Forum: Gesundheit
Neue europäische Leitlinie: Ärzte forcieren Kampf gegen Bluthochdruck
DPA

Bluthochdruck tut nicht weh, deshalb unterschätzen ihn viele. Eine neue europäische Leitlinie soll die Therapie jetzt vereinfachen, um Schlaganfälle und Herzinfarkte zu verhindern. Kernziel: Die Patienten müssen mehr Verantwortung übernehmen.

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holzo 14.12.2013, 10:32
30. Unfassbar!

Wieviel Dummheit und Ignoranz man immer wieder hier im Forum findet.
Welcher wirre Geist konstruiert denn den Zusammenhang, dass man bei einer guten Blutdruckeinstellung langfristig an einer Demenz erkranken wird?
Und Ärzte verschreiben eben NICHT sofort Tabletten. Bevor das erste Rezept ausgestellt wird, werden dem Patienten Maßnahmen empfohlen, wie sie/er SELBST und OHNE MEDIS den Blutdruck normalisieren (v. a. bei einer leichten Hypertonie).
http://www.hochdruckliga.de/bluthochdruck.html

Und zur Blutdruckmessung: Diese wird optimalerweise VOM PATIENTEN ZUHAUSE durchgeführt. Morgens nach dem Aufwachen, wenn man noch im Bett liegt. Oder im Tagesverlauf, wenn man 10 min (!) gesessen hat und man wieder zur Ruhe kommt.
Dass der gemessene Blutdruck beim Arzt um 10 mmHg oder mehr erhöht ist, ist ein dem Arzt sehr wohl bewusster Effekt.
Bei einer einmaligen Messung von 141 mmHg wird kein Arzt Tabletten verschreiben *Augenrollen*.
Und es gibt sehr wohl den "guten" Blutdruck: aktuell

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derlandvogt0815 14.12.2013, 10:35
31. Wer sich gesund fühlt, hat bloss noch keine Diagnose

Zitat:
"Vor 20 Jahren galt ein oberer Blutdruck von 160 Millimetern Quecksilber als gesund. Heute ist nur noch gesund, wer einen Blutdruck von 120 hat, ab Blutdruck 140 wird eine meist medikamentöse Behandlung eingeleitet. Bis vor zwei Jahren lag die Behandlungsgrenze gemäss europäischen Richtlinien sogar bei 130. Dann stellte man in einer Studie in Norwegen fest, dass das Gesundheitssystem kollabieren würde, wenn die Krankheitsschwelle so tief angesetzt würde. Also korrigierten die Experten den Wert auf 140 Millimeter Quecksilber, die heute noch gelten."
http://www.bernerzeitung.ch/leben/gesellschaft/Wer-sich-gesund-fuehlt-hat-bloss-noch-keine-Diagnose/story/30533053

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krassopoteri 14.12.2013, 10:42
32.

Zitat von keanspon
Naja, für die die es nicht einsehen gibt es ja glücklicherweise noch die natürliche Selektion.
Ich denke es ist eher umgekehrt.

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holzo 14.12.2013, 10:52
33. Unfassbar! (Teil 2)

kleiner 140 ;-) Ist er langfristig erhöht wird der Herzmuskel dicker, da mehr Kraft benötigt wird, das Blut aus dem Herzen rauszudrücken (symptomlos). Allerdings setzen dann Umbauprozesse am Herzen ein, die langfristrig zur Herzinsuffizienz führen. Jetzt muss man auf einmal nach zwei Treppen eine Pause machen, weil einem die Luft weg bleibt oder man Brustschmerzen hat. Die Herzinsuffizienz ist übrigens nicht reversibel. Darum, und wegen all der andewren Herzgeschichten die man bekommen kann, freut sich der Arzt über einen guten Blutdruck des Patienten. Für die Lebensquantität sorgen der Patient und der Arzt, für die Lebensqualität der Patient allein. Hier darf jeder für sich die Balance finden. Noch einen schönen Samstag allerseits

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MediTomSin 14.12.2013, 10:53
34. Die böse Pharmalobby

Alle die wissen, dass die böse Pharmalobby dahinter steckt, sollten mal den Grips benutzen: wo verdient man wohl mehr dran? An ein paar Cent pro Tag für Blutdrucksenker oder an der jahre-/jahrzentelangen Therapie rund um Herzinfarkt und

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krassopoteri 14.12.2013, 11:02
35.

