann einfach dass die Benachteiligten eigentlich Frauen/Mädchen sind... Das nenne ich Gleichberechtigung.. ;-) ist sowohl humanistisch...

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caruso2 29.09.2014, 22:58
9. Wenn Frauen 5 Jahre früher sterben würden,

wäre ihre Benachteiligung allein damit ausreichend belegt. Wenn Männer rein statistisch benachteiligt sind, muss dass extra bewiesen werden. Hallo, welche angebliche Benachteiligung von Frauen ist bewiesen? Die Lohndiskriminierung jedenfalls nicht (siehe Stat. Bundesamt). Natürlich sind die Männer selber schuld und verursachen ihr Versterben durch ihr dummes Verhalten selbst. Tatsache ist, man weiß gar nicht warum für Männer gilt: " rauchen häufiger, trinken häufiger Alkohol, ernähren sich oft fettiger und werden häufiger Opfer von Verkehrsunfällen." Denn über die Benachteiligung von Männern wird einfach nicht geforscht, da es für derartige Forschungsvorhaben keine Subventionen gibt. Die Gründe warum Männer mehr saufen, rauchen usw. könnte ja darin liegen, dass ihr Belohnungszentrum im Gehirn öfter befriedigt werden muss, weil sie einfach das besch... Leben führen zumindest im Durchschnitt, weil sie körperlich anstrengendere, ungesündere und gefährlichere Jobs haben usw. Kurz um, an den wahren Ursachen des kürzeren männlichen Lebens hat diese feministisch geprägte Gesellschaft wohl kein Interesse.

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