Forum: Gesundheit
Mythos oder Medizin: Verstärkt ein Strohhalm die Wirkung von Alkohol?
Corbis

Die Strohhalmfrage gehört zu den Klassikern in geselliger Runde. Berichte von Selbsttests bringen nicht nur unterschiedliche Ergebnisse, sondern auch vielfältige Erklärungen. Was wissen Wissenschaftler über die Wirkung?

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fehlerteufel666 14.06.2014, 10:38
1. Ob das wohl so stimmt?

>Wer an vier Tagen die Woche jeweils 0,5 Liter Bier, einen dreiviertel Liter Wein oder drei Schnaps trinkt, überfordert die Leber

0,5 Liter Bier (5%) enthält etwa 25 cm³ Alkohol; 0,75 Liter Wein (13%) enthält 97,5 cm³ Alkohol, 0,06 Liter Schnaps (40%) enthalten etwa 24 cm³ Alkohol.

Ist Alkohol in Wein im Verhältnis wirklich so ungefährlich? Odersind dem Autor die Zahlen durcheinandergeraten?

> ... die Blut-Hirn-Schranke, die das Gehirn teilweise vom Alkohol abschirmen kann – aber nur, solange sie in Takt ist.

... intakt, natürlich. Tolle Rechtschreibreform, die uns solche Übergeneralisierungen beschert hat.



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grashalm 14.06.2014, 10:58
2. Pfeil Bogen Scheibe

Zitat von sysop
Die Strohhalmfrage gehört zu den Klassikern in geselliger Runde. Berichte von Selbsttests bringen nicht nur unterschiedliche Ergebnisse, sondern auch vielfältige Erklärungen. Was wissen Wissenschaftler über die Wirkung?
der Strohhalm dient der zielführenden Motivation des Drink- Anspruchs

grashalm

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Bobby Shaftoe 14.06.2014, 11:00
3.

Übrigens: Wer die sinnlose und überflüssige Strohhalm-Diskussion abrupt beenden will, wirft einfach die Killer-These in den Raum: Am besten knallt immer noch der Rotwein-Einlauf.

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Esib 14.06.2014, 11:04
4. Hat mich auch gewundert

Zitat von fehlerteufel666
>Wer an vier Tagen die Woche jeweils 0,5 Liter Bier, einen dreiviertel Liter Wein oder drei Schnaps trinkt, überfordert die Leber 0,5 Liter Bier (5%) enthält etwa 25 cm³ Alkohol; 0,75 Liter Wein (13%) enthält 97,5 cm³ Alkohol, 0,06 Liter Schnaps (40%) enthalten etwa 24 cm³ Alkohol. Ist Alkohol in Wein im Verhältnis wirklich so ungefährlich? Odersind dem Autor die Zahlen durcheinandergeraten?
Darüber bin ich auch gestolpert. Vermutlich ein Schreib- oder Übermittlungsfehler. Gemeint sind wohl nicht 0,5 sondern eher 1,5 Liter Bier, 0,75 Liter Wein mit 10% Alkohol (also kein schwerer Wein) oder 3 "Doppelte" (0,04 Liter mit 40 %). Dann stimmen die Alkoholmengen überein und es passt ganz gut auch zu den Werten, die man anderswo schon lesen konnte.

Wäre aber schön, wenn der Spiegel das noch einmal überprüfen und gegebenenfalls korrigieren würde.





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specialsymbol 14.06.2014, 11:06
5. In Takt

Es muß heißen: solange die Blut-Hirn-Schranke im Takt ist. Wenn sie erst anfängt zu torkeln ist es zu spät.

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Uggdrasil 14.06.2014, 11:22
6. Die Werte im Artikel?

Wer viermal in der Woche eine Flasche Bier trinkt, riskiert eine Leberzirrhose? Dann kann ich mich schonmal von 90% meiner Bekannten verabschieden...

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Kurbelradio 14.06.2014, 12:08
7.

Zitat von sysop
Die Strohhalmfrage gehört zu den Klassikern in geselliger Runde. Berichte von Selbsttests bringen nicht nur unterschiedliche Ergebnisse, sondern auch vielfältige Erklärungen. Was wissen Wissenschaftler über die Wirkung?
ist doch alles ganz einfach. Der Weg zum Alkoholiker ist dann geebnet, wenn der Alkoholkonsum regelmässig in kurzenAbständen ist. Das hat weniger mit der Menge (die sich im Laufe der Zeit sowieso dann steigert), sondern mit dem Umgang mit Alkohol zu tun.
Oder: einfach mal 1 Jahr absolut garnichts trinken, wo auch nur eine Spur von Alkohol drin ist. hehe....

Wenn ich einen dicken Menschen frage, was er denn so ißt, dann sagt er oft: eigentlich garnicht so viel. Nur dies und das. Das klingt dann so, als ob derjenige sich quasi nur von Salaten ernährt, und das Übergewicht vom Himmel fiel. Mal überspitzt ausgedrückt.
So verhält sich das auch mit so manchen Leuten, denen ihr Alkoholkonsum garnicht mal so bewusst ist, wieviel sie wirklich trinken. Und vor allen Dingen: wie oft. Und noch wichtiger: Fällt der Alkohol weg, ist die Welt dann noch genauso oder erscheint sie öde und farblos?

Das Feierabendbier, der Gesellschaftsumtrunk, das Anstoßen auf etwas - es gibt quasi immer einen Grund, einen zu heben.

Ich arbeite in einem Pflegeheim. So einige Alkies dort. Hirn weggesoffen. Das fing mal mit 0,5 l Bier an. Ab und zu. Dann täglich, dann noch nen Kurzen damit das Bier besser rutscht usw. usf. Schleichend.
Aber da Saufen ja gesellschaftlich anerkannt ist, und keiner vor die Tür in der Kneipe muss, um sich dort ein Bier zu genehmigen, oder Wein oder was auch immer, glaube ich kaum, dass sich daran was ändert.
Von daher: Saufen mit Strohhalm ist eine Art von gesellschaftlicher Druckbetankung. Legitim und was für die Kids.

Arbeitslos werde ich wohl nicht werden auf Grund mangelnder Kundschaft.

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third_space 14.06.2014, 12:29
8. Ja, die Werte...

... bitte mal überprüfen und ggf. korrigieren! Falls der Fehler nicht beim Autor liegt, ließe das doch starke Zweifel an der Vertrauenswürdigkeit des befragten Wissenschaftlers aufkommen... Sollten sie dagegen stimmen, müsste ich mir ernsthaft Gedanken machen. In der jetzigen Form sind die Ausführungen zumindest irritierend, und das sollte bei diesem durchaus wichtigen Thema nicht sein. Es ist aber sicherlich auch schwierig, allgemeingültige Grenzwerte anzugeben, da wahrscheinlich jeder Organismus individuell reagiert, oder?




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Butenkieler 14.06.2014, 12:29
9. Strohhalm

früher gab es Natur-Strohhalme, also wirklich aus Stroh gemacht. Und die sollten mehr Sauerstoff mit in den Körper transportieren und dadurch sollte der Alkohol sich schneller bemerkbar machen. Heute gibt es ja nur noch Plastikstrohhalme, da fällt dann die vorgenannte These weg. Aber irgendwie wohl doch nicht, oder?

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