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Nach EU-Bewertung: Wissenschaftler schreiben Glyphosat-Protestbrief
AP

Ist Glyphosat doch krebserregend? Viele Forscher wollen sich mit der Entwarnung der EU-Behörde Efsa nicht abfinden. In einem offenen Brief kritisieren sie den EU-Bericht als "wissenschaftlich unakzeptabel".

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ackergold 30.11.2015, 11:57
1.

Wer behauptet, Glyphosat sei definitv nicht giftig, der kann es ja problemlos essen.

Ich persönlich möchte nicht, dass mir das Zeugs untergeschoben wird und das bitte ich zu respektieren.

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robin66 30.11.2015, 12:13
2. warten Sie ab...

bis CETA und TTIP abgeschlossen sind, dann wird Ihnen das Zeug nicht nur untergeschoben. Dann ist es auch egal, wie krebserregend es tatsächlich ist. Dann ist ein eventuelles Verbot schlicht ein Handelshindernis, Monsanto verklagt die EU auf beliebig viele Milliarden Schadenersatz, eine geheime Bande von drei gekauften Anwälten fällt das Urteil, Berufung gibt es nicht, Kündigung auch nicht. Sie und ich werden gezwungen, entweder das Zeug zu essen oder, wenn wir nicht vergiftet werden wollen, viel, viel Geld dafür zu bezahlen. Es "lebe" der Freihandel!

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docmillerlulu 30.11.2015, 12:13
3. Man sollte sich in einigen Jahren einmal die ...

... Lebensläufe der Beteiligten anschauen. Der werden viele Beraterverträge oder neue Positionen in der Privatwirtschaft haben. Mein persönlicher Tipp wären firmennahe Institute oder Stiftungen/Verbände.

So krass wie die epidemische Studien verworfen haben, das ist schon arrogant. Die Studien wurden von Wissenschaftlern gemacht die deutlich mehr Kompetenz haben als diese Angestellten.

Das nächste mal wird es einfacher werden, da werden der Ersteller kritische Studien von einem Hamburger Gericht wegen Verleumdung zur Zahlung von 40 Mio Schadensersatz verklagt. Es wird nicht mehr lange dauern dann werden die Konzerne offen die Politik machen. Wenn es dumm läuft wird dann auch noch falsch Wählen abgemahnt - wegen Geschäftsschädigung.

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Rollerfahrer 30.11.2015, 12:15
4. Selbstversuch wäre wohl angebracht...

Alle Wissenschaftler, die sich der Gefährdungsbehauptung entgegenstellen, hätten leich die Möglichkeit der dokumentierten persönlichen Aussetzung des Stoffes. Die angewandte Menge wäre dann auch ein gutes Zeichen der persönlichen Sicherheit der entsprechenden Forscher. Ich wäre ja dafür ein solches Verfahren zu etablieren!

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merlin 2 30.11.2015, 12:32
5. Lobbyarbeit = 1, Ergebnis = 6

Das kommt, wenn Behörden die Testergebnisse aus den Studien der Wirtschaft abschreiben. Das ist auch im Kern die Kritik der Wissenschaftler.
Es ist schlicht zum K..., wie naiv die Behörden den Lobbyisten auf den Leim gegangen sind und es fortwährend tun.
Die Antwort, bisher sind die Risiken nicht "konkret" bewiesen und deshalb kann man es bedenkenlos einsetzen, grenzt an Schwachsinn. Die Amis haben die A-Bombe damals auch als genial bezeichnet, bis die ersten Strahlenopfer identifiziert wurden. Gleiches Schema, man hat es erst nicht beweisen können. Nach dem Schema muß erst immer was richtig dumm gelaufen sein, bevor wir als Menschen lernen. Was für eine dumme Welt!

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Wellness 30.11.2015, 12:35
6. Befangen

Ich halte es für einen Skandal das aus klar wirtschaftlichen Zwängen hier gegen die Verbraucher argumentiert wird.Wie Abhängig durch Drittmittel oder Studienaufträge klar gegen die Sorgpfaltspflicht Wissenschaftlicher Unabhängigkeit entschieden wird.Bayer Henkel und Co lassen grüssen

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mathias.knetsch 30.11.2015, 12:39
7.

Zitat von Rollerfahrer
Alle Wissenschaftler, die sich der Gefährdungsbehauptung entgegenstellen, hätten leich die Möglichkeit der dokumentierten persönlichen Aussetzung des Stoffes. Die angewandte Menge wäre dann auch ein gutes Zeichen der persönlichen Sicherheit der entsprechenden Forscher. Ich wäre ja dafür ein solches Verfahren zu etablieren!
Diese Argumentation führt doch zu nichts....

Die 20mg/kg erlaubte Glyphosat-Rückstände wird wohl so ziemlich jeder Wissenschaftler für 5 Euro in Getreideform gerne zu sich nehmen (gratis Geld für annähernd Null Risiko.....)


Genau wie beim Frackingfluid das auch schon getrunken wurde.

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quark2@mailinator.com 30.11.2015, 12:39
8.

Jeder normale Mensch würde im Fall einer Unsicherheit in dieser Frage zunächst einen Schritt zurück machen und davon ausgehen, daß es eben doch eher kritisch sein könnte. Aber hier geht es ja um die Gewinne eines Großkonzerns, also nehmen wir einfach an, es wäre ungefährlich, bis es gar nicht mehr anders geht ... super ...

Andersrum wäre zu argumentieren, wenn es keinerlei Ersatz gibt und ohne das Zeug wieder Menschenleben auf dem Spiel stünden, etwa weil dann die Versorgung gefährdet ist. In diesem Fall wäre eine Abwägung natürlich sinnvoll.

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leserich 30.11.2015, 12:42
9. Dem Brocken trau ich nicht

Für Glyphosat läuft der Patentschutz aus, Lizenzgeber und Hersteller Monsanto hat längst ein Nachfolgepräparat entwickelt - wer also kommt jetzt plötzlich daher und trommelt, Glyphosat sei der Gottseibeiuns? Nur darum geht es bei der Verbotsdiskussion, nicht um mögliche Krebserregung. Was so Fallstudien betrifft: Wer mal in landwirtschaftliche oder gartenbauliche Betriebe hereingeschnuppert hat weiß, daß Atemschutz und Handschuhe weithin als grobe Empfehlungen gesehen werden, Kategorie Sicherheitshinweis auf China-Krachern. Kein Wunder, wenn Anwender häufiger erkranken.

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