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Neue Diät-Studie: Das bringt Intervallfasten wirklich
lacaosa/ Getty Images

Stundenweiser Essensverzicht liegt voll im Trend, doch noch immer streiten Forscher über den Nutzen. Nun liefert eine Studie neuen Diskussionsstoff.

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dieter-ploetze 27.08.2019, 18:32
1. msch ich schon immer

ohne vom intervallfasten gewusst zu haben. spaetes recht umfangreiches fruehstueck gegen 12 uhr, dann eine richtige malhzeit gegen 17-18 uhr. das wars und da habe ich auch niemals zwischendurch hungergefuehle.
ob das nun gut ist, darueber habe ich mir nie gedanken gemacht, es ist ganz einfach angenehm fuer mich.

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clausde 27.08.2019, 18:33
2. 16:8

Seit ungefähr einem Jahr mache ich 16:8. Nicht streng auf die Minute. Manchmal sind es auch 27 oder 18 Stunden. Manchmal 15 Stunden. Auch esse ich nicht acht Stunden durchgängig. Sondern in dieser Zeit. Ich halte mein Gewicht im Rahmen. Bin aber sowieso eher schlank. Der Rahmen ist von 84,5 bis 88 kg, bei etwas über 191 cm Körpergröße.
Alles läuft ganz entspannt ab. Die letzte Mahlzeit ist meistens um ca. 17.00 Uhr. Die erste dann um ca. 9.00 Uhr. Wenn es Abends auswärts zum Essen geht, verschiebt sich die erste Mahlzeit nach hinten. Wasser und schwarzer Kaffee gehen immer. Verzicht auf Zucker und möglichst viel pflanzliche Fette und viel Bewegung gehören dazu. Möglichst nur selbst zubereitete und gekochte Speisen und die Verwendung frischer Zutaten, sowie kein „Industriefood“, ist ebenfalls Teil meiner Ernährungsphilosphie.
200 Jahre werde ich deswegen nicht. Aber so lange ich mich dabei wohl fühle ist es für mich in Ordnung. Jeder hat die Freiheit so zu leben wie er es für richtig hält. Das ist momentan mein Weg für den ich mich entschieden habe. Ob Andere das auch so können oder wollen weiß ich nicht.

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cindy2009 27.08.2019, 18:39
3. Hmm, ist das so?

Ich habe mal vor sehr langer Zeit 100 Kilo gewogen. Dann, am 1.1. 1988 habe ich auf alles verzichtet, bis auf Tomaten Quark und verdünnte Milch. Und sehr viel Sport getrieben. Nach 3 Monaten wog ich bei 182 75 Kilo. Seit dieser Zeit esse ich nur noch einmal am Tag, manchmal setze ich auch einen Tag aus. Meistens am Wochenende. Und ich habe seitdem mein Gewicht quasi gehalten. Mal mehr im Sommer, weniger im Winter. Aber das habe ich nie gemacht, weil es Studien gab, sondern weil mein Körper mir das mitteilt. Nur so eine Anekdote...

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narzissenfee999 27.08.2019, 18:46
4. Alternate-day-fasting

Ich betreibe diese Methode seit ca. 1 Jahr, war aber vorher schon normal gewichtig. Der Effekt ist wirklich enorm. Heißhunger auf Süßes ist komplett weg und ich fühle mich fitter und ausdauernder. Für mich eine super Methode, da ich am Essens freien Tag eben einfach nicht überlegen muss, was und wieviel ich essen kann. Da ich nicht an Essen denke, habe ich auch keinen Hunger. Eine Freundin von mir, die abnehmen wollte, hat damit tolle und vor allem bleibende Erfolge erzielt. Gesundheitlich und mental ein Riesengewinn.

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doitwithsed 27.08.2019, 18:59
5.

Seit Jahren lasse ich Frühstück und Mittagessen in der Regel ausfallen, schon lange bevor das Wort Intervallfasten erfunden wurde. Immerhin scheint es sich herauszukristallisieren, dass die 18 bis 20 Stunden Essenpausen am Tag nicht allzu schädich sind. Ob es auch gesund ist weiß ich nicht. Abgenommen habe ich damit nur begrenzt.

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Außendienst_09 27.08.2019, 19:02
6. Wenig aussagekräftig

Wieder wird hier eine methodisch unsaubere Studie angeführt, die das Geld und die Zeit nicht wert war: Dass eine Reduktion der Kalorienzahl eine Gewichtszunahme senkt ist wohl hinlänglich bewiesen. Warum aber vegleicht die Studie dann Personen ohne Kalorienreduktion mit Personen die Intervallfasten? Man müsste schon dieselbe Kalorienmenge heranziehen, einmal als Intervallfasten, einmal als klassische Diät, dazu Personen gleichen Geschlechts in gleicher Altersgruppe mit ähnlicher Statur und ähnlichem Lebensstil vergleichen. Die Ergebnisse aus dem Tierversuch bringen nichts: Da die Tiere nicht wissen, dass sie in ein paar Stunden wieder ernährt werden, werden sie sich beim Intervallfasten mehr bewegen, weil sie in den Intervallen ständig nach Futter suchen... Interessant ist der letzte Absatz des Artikels: Hier klingt nämlich an, dass der "Forscher" (wer so unwissenschaftlich arbeitet hat diese Bezeichnung nicht verdient) ohnehin von der Methode sehr überzeugt ist und somit den Versuchsaufbau bewusst oder unbewusst so gestaltet hat, dass ein Ergebnis erwartbar war, welches seine persönliche Meinung stützt...

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räbbi 27.08.2019, 19:25
7.

Ja gut, Studien zur Ernährung sind oft ne eher heikle Nummer, aber so ganz persönlich finde ich ein "Intervallfasten", wenn man es so nennen will, eigentlich ganz praktisch.
Dieses ständige Gefresse alle paar Stunden langweilt, nur weil man seinem Körper über Jahre antrainiert hat, dass da alle 4 oder 5 Stunden frischer Brennstoff rein muß.
Dann gibt's eben mal 16 oder so Stunden nichts. Da stirbt keiner dran. Zelebriert man es umso mehr, wenn es dann was gibt.

Man kann sich das auch mit irgendwelchen Jäger- und Sammlergeschichten glorifizieren - wie gesagt: ich finds einfach praktisch.

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5pi3g3l88.88 27.08.2019, 19:35
8.

Ich esse nichts vor 12:00 Uhr mittags, verzichte soweit wie möglich auf verarbeitete Wurstwaren, mache regelmäßig Sport und trinke überwiegend Leitungswasser. Seit ich das mache, nehme ich pro Monat ein Kilogramm ab. Abends versuche ich darauf zu achten, dass die letzte Mahlzeit bis 18:00 Uhr gegessen wurde.

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jockel_63 27.08.2019, 19:37
9. Wissenschaftler erforschen was jeder einigermaßen intelligente Mensch wissen müsste:

Werfen wir mal den Blick zurück zu unseren Ur-Ur-Ahnen. Diese könnten mittags nicht zu McDonalds gehen, sondern mussten sich auf ihren Jagderfolg verlassen. Dass das nicht immer zur Mittagszeit klappte, leuchtet doch wohl ein. Daher fasteten unsere Vorfahren gezwungenermaßen. Der Körper hat sich auf diese Lebensweise in Jahrtausenden eingestellt. Also was unsere Wissenschaft umständlich zu beweisen versuchen, erschließt sich ganz selbstverständlich. Schließlich gibt es McDonalds erst seit ca. 70 Jahren

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