Forum: Gesundheit
Mythos oder Medizin: Fördert Schnaps die Verdauung?
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Beim Griechen gibt es nach dem Gyros einen Ouzo aufs Haus. Doch hilft der Schnaps wirklich, das fettige Essen zu verdauen? Für Mediziner ist die Antwort klar.

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geotie 26.12.2018, 22:09
20.

Ich habe schon so einige Jährchen auf den Buckel und somit auch etwas an Erfahrung sammeln können. Ich muss also wissen, wie mein Körper mit fettem Essen und mit Alkohol klar kommt. Und da habe ich so einige griechische Restaurants mit der richtigen Marke von Ouzo. Ich muss, laut meinen Erfahrungswerten nun nicht gerade die Portion im Schnellgang essen und danach gleich den Ouzo hinterherkippen. Bisher hatte ich nur in meiner Jugend Probleme.
Das Leben kann so schon sein, voller Bauch und den Geschmack vom Fleisch noch auf der Zunge, leicht gemischt mit Alkohol und dazu eine leicht Müdigkeit, wunderbar!

Ich wünsche der Redaktion und allen Sponern ein frohes Neues Jahr!

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Hamberliner 26.12.2018, 22:21
21.

Was soll denn der Quatsch? Wenn nach einem leckeren griechischen Essen, etwa Kokkinisto, unbestellt und unaufgefordert der Ouzo auf dem Tisch steht, dann trink ich den doch nicht als medizinische Maßnahme, sondern um mein Leben zu genießen. Ich bekomme Krätze und Pickel wenn ich mitbekomme, dass irgendwer eine medizinische Rechtfertigung für den Genuss erwartet. Ganz zum Schluss rauche ich auch noch eine, ätsch, was ich auch darf wenn sich der Tisch - wie sich das gehört - im Sommer draußen befindet, dafür - ätsch - gibt es erst recht keine medizinische Rechtfertigung.

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spmc-12355639674612 26.12.2018, 22:23
22. Langweiliges Essen und Trinken

wirkt sich negativ auf das allgemeine Lebensgefühl aus.

Was sagt die Geschwindigkeit der Verdauung über positive oder negative Eigenschaften von Verdauungsschnäpsen aus? Ist eine schnellere Verdauung besser und wer sagt das?

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spmc-12355639674612 26.12.2018, 22:27
23. Und ich dachte,

Zitat von super-m
Die Kommentare unter diesem Artikel sprechen ja für sich. Wissenschaftliche Erkenntnisse werden durch subjektive Erfahrungen relativiert. Stattdessen wird über vermeintlich positive Wirkungen von irgendwelchen Kräutern schwadroniert, die in Schnaps entweder in winzigen Mengen oder in Form von Aromen enthalten sind. Die meisten Menschen sind vom Kopf her einfach noch nicht weit genug, um ihr Handeln zu reflektieren, man redet sich lieber alles schön. Und am Ende wundert man sich, dass die Gesundheit des Volkes immer weiter abnimmt, die Krankenkassenbeiträge immer weiter steigen und die Ärzte von der Masse an Patienten überfordert sind. Da ist dann wieder das System schuld. Mehr Kalorienumsatz durch verlangsamte Verdauung? Ich würde Lachen wenn es nicht derart unsinnig wäre...
die Lebenserwartung befinde sich in beständigem Anstieg ... Wie kann das sein, wenn "die Gesundheit des Volkes immer weiter abnimmt"? Oder stimmt das mit der abnehmenden Gesundheit vielleicht gar nicht?

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max_schwalbe 26.12.2018, 22:33
24. Alkohol ist ein Emulgator

Ethanol ist ein guter Emulgator, er schließt Fettkonglomerate also effektiv auf und nimmt damit der Galle ein Stück weit die Arbeit ab. Was bei sehr fettreichen Speisen von großem Vorteil ist. Ich verstehe nicht, wie man einen Aritkel über Ethanol schreiben kann, ohne dies zu erwähnen. Die Studien die belegen sollen, dass der "Schnaps danach" bei sehr fettreichen Speisen negative Wirkung in Bezug auf die Fettverdauung habe, möchte ich sehen!

