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Mythos oder Medizin: Kann Wassertrinken beim Abnehmen helfen?
Corbis

In vielen Diätratgebern heißt es, man solle viel Wasser trinken, um abzunehmen. Aber ist das wissenschaftlich überhaupt belegt? Ein Forscherteam ist der Frage nachgegangen.

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Willi Wacker 12.08.2013, 13:25
30. ah, ein Dreisatz

Zitat von suswalt
hätte oma 1.5 l/d getrunken, wär sie jetzt doppel so alt!
mit anderen Worten: jeden Tag 1500 Liter und Methusalem würde neidisch

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lindareicher 12.08.2013, 13:32
31.

Zitat von neoy
9mg Kochsalz auf 1 Liter reines Wasser schmeckt nicht wirklich...
Leicht verrechnet, oder?^^

Grüße, Linda

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mr.ious 12.08.2013, 13:58
32. Bin gerade am Salzkörner zählen

Zitat von briah
Vermutlich schmecken 9 "mg" Kochsalz gelöst in einem Liter Wasser beinahe genauso, wie 1 Liter Wasser ohne jenes Kochsalz. ;-))
Schmeckt wirklich wie Wasser das "schlecht schmeckt".
Sind ca. 50 Salzkörner auf 110ml Wasser.
Damit man weiß was ein gesunder Ausgleich zum Ausgeschwitzen darstellt.
Aber lieber die Priese auflecken und mit normalem Wasser nachspülen.

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Sekronom 12.08.2013, 13:59
33.

Zitat von encaladus
Ja das stimmt ja soweit. Meines Wissens benötigt der Körper für die Erwärmung von einem Liter Wasser um 1°C etwa 1Kcal. Also muss ich schon ne Menge Eiswasser trinken um damit ordentlich was zu verbrennen. Mich würde auch interessieren wie der Effekt aussieht, wenn der Körper kälte ausgesetzt wird. Also in wie weit dadurch der Verbrauch hochgetrieben wird.
Also bei Tieren(Laufvögel) kann ich Ihnen sagen, das bei dauerhaften kaelteren Temperaturen(-20°c bis 10°c) ca. das 3Fache an Nahrung benötigt wird. Allerdings gilt das dann für 24h am Tag.
Um das auszurechnen bräuchte mal wohl die Haut-Oberfläche und die Wärmeleitfähigkeit sowie die angestrebte Temperaturdifferenz(Körpertemperatur ~37°c aussentemperatur z.B. 5°c).
Ich schätze, sofern man das aushält und dauerhaft macht, der Energieverbrauch deutlich zunimmt. Stellt sich nur die Frage, ob man Nackt bei 5°c wohnen möchte ohne Kälteschaden davon zu tragen :-)
Der aktuelle Energieverbrauch wird ja bei ca. 20°c Zimmertemperatur anegeben. Also müsste man dort ansetzen 10, 15°c sind vielleicht realistisch, aber auch keine so große Differenz zur Zimmertemperatur.

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zaphod_beeblebroxiii 12.08.2013, 14:01
34. Nur

Zitat von M. Aghanassir
Im Orient sagt man: Das Wasser macht Dick! und das geben die Ältere Leute seit tausenden Jahren so weiter
weil eine Weisheit tausende Jahre weitergetragen wird, muss sie nicht richtig sein.
Da Wasser keine Nährstoffe enthält, enthält es auch nichts das dick machen kann..
(Vom Wasservolumen im Magen abgesehen, aber das pink.. ich wieder aus...)

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loki21 12.08.2013, 14:06
35. Unlogisch!

Zitat von citizengun
Wassertrinken hilft aus zwei Gründen. Erstens verusacht es ein Völlegefühl, verhindert damit Heisshunger und verkleinert den Magen was wiederum zu weniger Appetit führt. Zweitens erhöht/verbessert es den Herzschlag und suggeriert damit dem Gehirn Nahrungsaufnahme/Zuckerzufuhr, die es aber real nicht gibt.
Können Sie Ihre Aussagen auch begründen? Denn nachdem, was ich gelernt habe, ergeben Ihre AUssagen wenig Sinn. Eine Regulation des findet über hormonelle Signale statt. Appetitunterdrückend wirken z.B. periphere Peptidhormone (z.B.Leptin aus dem Fettgewebe), zentrale Neurotransmitter sowie Serotonin und Noradrenalin. Appetidanregend sind das vom magen produzierte Ghrelin, Endocanabinoide, GABA sowie zentrale Neurotransmitter. Eine Dehnung des Magens löst Sättigungssisgnale aus, egal wodurch diese Dehnung letztlich ausgelöst wird. Hierfür verantwortlich sind Mechano- & Chemorezeptoren. Weitere Signale für die Energiereserven sind z.B. der Blutglukosespiegel. Die Verarbeitung verschiedener Signale bzgl. Hunger- und Sättigung erfolgt im Hypothalamus.

