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Mythos oder Medizin: Hilft Zink bei Erkältung?
Corbis

Die Nase läuft, der Hals kratzt, der Kopf ist zu: Jeder wünscht sich ein Wundermittel gegen Erkältungen. In wissenschaftlichen Studien aber konnte bisher kaum ein Mittel überzeugen. Ist Zink eine Ausnahme?

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badpritt 03.10.2014, 10:43
10. T-Lymphozyten

sind für die Abwehr der Viren hauptverantwortlich. Sie brauchen als wesentliches Spurenelement Zink, um arbeiten zu können. Wir nehmen seit Jahren bei ersten Symptomen Zinkorotat für zwei bis drei Tage und sind seitdem fast erkältungsfrei.
Das erklärt auch, warum Versuche im Reagenzglas nichts bringen.

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turmalinfriend 03.10.2014, 10:43
11. kein HNO Arzt mehr nötig

Seit ich vor ca. 25 Jahren anfing, bei aufkommender Erkältung Zink zu nehmen, habe ich keinen HNO Arzt mehr aufsuchen müssen. Vorher war ich regelmässiger Gast dort.
Zumindest verkürzt eine Zinkeinnahme die Erkältungsdauer und ein Ausbreiten der Infektionen.

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miss_moffett 03.10.2014, 10:49
12.

Ich nehme bei jeder Erkältung abends Wick-Medinight. Das hilft zwar nicht gegen die Erkältung, aber ich schlafe dann ohne Probleme. Ob da Zink drin ist, weiss ich nicht.

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kanadasirup 03.10.2014, 11:00
13. Warum Zink hilft?

Meine Vermutung ist, dass unsere Nahrung - besonders Gemüse - derart nährstoffarm ist im Vergleich zur Nahrung vor 100 Jahren, dass wir unter ständigem Zinkmangel leiden. Besonders Männer benötigen Zink für die Fruchtbarkeit. Zink erhöht die Testosteronproduktion - was für Spermaqualität, Erektionsfähigkeit und Lust wichtig ist. Wer Zeugungsprobleme hat, sollte es mal mit täglich Zink versuchen. Wer sportlich aktiv ist - besonders Kraftsport - hat einen erhöhten Zinkbedarf. Gewichtheber und Leistungssportler können von einer Supplementation profitieren.

Übrigens, die Nebenwirkungen, die im Text beschrieben wurden kann ich - zumindest im Selbstversuch - nicht bestätigen. Wenn ich längere Zeit 50 mg Zink pro Tag kriege ich Kopfschmerzen, das war es. Für mich nur ein Zeichen dass es genug ist. Dann höre ich einfach auf.

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timar 03.10.2014, 11:05
14. Unsinnige Angstmache

Weder die kurzfristige Einnahme hochdosierter (bis zu 100 mg) noch die langfristige Einnahme niedriger dosierter (bis zu 25 mg) Zinkpräparate kann "erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen". Keine der in der Chochrane-Metanalyse untersuchten Arbeiten berichtet von "erheblichen Nebenwirkungen". Eine Immunsupprimierung tritt nur bei der langfristigen(!) Zufuhr von Dosen im dreistelligen mg-Bereich auf, ebenso wie andere Nebenwirkungen die auf einen durch Zink induzierten Kupfermangel zurückgehen. Die meisten Menschen die eine typisch westliche Gemichtkost essen, könnten von einer niedrig dosierten Zinksupplementierung profitieren, da dass Zink/Kupfer-Verhältnis in einer solchen Ernährung deutlich zum Kupfer hin verschoben ist. Ich kann diese dogmatischen DGE-Mantren von einer "ausgewogenen" Ernährung (wobei meist völlig offen bleibt, was genau unter ausgewogen zu verstehen ist) nicht mehr hören! Die meisten Menschen ernähren sich nun einmal nicht so, wie die DGE es gerne hätte, selbst wenn sie selbst glauben, sie würden sich ausgewogen ernähren (weil sie zwischen Pizza und Döner alternieren). Etwas Pragmatismus tut hin und wieder ganz gut, auch was die Einschätzung des Nutzen/Risiko-Verhältnis von Vitamin und Mineralstoffpräparaten betrifft. Die Gefahr das mittels der hierzulande erhältlichen Präparate sichere Zufuhrgrenzen für einzelne Stoffe überschritten werden, dürfte weitaus geringer sein, als der Nutzen, einen verbreiteten Mangel auszugleichen. Es erscheint schon ein wenig lächerlich, wenn in jedem Artikel über Mikronährstoffe gebetsmühlenartig über - meist rein hypothetische - Gefahren gewarnt und dann auf eine "ausgewogene Ernährung" verwiesen wird, unabhängig davon ob die in Studien als sicher und effektiv festgestellten Dosierungen überhaupt durch eine gängige Ernährungsweise aufgenomen werden können. Aussagen nach diesem Schema gab es auch immer wieder zum Thema Vitamin D und dort sind sie ganz offensichtlich falsch - keine noch so "ausgewogene" Ernährung bietet eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D.