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max_schwalbe 26.12.2018, 22:53
25. Re: Alkohol spaltet die Fette

Zitat von chaosimall
die Fette im Magen und macht sie dadurch verdaulicher. Das hat mir zumindest ein Biologe so erklärt. Und ich habe es genau so erlebt. Im Übrigen verstehe ich diese Verbotsdebatte nicht. Niemand verbietet etwas. Wer will kann sich mit Schweinshaxen vollschaufeln, wahlweise Gyros, Bier und Schnaps dazu in rauen Mengen, und anschließend noch schön Torte und dannnab aufs Sofa. Dann muss man später aber auch klaglos die Konsequenzen tragen vor denen hinlänglich gewarnt wurde und darf nicht über Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Diabetis klagen. Die Ausgewogenheit macht es wohl.
"Spalten" ist nicht ganz richtig, er emulgiert die Fette/fördert die Mizellenbildung. Das Zerspalten der Fette selbst geschieht erst im Darm durch Lipasen aus Pankreas-Sekreten. Dazu müssen die Fette aber zugänglich zur Spaltung und Aufnahme ins Blut sein - hierbei unterstützt Ethanol die Gallenflüssigkeit bei der Arbeit. Im übrigen gibt es ferner den bekannten Effekt, dass bei fettreicher Nahrung weniger Alkohol tatsächlich zur Wirkung kommt. Das kennt jeder, der schon mal ein Glas Wodka mit Speckschwarte oder alternativ auf nüchternen Magen getrunken hat. Diese Differenzierungen fehlen diesem Artikel völlig. Ich empfehle ebenfalls, im Zweifelsfall lieber einen Biologen und keine Medizinier zu befragen. Nur Erstere sind Naturwissenschaftler und die meisten Medizinier stehen mit Biochemie eher auf Kriegsfuß. Alkohol als etwas grundsätzlich moralisch/gesundheitlich abwegiges hinzustellen wie es in diesem Artikel versucht wird, ist einfach nur absurd und arg tendenziös, auch wenn ich verstehe dass Mediziner diesen Eindruck schnell bekommen wenn sie all die Alkoholkranken sehen die in die Klinik eingeliefert werden. Das sind aber mit Sicherheit nicht diejenigen, die lediglich nach fettreichem Essen ein Glas Schnaps konsumieren. Nicht schön, bitte mehr Recherche, und bei solchen Wirkmechanismen lieber spezialisierte Biologen oder Biochemiker fragen!

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zeisig 26.12.2018, 22:57
26. Und trotzdem.

Ich höre auf meinen Körper. Nach einem üppigen Essen - her mit dem Schnaps. Nach einem leichten Essen dagegen brauche ich das nicht.

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Palmdale 26.12.2018, 23:05
27. Versuchsaufbau unklar

Laut dem Text im Artikel hat die Gruppe mit Wein zusätzlich den Schnaps getrunken. Interessanter wäre es gewesen zu wissen, wie der eine Schnaps bei der Gruppe mit nicht alkoholischen Getränken gewirkt hat, nicht noch zusätzlich zum Wein...

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outsider-realist 26.12.2018, 23:12
28.

Zitat von Hamberliner
Was soll denn der Quatsch? Wenn nach einem leckeren griechischen Essen, etwa Kokkinisto, unbestellt und unaufgefordert der Ouzo auf dem Tisch steht, dann trink ich den doch nicht als medizinische Maßnahme, sondern um mein Leben zu genießen. Ich bekomme Krätze und Pickel wenn ich mitbekomme, dass irgendwer eine medizinische Rechtfertigung für den Genuss erwartet. Ganz zum Schluss rauche ich auch noch eine, ätsch, was ich auch darf wenn sich der Tisch - wie sich das gehört - im Sommer draußen befindet, dafür - ätsch - gibt es erst recht keine medizinische Rechtfertigung.
Ich verstehe nicht wieso sich hier der eine oder andere aufregt, wenn lediglich einer simplen Frage nachgegangen wird. Sie können nach dem Essen trinken was sie wollen und was Ihnen Spaß macht. Darum geht es in diesem Artikel gar nicht. Es geht lediglich darum, ob die Aussage (die ich schon seit meiner Kindheit aus vielen Mündern gehört habe), das Alkohol nach dem Essen gut für die Verdauung ist und deswegen gereicht wird. Dem ist offenbar nicht so. Was ist an dieser Erkenntnis so schlimm?

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Wupperflipper 26.12.2018, 23:46
29. Jede Studie

die nicht mit dem persönlichen Verhalten übereinstimmt muss natürlich falsch sein. Und dann argumentiert man mit Blödsinn und Halbwahrheiten. #tutnet Seit 1977 ist die 0,7 Liter Flasche durch EU Norm von der 0,75 Liter Flasche abgelöst wurde. Einige Kommentare kann man sich auch nur durch den Einfluss von Alkohol erklären.

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