Forum: Gesundheit
Neue Methoden gegen Karies: Und er hat gar nicht gebohrt
Corbis

Zahnärzte preisen gerne sanfte Methoden, mit denen sie Karies ohne Bohrer behandeln. Wann funktioniert das wirklich?

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krautrockfreak 31.03.2016, 13:41
1. Ist man wirklich so naiv zu denken, dass Zahnärzte

tatsächlich etwas präferieren würden, das ihren Bestrebungen nach Profit (Ärzte sind primär Unternehmer) entgegen läuft?
Kein Zahnarzt macht das, was er machen sollte: Aufklären und die wirklich wichtigen Punkte in Sachen Zahnhygiene erklären (manchmal alibimäßig). Aber es wird gebohrt, geschliffen, verkront und implantiert auf Teufel komm raus, weil nur das die Kohle bringt. Das ist meine eigene Erfahrung und sicher auch die von Millionen anderen "Opfern" dieses Systems. Nur kranke Patienten sind gute Patienten...

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FrankDr 31.03.2016, 13:47
2. Anreize

Bin sehr auf meine Zähne bedacht. Das Problem ist: Die Zahnärzte können oder wollen sowas gar nicht. Sie wollen bohren. Habe durch massig beruflich bedingte Umzüge 8 Zahnärzte durch. Bis auf einen, haben oder wollten alle sofort bohren und massiv Zahnsubstanz wegnehmen. Jedesmal musste ich als Laie nach Alternativen fragen, und manchesmal ging es doch einfacher.
Das Anreizkonzept ist eben total falsch. Für Zahnärzte ist bohren einfacher und gleichzeitig lukrativer.
Also warum wenig Geld mit viel Aufwand, wenn es auch umgekehrt geht?

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rolli 31.03.2016, 13:53
3.

Ich habe aus völlig anderen Grundstoffen als die herkömmlichen zahnzerstörenden Zahncremes ein Zahngel entwickelt, das in der Lage ist Zahnstein zu verhindern und bestehenden Zahnstein zu reduzieren. Nebenbei wird die Bakterienkultur im Mund erhalten und das heisst, dass sich gute Bakterien gegen schlechte Bakterien durchsetzen können und nicht stets abgetötet werden. Der heutige zahnfeindliche Behandlungsmechanismus - alle Bakterien abzutöten - ist der völlig falsche, ja dumme Ansatz, und einzig der Geldmaschine geschuldet. Verantwortungsvolle Ärzte können das eigentlich nicht machen, tun es aber weil sie sonst kein luxuserhaltendes Einkommen erzielen können.
Nach dem Kahlschlag im Mund - Desinfektion - passiert folgendes: die Besiedlung mit Bakterien geschieht selektiv. Kariesbakterien gehen genau dahin, wo Karies war, weil dort ihr Lebenserhalt gesichert ist. Bakterien die Aften besiedeln gehen genau dort hin, wo Aften besiedelt waren. So wird durch die Desinfektion der Mundhöhle genau das gefördert, was man eigentlich verhindern will. Mein Zahngel verwende ich ausschliesslich in meiner Familie, weil ich mich den Angriffen der Zahnmaffia nicht aussetzen will. Wir erleben, dass die Zähne sich wieder regenerieren können und Karies selber besiegen können, wir erleben, dass wir keinen Zahnstein ansetzen und Zahnarztbesuche so gut wie gar nicht nötig sind, es sei denn, dass wir die Zahnarztsünden von früher sanieren lassen müssen. Der gesamte Denkaufbau der Zahnheilkunde ist aus den Fugen geraten und wird maffia artig verteidigt.

rolli

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greatsouthern 31.03.2016, 14:07
4. Beste Kariesvorsorge

ist, den Zucker durch Stevia zu ersetzen und mit Stevia-Zahnpasta zu putzen. Nach 4 Jahrzehnten verlässlichen Bohrgenusses (jedesmal!) gilt seit 3 Jahren wieder der längst vergessene Spruch aus der Kindheit: "Er hat gar nicht gebohrt!"

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Seven76 31.03.2016, 14:20
5. Schon klar...

@krautrockfreak
Soll ich Ihnen was sagen? Die 60-100€ für die Infiltrationsbehandlung wären deutlich lukrativer als eine Kassenfüllung an der Stelle! Warum macht es aber kaum einer der Kollegen? Weil kaum jemand davon überzeugt ist! Das funktioniert nur bei absolut initialen Läsionen. Und eine eigene Studie mit 22 Patienten. Wow! Das hält nicht irgendeinem wissenschaftlichen Standard stand. Mal drüber nachdenken...

@rolli
Zum Glück muss nur Ihre Familie Ihre wissenschaftlichen Exkurse ertragen. Nichts, aber auch gar nichts was Sie da pseudowissenschaftlich palavern ist ernst zu nehmen. Zahnstein und Karies die sich zurückbildet? Sie würden reich werden mit Ihrem "Zahngel"...