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cg2704 03.10.2014, 11:05
15. Ich schwöre

seit 18 Jahren darauf: bei den ersten Anzeichen eines Schnupfens zwei Kapseln, zwei Stunden später noch einmal, und das war's für den Schnupfen. Ich habe seitdem keinen mehr gehabt.

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ruhepuls 03.10.2014, 11:09
16. Die Dosis macht das Gift...

Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement (aber eben auch ein Schwermetall). Ein Mangel führt zu Abwehrschwäche, Hautproblemen usw. Eine Überdosis blockiert wichtige Enzymsysteme - auch nicht gut.

Daher gilt wie meist: Wer einen Mangel hat, sollte etwas dagegen tun. Wer keinen Mangel hat, wird von einer zusätzlichen Einnahme nicht profitieren.

Ob ein Zinkmangel vorliegt lässt sich im Serum (besser noch im Vollblut) leicht bestimmen. Dann kann man gezielt handeln - oder es lassen.

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ruhepuls 03.10.2014, 11:11
17. Richtig...

Zitat von pfzt
Man muss einfach völlig entspannt auch mal krank sein dürfen, das ist das einzige Geheimnis um sowas auszuheilen. Der Körper kümmert sich da schon selber drum. Und wer sich krank zur Arbeit schleppt, dem ist nicht mehr zu helfen.
Da haben Sie schon recht. Manchmal holt sich der Körper mit einer Erkältung einfach sein Recht auf Erholung und Abstand zu den Dingen.

Stress ist im übrigen ein guter Milieubereiter für Rhinoviren...

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kado1 03.10.2014, 11:27
18. Sie haben es erkannt

Zitat von dean_reed
Ebenso wie Jod, Eisen, Kupfer und Selen ist Zink ein unbedingt lebensnotwendiges Spurenelement. Gerade Männer brauchen viel Zink. Während Menschen mit Jodmangel einne Kropf bekommen, leiden Männer mit Zinkmangel an Prostatproblemen, so einfach ist das.
Aus nur 47 Stoffen bestehen wir, 13 Vitaminen, Mineralien / Spurenelementen, Aminosäuren und Fetten, fehlt nur einer sterben wir, mangelt es an einem oder gar mehreren werden wir eines Tages krank.
Das Optimum für den Einzelnen zu finden ist eine Kunst, die keiner kann, schon gar nicht mit Pi mal Daumen, die Nähe vom Optimum reicht auch meistens.
Die Orthomolekulare Medizin füllt Mängel auf, setzt so an der Ursache von Krankheiten mit mehrfachen Tagesdosen an.
Dann muss man noch kombinieren, z.B. Zn mit ein paar Gramm Vitamin C wirkt noch besser.
Auch Selen bekämpft Viren, allerdings darf man NaSelenit nicht zusammen mit Vit. C nehmen nur im Abstand von ca. ½ Tag, auch scheidet Se Schwermetalle aus,…
Rel. neu ist, wer mit sehr hohen Dosen Vit. D3 den 25 OH-Vit. D Wert auf ca. 70-90
ng/ml anhebt, bildet in den 70 Mrd Zellen ein AB, welches hocheffektiv Bakterien und viele Viren abtötet, sogar mutierte. Schulmed-AB töten nur jeweils ca. 1 Dutzend Bakterien ab.
Mit optimalen Werten der 47 Stoffe wird das IS gestärkt, das A und O bei der Erregerbekämpfung.
Wer Selen nimmt, sollte diesen Blutwert ermitteln. Mit 200 mcg Se tgl. passiert noch nichts,
in D hat man im Schnitt nur um 70 mcg / l Se im Blut, in den USA 160, in Kanada 190, in Guatemala 240.
90% haben in D einen Vitamin D-Mangel, viele sogar um nur 10 ng/ml, 32-100 ist die neue regelrechte Versorgung, erst ab 150 wird D3 langsam toxisch.
Ich bin überzeugt, ein paar Wochen sind Werte um 140 der Orthomolekular Medizinbereich, mit extrem vielen pos. NW.
Wer sehr gute Werte dauerhaft hat, wird kaum krank.

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Airkraft 03.10.2014, 11:41
19. Ist wohl eine...

Zitat von motzbrocken
liebe Oma sel. schon stets gesagt hat: ohne Medikamente geht eine Erkältung 14 Tage, mit 2 Wochen.
Ist wohl eine sehr erfahrene Frau gewesen. Außerdem verursacht das mit Sicherheit keine Kollateralschäden und kostet das auch überhaupt nichts.

Leider können die "üblichen Verdächtigen" damit aber auch kein Geld verdienen :-(

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