Zitat von derlandvogt0815
Zitat: "Vor 20 Jahren galt ein oberer Blutdruck von 160 Millimetern Quecksilber als gesund. Heute ist nur noch gesund, wer einen Blutdruck von 120 hat, ab Blutdruck 140 wird eine meist medikamentöse Behandlung eingeleitet. Bis vor zwei Jahren lag die Behandlungsgrenze gemäss europäischen Richtlinien sogar bei 130. Dann stellte man in einer Studie in Norwegen fest, dass das Gesundheitssystem kollabieren würde, wenn die Krankheitsschwelle so tief angesetzt würde. Also korrigierten die Experten den Wert auf 140 Millimeter Quecksilber, die heute noch gelten."
Sie habe recht.
Durch Überdiagnostizierung und Herabsetzung von Grenzwerten, werden immer mehr Gesunde zu Kranke gemacht. Wem dient dieses System,dem Patienten oder der Medizinlobby? Mag sein, dass der eine oder andere Patient einen Vorteil dadurch hat, generelle Vorteile hat nur die Medizinlobby. Warum wurde das flächendeckende Brustkrebsscreening eingeführt und immer noch am Laufen gehalten, obwohl es bekannterweise kaum positive Effekte hat? Warum hält man immer noch am PS - Test, als Prostatakrebsmarker fest, obwohl der Schaden grösser ist als der Nutzen? Dazu sei ein Artikel in der NY - Times vom 10. März 2010 empfohlen, "The Great Prostate Mistake". Kein Geringerer als Richard Adlin hat den geschrieben, der den Test erfunden hat.
Warum werden Grenzwerte immer nur nach unten korrigiert?
Für den Patienten ist ein Fluch, wenn immer aufwendigere med. tech. Geräte zum Einsatz kommen, die auch noch den kleinsten Hinweis auf eine evtl. Krebserkrankung liefern und entsprechende Behandlungen nach sich ziehen, mit allen negativen körperlichen und seelischen Folgen.

"Seien sie froh, dass sie sich von mir haben untersuchen lassen. Sie hätten herrlich und in Freuden bis zum Lebensende gelebt und gar nicht gewusst wie schwer krank sie sind."

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analyse 14.12.2013, 11:13
36. Auf Kostenkontrolle achten ! Es gibt kein gemeinsames

Interesse der Pharmafirmen an der Gesundheit,sondern jede Firma kämpft um die eigene Rendite,was an sich nicht verwerflich ist,sondern notwendig aber :es erfordert auch übergeordnete Kontrolle,damit für das Gesundheitswesen der Kosten -Nutzenfaktor gewahrt bleibt .

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fatherted98 14.12.2013, 11:15
37. Die meisten...

....Leute sind einfach zu fett und haben deshalb Bluthochdruck. Wenn ich mir angucke was meine Kollegen so ueber den Tag in sich rainstopfen wundere ich mich eh das sie noch nicht geplatzt sind. Und dass das Bluthochdruck nach sich zieht ist doch wohl klar....also ganz einfach weniger fressen und mehr Bewegung....aber das waere in unserer Konsumgesellschaft ja zu viel verlangt.

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forumgehts? 14.12.2013, 11:17
38. Sie

Zitat von MediTomSin
Alle die wissen, dass die böse Pharmalobby dahinter steckt, sollten mal den Grips benutzen: wo verdient man wohl mehr dran? An ein paar Cent pro Tag für Blutdrucksenker oder an der jahre-/jahrzentelangen Therapie rund um Herzinfarkt und
werden lachen: an den paar cent! Es ist wie mit den Steuern: Der Staat funktioniert mit den paar Kröten des Kleinviehs, nicht mit den paar steuerberatungsreduzierten Talern der Dagobert Ducks!

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MiriamAZ 14.12.2013, 11:22
39. Wann endet der Unfug, Bluthochdruck als

Journalisten, ihr seid die Logiker und Linguistiker, Ihr Widerstand gegen diesen lobby-gesteuerten Schwachsinn wird erbeten. Bluthochdruck ist ein eventueller Risikofaktor oder auch immer Symptom, aber in sich keine Krankheit. Die Bezeichnung als "Krankheit" wurde lobby-gesteuert eingeführt, damit die Präventivmaßnahme zur Kassenpflicht erklärt werden konnte, obgleich Kassen im Prinzip nur bei Krankheit zahlen müssen. Durch die Bezeichnung als "Krankheit" erreicht man, dass Medikamentierung als Selbstverständlichkeit durch Patienten akzeptiert wird, obgleich in rund 60 oder mehr % der Fälle eine Diätberatung reichen würde. Richtig, Gesund werden durch Diätberatung ist nicht Teil des ärztlichen Auftrages. Mit der Lüge "Krankheit" geht es schlicht um einen Verteilungskampf: Wer kriegt das Geld, der Arzt für die Symptomreduzierung oder der Dietberater für die echte Übel-Behebung. Zur Zeit haben die Ärzte die Nase vorn. Schaurig, wie der Kampf ums Geld so viele Menschen früher sterben macht. --- Auch gut zu wissen: Ein Vorschlag September, Oktober 2013, durch automatisierte Beratungssystems als Tele-Medizin diese teure Dauermedikamentierung kostensenkend bei geeigneten Parienten abzuschaffen: Praktisch 100 % aller Krankenkassen in Deutschland, GKV, PKV, und 3 Bundesministerien verweigerten finanzierende Mitwirkung bei sofort die Kosten senkenden Pilotprojekten. --- Bravo, wer sich zuerst rührt, hat verloren.

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