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Belehrung 31.03.2016, 14:24
6. Bravo rolli

Zitat von rolli
Ich habe aus völlig anderen Grundstoffen als die herkömmlichen zahnzerstörenden Zahncremes ein Zahngel entwickelt, das in der Lage ist Zahnstein zu verhindern und bestehenden Zahnstein zu reduzieren. rolli
Verrätst du uns auch, aus welchen Grundstoffen dein Zahngel besteht?

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managerbraut 31.03.2016, 14:42
7. Das wird funktionieren, funktioniert sogar schon,

wenn der Menschen bei Zahnschäden nicht lange fackelt und sich gleich sämtliche Zähne entfernen läßt.
Damit sind jede weitere über Jahrzehnte währende Rumdokterei - Reparaturbehandlungen - Entzündungen - Schmerzen mit einem Schlag beendet.
Natürlich verdienen Zahnärzte in erster Linie an geschädigte, kaputte Zähne - Zahnfleisch, wie über möglichst langen Zeitraum immer neuerliche schmerzhafte Reparaturversuche und sind eher des Karies Freund als Feind.
Verlorene Zähne werden künftig per Pille als Dritte neue Zähne nachwachsen.
Kein Mensch wird in Zukunft mehr jahrzehntelange schmerzhafte Reparaturbehandlungen seiner Zähne ergehen lassen müssen. Sich schmerzhaft zu überteuerte Honorare Fundamente in seine Kieferknochen diese beschädigend bohrend für spätere Implantate setzen zu lassen.
Abgesehen, das viele Zahnärzte Fundamente für Impantate geradezu stümperhaft, schief setzen, wird nicht selten der aufgebohrte Kieferknochen - Kiefer,- Gesichtsnerven dauerhaft geschädigt und zutief in Nebenhöhlen durchgebohrt, kommt es bei dauerhaften Behandlungsfehlern zu neuerlich chronischen Schmerzen - Entzündungen und Abstoßgsreaktionen der verwendeten Materialien.

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ruhepuls 31.03.2016, 14:42
8. Schon richtig..

Zitat von krautrockfreak
tatsächlich etwas präferieren würden, das ihren Bestrebungen nach Profit (Ärzte sind primär Unternehmer) entgegen läuft? Kein Zahnarzt macht das, was er machen sollte: Aufklären und die wirklich wichtigen Punkte in Sachen Zahnhygiene erklären (manchmal alibimäßig). Aber es wird gebohrt, geschliffen, verkront und implantiert auf Teufel komm raus, weil nur das die Kohle bringt. Das ist meine eigene Erfahrung und sicher auch die von Millionen anderen "Opfern" dieses Systems. Nur kranke Patienten sind gute Patienten...
ABER, genau das fördert/fordert unser System (und viele Patienten) doch: Reparieren wird (gut) bezahlt, vorbeugen nicht. Das ist im Grunde in der ganzen Medizin so. Der Orthopäde, der seine Patienten manuell behandelt und in Sachen Bewegung und Haltung berät nagt am Hungertuch - den Porsche fährt der Kollege, der lieber im OP steht.

Da eine Praxis nun mal auch nur von Geld leben kann, wird eben das gemacht, was (gut) bezahlt wird. Von 17 EUR für die Beratung kann ein Zahnarzt nicht mal seine Miete und sein Personal bezahlen - von seinem eigenen Einkommen mal ganz abgesehen.
Hinzu kommt, dass viele Patienten schlicht beratungsresistent sind und keine Lust haben auf irgendwas zu verzichten oder besser auf die Gesundheit zu achten. Ist auch in der ganzen Medizin leider so.
Müssen wir uns also nicht wundern, dass lieber gebohrt wird oder noch lieber gleich der Zahnersatz ins Spiel kommt.

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ruhepuls 31.03.2016, 14:55
9. Zusammensetzung?

Zitat von rolli
Ich habe aus völlig anderen Grundstoffen als die herkömmlichen zahnzerstörenden Zahncremes ein Zahngel entwickelt, das in der Lage ist Zahnstein zu verhindern und bestehenden Zahnstein zu reduzieren. Nebenbei wird die Bakterienkultur im Mund erhalten und das heisst, dass sich gute Bakterien gegen schlechte Bakterien durchsetzen können und nicht......
Es wäre in der Tat hilfreich, die Zusammensetzung zu kennen. So klingt es ein wenig nach: "Ich habe ein Wundermittel das Krebs heilt, aber ich verrate es nicht..."
Natürlich ist es sinnlos, Mund-Bakterien "abtöten" zu wollen. Das funktioniert nur selektiv - und übrig bleiben in der Regel die KBE, die besonders aggressiv sind.

Von GUM gibt es beispielsweise Tabletten, die Kulturen enthalten, die hemmend auf streptococcus mutans wirken. Zahnmedizin sollte eigentlich viel mehr umfassen, also nur die Kauleiste...

Aber, wie schon geschrieben, das wird eben nicht bezahlt und auch von vielen Patienten nicht gewünscht.

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