Wie Wasseraufnahme den Magen verkleinern soll, kann ich mir nicht erklären. Das ist unlogisch, da für eine Auslösung des Sättigungsgefühls über die Mechanorezeptoren eine Dehnung, also temporäre Vergrößerung des Magens erfolgen muß. Auch ist Ihre Aussage bzgl. des Herzschlages, Zuckerzufuhr (Blutzuckerspiegel) und Informationen an das Gehirn wissenschaftlicher Blödsinn!

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mr.ious 12.08.2013, 14:09
36.

Zitat von neoy
Mathe-Nachhilfe: 1 Liter Wasser = 1kg Masse = 1000mg, bei physiologischer Kochsalzlösung (enthält 0,9% NaCl) ergibt das 9g Kochsalz - schmeckt trotzdem garstig...
Dann müssen sich die Hersteller der Salzstreuer aber mächtig vertan haben, damals.

Da kommt mit einer Priese etwa das raus, was man mit einem Glas (ca.200ml) trinken sollte, um seinen Schweißverlust auszugleichen.
Die 9mg scheinen also wirklich viel realitätsnäher wie Ihre 9g.
(Um 1800 konnte man bereits Luft, mit ohne Wasseranteil, über mechanische Waagen bestimmen, wovon man im Alltag auch schon eine Weile provitiert. ;))

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JaguarCat 12.08.2013, 14:12
37. Viele Leute trinken zu wenig ...

... deswegen ist es im Krankenhaus ja auch so erfolgreich, die Leute erstmal an den Tropf zu hängen, wenn sie mit unklarer Systematik kommen. Natürlich sind in der Tropfflüssigkeit auch die Salze so eingestellt, wie sie sein sollten, so dass auch die Salzkonzentration sich wieder Richtung Normalbereich bewegt.
Nur: Bei einem gesunden Menschen kann der Körper den Salzgehalt von Schweiß und Urin in einem weiten Bereich regeln, also ein Übermaß von Salz auf diesem Weg gezielt ausscheiden, aber ebenso das kostbare Salz überwiegend zurückhalten, wenn es gerade knapp ist. Wer's nicht glaubt, soll mal einen Sauna-Tag einlegen, während dem er bewusst nichts isst und nur Mineralwasser trinkt. Beim ersten Saunagang schmeckt der eigene Schweiß dann noch normal salzig, beim vierten Saunagang aber nicht mehr.

Klar ist übermäßige Zufuhr von salzfreiem Wasser ein Problem für Leute, die ihre Salzausscheidung nicht kontrollieren können. Doch diese Leute haben auch ohne 5 Liter Mineralwasser am Tag ihre Probleme, und wissen davon dann. Diese, und nur diese, müssen ihre Flüssigkeitszufuhr dann ähnlich genau kontrollieren, wie Insulinkranke ihre Zuckerzufuhr.

Alle anderen dürfen gerne mal einen Flasche Mineralwasser einfach so extra trinken, ohne, dass damit irgendwelche Gefahren verbunden wären.

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Stefan_G 12.08.2013, 14:15
38. Da sollten Sie ...

Zitat von ArthurKing
ist 87 und trinkt nie mehr als 0,5 l Wasser.
... aber nicht stolz auf die Zähigkeit ihrer Oma sein sondern sie regelmäßig auffordern -speziell im Sommer- deutlich mehr zu trinken.
Das ist ein ganz gravierendes Problem der Altenpflege, dass so alte Leute oft kein funktionierendes Durstgefühl mehr haben. Selbst bei schwer Dehydratation fangen sie nicht an, von sich aus mehr zu trinken. Das hat während des Hitzesommers 2003 europaweit einigen Zehntausenden Senioren das Leben gekostet. Da auch der Juli 2013 in vielen Regionen sehr warm war wird man auch hier von einem Anstieg der Todesfälle durch "Verdursten" ausgehen müssen.

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mattx1977 12.08.2013, 14:24
39. Aber bitte...

Zitat von neoy
Diese Aussage ist definitiv zu pauschal! Man sollte vielmehr auch als gesunder Mensch darauf achten, nicht zu viel zu trinken, da bei Hyperhydratation ernsthafte Probleme drohen! Zitat: Abhängig von Osmolalität bzw. Natriumkonzentration im Serum unterscheidet man eine ........
...nicht einfach nur aus dem Herold kopieren ohne den Text verstanden und ohne klinisch-praktische Erfahrung zu haben. Ich stimme zu, dass der Artikel in Teilen etwas unsachlich ist, aber was anderes kann man in der normalen Tagespresse wohl nicht erwarten.
Was das Zitat aus dem Herold angeht: Eine Hypervolämie kommt im Gegensatz zu der viel häufigeren Hypovolämie beim Nierengesunden so gut wie nicht vor, schon gar nicht beim normalen Wassertrinken im Rahmen einer Diät. Also: Zitat sinnfrei.

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