Forum: Gesundheit
Nach Gerichtsurteil: Gröhe will Versandhandel mit rezeptpflichtigen Medikamenten verb
DPA

Schnäppchenpreise für verschreibungspflichtige Arzneimittel - darauf hatten nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs viele gehofft. Doch Gesundheitsminister Hermann Gröhe hat andere Pläne.

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magic88wand 28.10.2016, 17:50
150. Manches wurde der FDP zu unrecht vorgeworfen

Zitat von p-touch
unsere Politiker so schnell und energisch für uns Wähler einsetzten würden wie für ihre Parteispender. Ich dachte man hätte vor rund drei Jahren die Lobby-Partei FDP entlich los und jetzt macht die CDU genau da weiter. Für rezeptpflichtige Medikamente brauch ich keine Apotheke, dort bekommt man auch nur kommentarlos die Pappschachtel über die Theke geschoben.
Auch z.B. die Umsatzsteuersenkung für Hotels: Die hat die FDP zwar auch unterstützt, gekommen ist die Idee aber von der CSU, um den heimischen Tourismus zu stützen.

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dreckswerbung73 28.10.2016, 17:51
151. Was für ein Nonsens

Nachdem der Europäische Gerichtshof die Preisbindung gekippt hat, schließt sich unser Minister nicht dessen Votum an und sorgt dafür, dass die deutschen Patienten und auch die Krankenkassen günstiger Medikamenten beziehen können? Stattdessen will man jetzt tatsächlich den Versandhandel verbieten? Da hat man offenbar den Bock zum Gärtner gemacht, dem offenbar nur sein Lobby wichtig ist.

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Justitia 28.10.2016, 17:51
152.

Das Vorhaben von Gröhe kann ich mir nur mit einer massiven Parteispende durch den Apother-/Pharamzieverband oder aber mit einem Jobangebot für Gröhe nach dem Ende seiner politischen Laufbahn erklären. Ich tippe auf letzteres. Was Gröhe vor hat ist ja schlimmer als die schlimmste Klientelpolitik der FDP. Reinste Klientelpolitik ohne Rücksicht auf die Interessen der Bürger.

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schocolongne 28.10.2016, 17:52
153. ein anderer Vergleich zeigt es noch deutlicher

Zitat von rz231
mehr Apothken als Tankstellen in Deutschland, nämlich ca. 14300 Tankstellen und über 20000 Apotheken (Quelle: statista.de). Nicht dass man soviele Tankstellen braucht - aber soviele Apotheken nun ja wohl auch nicht. In meiner Gemeinde wohnen z.B. ca. 4000 Einwohner im Hauptort, hier gibt es zwei Apotheken. Eine weniger würde den Gesundheitsmarkt kaum gefährden. In der Kreisstadt (Gifhorn) finden sich entlang der Fußgängerzone allein 5 Apotheken. Der einzige Grund warum Herr Gröhe mit einem solchen Gesetzes vorschlag kommt ist Klientelpolitik. Die Zeche dafür zahlen die Verbraucher/Patienten.
über 20.000 Apotheken stehen gerade einmal 12.155 Bäckerei-Meisterbetriebe gegenüber, das sagt doch alles.
"Unser täglich Brot gib uns heute" bezog sich glaube ich auf Brot und nicht auf Pillen ;-)

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boeseHelene 28.10.2016, 17:56
154.

Die Apotheker Lobby diktiert mal wieder ein Gesetz, damit schön weiter die Kunden abgelockt werden können.

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pyrex 28.10.2016, 17:56
155. Nicht kapitalistisch...

Zitat von Das Pferd
äh, das Apothekenwesen ist seit Urzeiten böse kapitalistisch organisiert. Und das zünftige Prinzip: 1 Apotheker - 1 Apotheke gibt es auch schon lange nicht mehr. Und die Lebensmittel! Wenn sich morgen alle bösen kapitalistischen Lebensmittelhändler verschwören, bekommen Sie kein Brot mehr. Ist mir aber aus der bundesdeutschen Geschichte kein Beispiel erinnerlich.
... sondern eigenverantwortlich und zwar nach dem Prinzip:
"Ich bin noch 30 Jahre vor Ort, also kümmere dich um den Kunden/Patienten --> er bezahlt meine Brötchen"

Schön, dass sie die Handelsketten ansprechen.
Warum muß die Lebensmittelversorgung auf dem Land mit fahrenden Kleinbäckern und genossenschafltichen "Tante-Emma"-Läden organisiert werden? Ach ja die Handelsketten handeln rein nach humanitären Gesichtspunkten.

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7eggert 28.10.2016, 17:56
156.

Zitat von Cypher
Ein Bekannter von mir hatte einen Ausschlag im Genitalbereich. Er ging zum Arzt. Der stellte ein Rezept aus. Mein Bekannter ging zur Apotheke. Auf die Frage, ob ihm der Arzt die Verwendung des Mittels erklärt habe, antwortete mein Bekannter mit Ja. Mein Bekannter ging nach Hause und wendete das Medikament an. (...und es war das Falsche...)
Diese Beratung hat ja ganz toll präventiv gewirkt.

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pyrex 28.10.2016, 17:58
157. Wenn das...

Zitat von moev
Exakt. Völlig unnötig. Binnen 48h von der Versand-Apotheke ist absolut ausreichend. Kein Bedarf irgendeinen Aufschlag für eine ständige Verfügbarkeit zu zahlen.
... Ihre Rückfallebene ist darf ich Sie an Heiligabend aber auch unversorgt lassen.

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blasio 28.10.2016, 17:59
158.

Zitat von chrblum
Die dafür nötigen Medikamente hat die Notfallambulanz da. Man müsste ihr nur erlauben, sie auszugeben. Noch weitete sinnlose Argumente?
Virustatika, Insuline, Betäubungsmittel, Antibiotika, Schmerzmittel, Beruhigungsmittel, Blutdrucksenker bei hypertensiven Krisen, Kortison und Allergiemittel bei schweren Allergien, Notfallkontrazeptiva usw. da reichen dann 48 h?!
Sie glauben doch nicht, dass eine Notfallambulanz sowas vorrätig hat, die Ärzte dort sind ja eh schon völlig überlastet.

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kritischerleser50 28.10.2016, 17:59
159. Wehe wehe

Wer mich kennt, weiß. dass ich alles andere als ein Fortschrittsgegener bin, auch was die digitalen Medien angeht. Aber... Alle, die jetzt hier die Apotheken verteufeln und alles nur noch "billiger online" wollen, möchte ich mal hören, wenn sie mal ganz schnell ein Medikament benötigen (ich rede hier nicht von den medizinischen Notfällen mit Notarzt), und dann die nächste Apotheke, die um 22 Uhr offen hat, 120 km weg ist.. Aber vielleicht liefert ja die Online-Bezugsquelle innerhalb 15 Minuten...

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